Allergie-Saison
POLLEN IN DER WOHNUNG: SO BLEIBT DAS ZUHAUSE ALLERGENFREI
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Wenn draußen die Natur erwacht, flüchten geplagte Allergiker*innen oft nach drinnen – doch da hört der Alarm nicht unbedingt auf. Schließlich können Pollen in der Wohnung für anhaltende Beschwerden sorgen. Abhilfe kann hier eine moderne Lüftungsanlage schaffen. Diese transportiert die verbrauchte Abluft nach draußen und holt gefilterte, frische Luft herein.
Wichtig ist jedoch der richtige Filter und ein regelmäßiger Wechsel, heißt es in einem Blog der Initiative Wärme+. Um Pollen in der Wohnung effektiv zu minimieren, muss die Technik einwandfrei funktionieren. Laut der Initiative ist der Knackpunkt Nummer eins aber: Viele Geräte haben serienmäßig nur einen einfachen Grobfilter, der groben Schmutz zurückhält.
Feinfilter stoppen auch kleine BruchstĂĽcke
Der einfache Grobfilter reicht starken Allergiker*innen oft nicht aus, um Pollen in der Wohnung wirklich loszuwerden. Feinere PollenbruchstĂĽcke etwa werden nur durch spezielle Feinfilter zurĂĽckgehalten.
Tipp: Beim Kauf auf die Filterleistung achten und sich erkundigen, ob eine bestehende Anlage nachgerĂĽstet werden kann.
Knackpunkt zwei: Der Filter funktioniert nur, wenn er regelmäßig gewechselt wird, um Pollen in der Wohnung dauerhaft fernzuhalten. Wie oft? Das hängt davon ab, wie viel der Filter täglich zu tun hat. Als allgemeine Faustregel gilt: ein- bis zweimal pro Jahr. Tipp der Initiative: Wer beim Neukauf darauf achtet, dass der Filterstatus per Display oder App angezeigt wird, wird rechtzeitig erinnert.
Was Allergiker*innen tun können:
StoĂźlĂĽften besser als gekipptes Fenster
Ohne Anlage empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) das kurze, gezielte Stoßlüften gegen Pollen in der Wohnung. Damit kommen deutlich weniger Allergene in den Raum, als wenn man das Fenster lange gekippt lässt.
Beste Uhrzeit dafür: morgens zwischen sechs und neun Uhr oder abends nach 21 Uhr, wenn weniger Pollen unterwegs sind. Vor allem im Schlafzimmer kann zusätzlich ein spezielles Pollenschutzgitter helfen. Pollen hängen allerdings auch in Kleidung und Haaren und verteilen sich so in der Wohnung. Wer draußen unterwegs war, zieht sich nach dem Nachhausekommen daher am besten um.
Wichtig: Die Draußen-Klamotten nicht ins Schlafzimmer legen. Schon ein Waschgang im Kurzprogramm entfernt Pollen zuverlässig. Auch die Haare am besten vor dem Zubettgehen waschen.
DAAB-Tipp: Wer im Freien Kopfbedeckungen trägt, hält sich die Haare pollenfreier.
Quelle: dpa












