Frau putz sich die Nase vor Fenstern mit Schutzgitter© eternalcreative / iStock / Getty Images Plus
Wer zur richtigen Zeit lĂŒftet, kann in den eigenen vier WĂ€nden aufatmen.

Allergie-Saison

POLLEN IN DER WOHNUNG: SO BLEIBT DAS ZUHAUSE ALLERGENFREI

Der FrĂŒhling beschert vielen Allergiker*innen trĂ€nende Augen. Das Zuhause als RĂŒckzugsort? Das klappt nur, wenn man ein paar Punkte beachtet, um Pollen in der Wohnung zu reduzieren. So gelingt es.

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Wenn draußen die Natur erwacht, flĂŒchten geplagte Allergiker*innen oft nach drinnen – doch da hört der Alarm nicht unbedingt auf. Schließlich können Pollen in der Wohnung fĂŒr anhaltende Beschwerden sorgen. Abhilfe kann hier eine moderne LĂŒftungsanlage schaffen. Diese transportiert die verbrauchte Abluft nach draußen und holt gefilterte, frische Luft herein.

Wichtig ist jedoch der richtige Filter und ein regelmĂ€ĂŸiger Wechsel, heißt es in einem Blog der Initiative WĂ€rme+. Um Pollen in der Wohnung effektiv zu minimieren, muss die Technik einwandfrei funktionieren. Laut der Initiative ist der Knackpunkt Nummer eins aber: Viele GerĂ€te haben serienmĂ€ĂŸig nur einen einfachen Grobfilter, der groben Schmutz zurĂŒckhĂ€lt.

Feinfilter stoppen auch kleine BruchstĂŒcke

Der einfache Grobfilter reicht starken Allergiker*innen oft nicht aus, um Pollen in der Wohnung wirklich loszuwerden. Feinere PollenbruchstĂŒcke etwa werden nur durch spezielle Feinfilter zurĂŒckgehalten.

Tipp: Beim Kauf auf die Filterleistung achten und sich erkundigen, ob eine bestehende Anlage nachgerĂŒstet werden kann.

Knackpunkt zwei: Der Filter funktioniert nur, wenn er regelmĂ€ĂŸig gewechselt wird, um Pollen in der Wohnung dauerhaft fernzuhalten. Wie oft? Das hĂ€ngt davon ab, wie viel der Filter tĂ€glich zu tun hat. Als allgemeine Faustregel gilt: ein- bis zweimal pro Jahr. Tipp der Initiative: Wer beim Neukauf darauf achtet, dass der Filterstatus per Display oder App angezeigt wird, wird rechtzeitig erinnert.

StoßlĂŒften besser als gekipptes Fenster

Ohne Anlage empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) das kurze, gezielte StoßlĂŒften gegen Pollen in der Wohnung. Damit kommen deutlich weniger Allergene in den Raum, als wenn man das Fenster lange gekippt lĂ€sst.

Beste Uhrzeit dafĂŒr: morgens zwischen sechs und neun Uhr oder abends nach 21 Uhr, wenn weniger Pollen unterwegs sind. Vor allem im Schlafzimmer kann zusĂ€tzlich ein spezielles Pollenschutzgitter helfen. Pollen hĂ€ngen allerdings auch in Kleidung und Haaren und verteilen sich so in der Wohnung. Wer draußen unterwegs war, zieht sich nach dem Nachhausekommen daher am besten um.

Wichtig: Die Draußen-Klamotten nicht ins Schlafzimmer legen. Schon ein Waschgang im Kurzprogramm entfernt Pollen zuverlĂ€ssig. Auch die Haare am besten vor dem Zubettgehen waschen.

DAAB-Tipp: Wer im Freien Kopfbedeckungen trÀgt, hÀlt sich die Haare pollenfreier.

Quelle: dpa

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