Kleine Pflanzen in Eierkarton auf Holzfensterbank © Helin Loik-Tomson / iStock / Getty Images Plus
GemĂŒse auf der Fensterbank in Eierkartons vorzuziehen ist eine kostengĂŒnstige, nachhaltige Methode und ideal fĂŒr Tomaten, Paprika oder KrĂ€uter.

Fensterbank

GEMÜSE SCHON JETZT VORZIEHEN

Rucola trotzt KĂ€lte, Schnittlauch wĂ€chst im Halbschatten und Paprika braucht Extra-WĂ€rme: Wer GemĂŒse vorziehen möchte, muss einiges beachten. So gelingt der Mini-Garten auf dem Fensterbrett schon im Februar.

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Noch ist es kalt und Sonnenstunden sind rar: Zu frĂŒh also, um im Garten eigenes GemĂŒse anzubauen.

Allerdings lassen sich bestimmte Sorten bereits jetzt in der Wohnung vorziehen. Doch welche sind das und worauf muss man dabei achten? Ein Überblick.

Lohnt sich die Aussaat von GemĂŒse im Februar?

Ein klarer Vorteil des Vorziehens liegt laut der Zeitschrift „Ökotest“ darin, dass die Pflanzen bereits frĂŒh wachsen und so als krĂ€ftige Jungpflanze ins Freiland umziehen können.

Sie brauchen einen hellen, warmen Standort. Ein Fensterplatz bietet sich also an – aber bitte nicht direkt ĂŒber einer Heizung.

Dieses GemĂŒse lĂ€sst sich herrlich auf der Fensterbank vorziehen:

  • Kresse: Sie keimt besonders schnell und ist nach wenigen Tagen bereit fĂŒr ihren Einsatz in der KĂŒche.
  • Schnittlauch: Das KĂŒchenkraut braucht zum Keimen etwas lĂ€nger - etwa ein bis zwei Wochen. In puncto Standort ist es dafĂŒr weniger anspruchsvoll. Schnittlauch gedeiht sowohl im Halbschatten als auch bei etwas kĂŒhleren Temperaturen.
  • Rucola: Das BlattgemĂŒse ist unempfindlich gegenĂŒber KĂ€lte und kommt mit vergleichsweise wenig Tageslicht aus. Auf der Fensterbank fĂ€llt die Ernte aber etwas geringer aus als draußen im Garten.
  • Feldsalat: Als klassisches WintergemĂŒse kommt Feldsalat gut mit kĂŒhleren Temperaturen zurecht und trotzt sogar Frost. Zwar wĂ€chst er eher langsam, ist dafĂŒr aber robuster.

Wichtig beim Vorziehen auf der Fensterbank: Den Boden bei allen PflĂ€nzchen gut feucht halten, aber StaunĂ€sse vermeiden.

Extra-WĂ€rme fĂŒr Paprika, Chili & Co.

Manche GemĂŒsesorten wie etwa Paprika, Chili, Aubergine oder SĂŒĂŸkartoffel haben laut Nabu Berlin eine lĂ€ngere Keimzeit. Man kann sie ab sofort vorziehen.

„Ökotest“ weist allerdings darauf hin, dass diese Pflanzen viel WĂ€rme (mehr als 20 Grad Celsius) und Licht brauchen, um zu keimen. Eine Pflanzenlampe und eine Heizmatte können helfen.

Quelle: dpa

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