Konsum
7 TIPPS FĂR UMWELTFREUNDLICHERES ONLINESHOPPING
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So bequem der Einkauf im Netz auch ist: Jede Bestellung belastet auch die Umwelt. Neben Verpackungen und Transportwegen sind vor allem Retouren ein Problem.
Doch die Umweltbelastung eines Produkts entsteht laut Umweltbundesamt auch bei der Herstellung und Nutzung. Deshalb lohnt es sich, schon bei der Auswahl genau hinzusehen. So geht umweltfreundlicheres Onlineshopping:
1. Nachhaltige Produkte wÀhlen
Wer beim Onlineshopping nach Artikeln sucht, die langlebig sind und ressourcenschonend produziert wurden, handelt doppelt nachhaltig. Erstens werden Rohstoffe geschont, zweitens muss seltener nachgekauft werden. Orientierung geben etwa anerkannte Umwelt- und GĂŒtesiegel.
Auch Second-Hand-Angebote oder generalĂŒberholte, sogenannte ârefurbishedâ ElektrogerĂ€te, sind Alternativen zum Neukauf. ZusĂ€tzlich lohnt es sich, Plattformen zum Leihen, Tauschen oder Reparieren zu nutzen.
2. Retouren vermeiden durch sorgfÀltige Auswahl
Mehr Transporte, mehr Verpackungen und im schlimmsten Fall sogar die Vernichtung einwandfreier Ware: RĂŒcksendungen belasten die Umwelt. Um das zu vermeiden, lohnt es sich laut Umweltbundesamt, Produktbeschreibungen genau zu lesen und Kundenbewertungen zu studieren.
Geht es um Kleidung, helfen GröĂentabellen und Erfahrungsberichte dabei, FehlkĂ€ufe zu verhindern. Wer unsicher ist, sollte den Artikel besser im GeschĂ€ft anprobieren.
3. Bestellungen bĂŒndeln
Viele kleine Einzelbestellungen erzeugen unnötig viel VerpackungsmĂŒll und Transportaufwand. Sinnvoller ist es, mehrere Produkte in einem Schwung zu ordern. Auch Sammelbestellungen mit Familie, Freundeskreis oder Nachbarinnen und Nachbarn können helfen, die Zahl der Lieferfahrten zu reduzieren.
Wer beim Einkaufen Geduld hat und nicht sofort alles einzeln bestellt, spart im besten Fall nicht nur Emissionen, sondern auch Geld beim Versand.
4. Clevere Zustellung
Ein zentraler Punkt bei Onlinebestellungen ist die âletzte Meileâ, also der Weg des Pakets bis zur HaustĂŒr. Wird der EmpfĂ€nger nicht angetroffen, fĂ€hrt der Lieferdienst oft mehrfach â das treibt den AusstoĂ von CO2 zusĂ€tzlich in die Höhe.
Besser ist es, die Lieferung direkt an eine Paketstation oder einen Paketshop zu schicken. Auch die Abstellgenehmigung am Wunschort hilft, ĂŒberflĂŒssige Fahrten zu vermeiden. Wer auf Expressversand verzichtet, schont auĂerdem die Umwelt, da die Touren so effizienter geplant werden können.
Self-Care ohne Konsum:
5. Verpackungsmaterial reduzieren oder wiederverwenden
Verpackungen landen nach dem Auspacken oft sofort im MĂŒll. Einige HĂ€ndler bieten inzwischen Mehrweg-Verpackungssysteme oder den Versand ohne zusĂ€tzliche Umverpackung an.
Wer online geshoppt hat, kann zudem Kartons aufbewahren und weiterverwenden, sei es fĂŒr den nĂ€chsten Umzug oder den Versand privater PĂ€ckchen.
6. Auf Herkunft und Lieferwege achten
Nicht jedes vermeintlich gĂŒnstige SchnĂ€ppchen ist wirklich nachhaltig. Produkte, die aus Asien oder Ăbersee verschickt werden, verursachen durch lange Transportwege deutlich höhere Emissionen. Wer darauf achtet, dass Ware aus Deutschland oder Europa kommt, trĂ€gt dazu bei, Transportwege kurz zu halten. Auch bei Online-MarktplĂ€tzen lohnt es sich, den Sitz des HĂ€ndlers zu prĂŒfen.
7. Bewusster Konsum statt SpontankÀufe
Am wirksamsten bleibt aber die Frage: âBrauche ich das wirklich?â Rabattaktionen oder versandkostenfreie Schwellenwerte verleiten leicht zum Mehrkauf. Oft wandern solche Produkte spĂ€ter ungenutzt in den Schrank.
Das Umweltbundesamt rĂ€t, SpontankĂ€ufe zu vermeiden. Wer stattdessen bewusst plant, bestellt seltener und zielgerichteter â und kann so den eigenen ökologischen FuĂabdruck deutlich verkleinern.
Quelle: dpa












