Fensterbank
GEMÜSE SCHON JETZT VORZIEHEN
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Noch ist es kalt und Sonnenstunden sind rar: Zu früh also, um im Garten eigenes Gemüse anzubauen.
Allerdings lassen sich bestimmte Sorten bereits jetzt in der Wohnung vorziehen. Doch welche sind das und worauf muss man dabei achten? Ein Überblick.
Lohnt sich die Aussaat von Gemüse im Februar?
Ein klarer Vorteil des Vorziehens liegt laut der Zeitschrift „Ökotest“ darin, dass die Pflanzen bereits früh wachsen und so als kräftige Jungpflanze ins Freiland umziehen können.
Sie brauchen einen hellen, warmen Standort. Ein Fensterplatz bietet sich also an – aber bitte nicht direkt über einer Heizung.
Spaß mit Gemüse:
Dieses Gemüse lässt sich herrlich auf der Fensterbank vorziehen:
- Kresse: Sie keimt besonders schnell und ist nach wenigen Tagen bereit für ihren Einsatz in der Küche.
- Schnittlauch: Das Küchenkraut braucht zum Keimen etwas länger - etwa ein bis zwei Wochen. In puncto Standort ist es dafür weniger anspruchsvoll. Schnittlauch gedeiht sowohl im Halbschatten als auch bei etwas kühleren Temperaturen.
- Rucola: Das Blattgemüse ist unempfindlich gegenüber Kälte und kommt mit vergleichsweise wenig Tageslicht aus. Auf der Fensterbank fällt die Ernte aber etwas geringer aus als draußen im Garten.
- Feldsalat: Als klassisches Wintergemüse kommt Feldsalat gut mit kühleren Temperaturen zurecht und trotzt sogar Frost. Zwar wächst er eher langsam, ist dafür aber robuster.
Wichtig beim Vorziehen auf der Fensterbank: Den Boden bei allen Pflänzchen gut feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
Extra-Wärme für Paprika, Chili & Co.
Manche Gemüsesorten wie etwa Paprika, Chili, Aubergine oder Süßkartoffel haben laut Nabu Berlin eine längere Keimzeit. Man kann sie ab sofort vorziehen.
„Ökotest“ weist allerdings darauf hin, dass diese Pflanzen viel Wärme (mehr als 20 Grad Celsius) und Licht brauchen, um zu keimen. Eine Pflanzenlampe und eine Heizmatte können helfen.
Quelle: dpa











