Salatteller mit essbaren Blüten, daneben ein Küchentuch sowie ein Tellerchen mit Blüten und ein Wasserglas mit Blüten und Zitronenscheibe© AnnaPustynnikova / iStock / Getty Images Plus
Ein bunter Hingucker: Essbare Blüten werten Salate optisch und geschmacklich auf.

Kulinarische Dekoration

ESSBARE BLÜTEN ALS HINGUCKER AUF DEM TELLER

Bunte essbare Blüten machen jedes Gericht zu etwas Besonderem – doch nicht jede ist genießbar. Welche Exemplare Sie bedenkenlos verzehren können, worauf bei der Auswahl zu achten ist und was dafür spricht, die Pflanzen einfach selbst anzubauen.

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Das Auge isst ja bekanntlich mit. Zum besonderen Hingucker werden Salate, Suppen und Co., wenn man sie mit essbaren Blüten garniert. „Sie bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch echt leckere Aromen“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Doch nicht alles, was blüht, ist bedenkenlos genießbar. „Deshalb sollte man nicht einfach jede Blüte essen, sondern genau wissen, um welche Pflanze es sich handelt.“ Wer sichergehen möchte, kann problemlos bekannte essbare Blüten verwenden.

Welche Pflanzen geeignet sind, wenn Sie Blüten essen möchten

Geeignet sind etwa Kräuter wie Salbei, Schnittlauch, Borretsch, Kapuzinerkresse, Bohnenkraut und Thymian. Auch zahlreiche Zier- und Wildpflanzen bieten sich an, wenn Sie Blüten essen wollen. Etwa Lavendel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut und Gundermann.

Ebenso Rosen, Veilchen, Begonien, Dahlien, Herbstastern, Duftgeranien, Gladiolen, Kornblumen, Ringelblumen, Schlüsselblumen, Holunder- und Zucchiniblüten. Holthausen empfiehlt:

„Für Unerfahrene kann ein Pflanzenratgeber da sinnvoll sein, weil manche Pflanzen essbaren Blüten täuschend ähnlich sehen, die aber gar nicht essbar sind“.

Vorsicht bei blühender Petersilie geboten

Nicht bei allen Kräutern kann man einfach so auch die Blüten essen. Die Verbraucherzentrale warnt etwa vor blühender Petersilie. Denn während der Blüte enthält sie mehr ätherische Ölbestandteile, die in größeren Mengen mitunter gesundheitsschädlich sein können.

Auch die Blätter schmecken dann bitterer und sind nicht mehr so gut für die Küche geeignet, wenn man sich auf essbare Blüten freut.

Wer auf Nummer sicher gehen will, baut an

Die Verbraucherschützer*innen weisen außerdem darauf hin, dass man nur ungespritzte Pflanzen verzehren sollte, wenn man Blüten essen möchte. Gewissheit darüber hat, wer essbare Blüten selbst im Garten oder auf dem Balkon anbaut. Entsprechendes Saatgut kann man im Handel kaufen.

In freier Wildbahn gilt: wildlebende Pflanzen darf man nur „in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf“ sammeln, nicht also in Massen oder zum Verkauf – so regelt es das Bundesnaturschutzgesetz.

Arten, die unter Naturschutz stehen, darf man gar nicht pflücken, dazu zählen etwa Schlüsselblumen.

Der eigene Anbau ist also auch unter diesem Gesichtspunkt die beste Option für essbare Blüten. Eine gute Zeit für die Ernte ist laut Verbraucherzentrale vormittags, wenn die Köpfchen vollständig geöffnet sind. Idealerweise verarbeitet man sie dann zeitnah, in kühlem Wasser halten sich essbare Blüten einige Stunden lang.

Quelle: dpa

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