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ZU HAUSE SICHER MIT GERÄTEN TRAINIEREN
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Schluss mit Ausreden: Wer jetzt zu Hause trainieren will, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern bleibt auch langfristig am Ball. Wer sich den Weg ins Fitnessstudio sparen will, findet für das Work-out zu Hause sicher viele Trainingsgeräte.
Die gute Nachricht: Es braucht nicht viel Platz. Hanteln oder Liegestützgriffe reichen für den Einstieg völlig aus. Wer mehr Raum zur Verfügung hat, kann über eine Trainingsbank nachdenken. Doch worauf sollten Käufer*innen achten, damit die Geräte auch wirklich passen und das Trainieren zu Hause sicher wird?
Liegestützgriffe – Schutz für die Handgelenke
Liegestützgriffe entlasten beim Training die Handgelenke. Außerdem wichtig: Belastbarkeit prüfen. Die maximale Tragkraft muss deutlich über dem Körpergewicht liegen.
Beim Training wirken dynamische Kräfte, die zu kurzzeitigen Belastungsspitzen führen. Hier sollte man auf Nummer sicher gehen.
Die Geräte sollten zum aktuellen Trainingsniveau passen, so Florian Staudigl von Tüv Süd. Zu hohe Einstiegsgewichte oder instabile Konstruktionen können das Verletzungsrisiko erhöhen.
Ergonomie testen: Idealerweise sind die Griffe leicht angewinkelt, das Gerät liegt dann besser in der Hand und das Trainieren zu Hause wird deutlich sicherer. Wenn möglich, sollte man unterschiedliche Modelle direkt im Laden ausprobieren, bevor man sich zum Kauf entscheidet.
Standfestigkeit checken: Wer die Liegestützgriffe einsetzten will, sollte auf eine rutschfeste Standfläche achten. Denn auf glatten Böden könnten die Griffe verrutschen.
Hanteln – das Gewicht flexibel verstellen
Auch Hanteln nehmen wenig Platz ein und bieten maximale Vielseitigkeit. Wer für das Trainieren zu Hause Kurzhanteln mit Gewichtsscheiben wählt, kann das Gewicht je nach Übung und Trainingsniveau flexibel anpassen.
Sichere Fixierung: Die Gewichtsscheiben müssen sich sehr fest fixieren lassen, damit sie sich beim sicheren Trainieren zu Hause nicht lösen. Beim Kauf also auf Schraubverschlüsse oder hochwertige Schnellverschlüsse sowie rutschfeste Griffe achten, rät Florian Staudigl. Rutschfeste Griffe sind gerade bei schweißtreibenden Einheiten entscheidend.
Tipp: Trainingshandschuhe oder Magnesium kann den Grip verbessern.
Workout im Alltag:
Trainingsbank – nur, wenn ausreichend Platz vorhanden ist
Will man für die Kraftübungen eine Trainingsbank nutzen, lohnt sich vor dem Kauf ein kurzer Check – wie viel Platz habe ich wirklich? Der Platzbedarf werde oft falsch eingeschätzt, so Staudigl. Er rät, genügend Freifläche um das Gerät herum einzuplanen. „Dieser Freibereich muss auch einen Bereich für den Notfall-Abstieg einschließen“, erklärt der Tüv-Experte. Diese Qualitätsmerkmale sollten gecheckt werden:
- Polsterung nicht zu weich – für stabilen Halt
- Rückenlehne und Sitzfläche leichtgängig verstellbar
- Stabile Rastmechanismen, die hör- oder fühlbar einrasten
- Breite FĂĽĂźe mit rutschfesten Gummierungen
- Robuste, stabile Konstruktion
Käufer*innen sollten auf das maximale Benutzergewicht achten – und dieses Gewicht mit der Trainingslast gemeinsam betrachten. Schließlich wirkt beides gleichzeitig auf die Konstruktion ein.
Damit die Trainingsbank auch bei hohen Lasten sicher steht, sollte sie breite FĂĽĂźe und rutschhemmende Gummierungen sowie eine stabile Konstruktion haben. Auch der Untergrund muss beim Trainieren zu Hause fest, eben und rutschfest sein.
Eine Trainingsmatte unter dem Gerät kann hilfreich sein – gerade in Mietwohnungen, denn sie kann laut Tüv Süd den Boden schützen, Geräusche dämpfen und die Standfestigkeit verbessern.
Tipp: Nach dem Aufstellen sollte man Schraubverbindungen regelmäßig kontrollieren und nachziehen.
Quelle: dpa












