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MIT DEM AUTO ZUM FESTIVAL: SO KLAPPT DIE ANREISE
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Sommerzeit – Festivalzeit. Wer die Anreise zum Festival im Auto antritt, bleibt zwar flexibel, hat aber auch ein paar Sachen mehr auf dem Zettel, die zu bedenken sind. So dürfte man schon einmal nicht der Einzige sein, der die Idee hatte, auf diese Weise hinzufahren. Gerade bei bekannten Events wollen Tausende Besucher*innen binnen kurzer Zeit auf dieselben Autobahnen und auf dieselben Zufahrtsstraßen zum Ziel.
Lange Staus, Wartezeiten und volle Parkflächen gehören oft dazu, so der Automobil-Club Verkehr (ACV). Gute Recherche und Planung im Vorfeld des Festivals sind für die Anreise mit dem Auto daher wichtig. Und auch schon für die Rückfahrt nach intensiven Tagen sollte man genügend Zeitpuffer einplanen, etwa im Zweifel am Folgetag Urlaub nehmen. Wer müde fährt, fährt unkonzentriert und senkt die Reaktionsfähigkeit – das Unfallrisiko steigt. Daher lieber ausgeruht als zu früh starten. So sei die Abfahrt direkt nach dem letzten Konzert oder in den frühen Morgenstunden am kritischsten. Aber auch wer vermeintlich fit startet: Machen sich Anzeichen von Müdigkeit breit, sollte man pausieren oder sich beim Fahren abwechseln.
Sicher ankommen und Pausen planen
Bevor es losgeht, sollte zwingend eine Festival-Checkliste abgearbeitet werden. Sind die Tickets fürs Event selbst und etwaige Parktickets sowie andere Unterlagen griffbereit? Digitale Dokumente sollte man offline auf dem Handy speichern. Denn auf Festival-Geländen seien Mobilfunknetze häufig überlastet, so der Verkehrsclub. Zudem sollten für die Anreise im Auto die genauen Zufahrtsregeln und Öffnungszeiten bekannt sein. Einige Veranstalter*innen bieten feste Parkflächen oder separate Zufahrten, die aber zuvor reserviert werden müssen. Auch die Route und mögliche Alternativen sollten geplant sein.
Festival-Checkliste, die man vor der Abfahrt abgearbeitet haben sollte:
- Karten fĂĽr das Festival und Parktickets griffbereit haben
- Wichtige digitale Dokumente offline abspeichern
- Sich Zufahrtsregeln und Ă–ffnungszeiten merken
- Anreiseroute und mögliche Alternativen planen
- Auto durchchecken und Reifendruck anpassen
- Sonnenschutz fĂĽr Front- und Seitenscheiben einpacken
- An warme Decken denken, falls man im Auto ĂĽbernachtet
- Getränke, Snacks und aufgeladene Powerbank einpacken
Wichtige Checks vor der groĂźen Abfahrt erledigen
Zuletzt bleibt die Frage: Ist das Fahrzeug technisch okay? Ein Punkt, der auf keiner Festival-Checkliste fehlen darf. Diese Frage sollte zwingend vor der Anreise mit dem Auto geklärt werden. Der Tank sollte voll und der Reifendruck in Ordnung sowie an Beladung und Insass*innen angepasst sein. Klar, welche Bandshirts oder Ausstattung fürs Campen mitsollen, entscheidet man selbst. Doch auch hier helfen ein paar Tipps:
Sonnenschutz fĂĽr Scheiben und warme Decken nicht vergessen, falls man im Wagen ĂĽbernachtet.
Während sich Wagen tagsüber aufheizen, sinken die Temperaturen in der Nacht oft deutlich. Nicht fehlen sollten Getränke und Snacks, falls man mal länger im Stau steht. Daher kann auch eine Kühlbox gute Dienste leisten. Wichtige Dokumente sollten möglichst immer griffbereit eingepackt werden. Auf der technischen Seite können Starthilfekabel fürs Auto, ein Zweitschlüssel und eine Powerbank für das Festival hilfreich werden.
Technik, Strom und das richtige Parken
Auch ein Abschleppseil kann gute Dienste leisten, falls man später aus matschigem Grund gezogen werden muss. Wer Geräte auf dem Festival betreiben will, sollte die Stromversorgung im Blick behalten. Elektronische Geräte am besten vor der Anreise mit dem Auto vollständig aufladen. Das ist ein oft vergessener Punkt auf der Checkliste.
Idealerweise kann man sein Auto nach der Anreise zum Festival auf möglichst festem und ebenem Untergrund abstellen. Denn auch eine trockene Wiese kann nach einem Regen fix zur Matschlandschaft werden. Natürlich ist darauf zu achten, dass keine Rettungswege oder Zufahrten versperrt werden.
Und wie auch sonst gilt: Wertgegenstände nicht sichtbar liegenlassen – dann ist die Festival-Checkliste komplett abgehakt.
Quelle: dpa












