Nahaufnahme eines klassischen Flammkuchens auf Holzbrett© brebca / iStock / Getty Images Plus
Knuspriger Boden, cremiger Belag: Mit den richtigen Tricks gelingt der Flammkuchen zu Hause perfekt.

Knusprig

FLAMMKUCHEN SELBER MACHEN: FĂśNF TRICKS FĂśR DIE SCHNELLE NUMMER

Dünner, knuspriger Boden und cremiger Belag: Wer Flammkuchen selber machen möchte, wünscht sich ein perfektes Ergebnis. Mit Schmand, acht Kräutern und dem richtigen Flammkuchen-Teig wird er zu Hause richtig lecker. Eine Expertin verrät, wie das Flammkuchen selber machen ganz ohne Stress gelingt.

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Für ein gemütliches Abendessen daheim oder als Snack für Gäst*innen soll das Flammkuchen selber machen schnell und unkompliziert sein. Geht das? „Ja“, sagt Ina Tolle aus dem brandenburgischen Nauen.

Zusammen mit ihrem Mann Johannes bietet sie auf Messen, Festen und Feiern als Eventcaterer „Tolle Flammkuchen“ an. Die Expertin verrät fünf wirkungsvolle Tricks, wenn Sie Flammkuchen selber machen.

Flammkuchen-Teig und herrlich cremiger Schmand

Ein Flammkuchen-Teig ist aus 200 Gramm (g) Mehl, 110 Milliliter (ml) Wasser, 1 Esslöffel Ă–l und 1 Teelöffel Salz schnell gemacht. Er muss so lange geknetet werden, bis er nicht mehr an den Händen klebt. Ansonsten kommt noch etwas Mehl dazu.

Aus Tolles Sicht spricht beim Flammkuchen selber machen auch nichts dagegen, fertigen Teig aus dem KĂĽhlregal zu nehmen:

„Es darf aber auf keinen Fall ein Hefeteig sein.“

Sonst bleibt der Flammkuchen nicht dünn genug. „Auch wenn es schnell gehen soll, ist es keine gute Idee, den Schmandbecher einfach nur aufzureißen und damit den Teig zu bestreichen“, sagt Ina Tolle. Damit der Geschmack perfekt wird, schwört sie neben Pfeffer und Salz auf acht verschiedene Kräuter.

Der Schmand sollte zuvor mit Koriander, Petersilie, Schnittlauch, Sellerie, Basilikum, Majoran, Thymian und Tomatensalz verfeinert werden. Diese 8 Kräuter gehören in den Schmand:

  • Koriander
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Sellerie
  • Basilikum
  • Majoran
  • Thymian
  • Tomatensalz

Die ideale Auswahl fĂĽr den leckeren Belag

Als Belag taugt beim Flammkuchen selber machen, was der Kühlschrank so hergibt: Das reicht von klassischem Räucherschinken, Speck und Zwiebeln über Räucherlachs, Putenschinkenwürfel, Salami bis zu Ziegenkäse und Grillgemüse.

„Was aber auf keinen Fall rauf kann, ist TK-Ware, etwa tiefgefrorene Champignons. Denn dadurch saugt sich der Teig mit Flüssigkeit voll und wird klitschig“, erklärt Ina Tolle.

Eine Zutat ist noch nicht durch, die andere schon fast verbrannt? Damit die Toppings nach dem Backen nicht unterschiedlich durch sind, gilt beim Flammkuchen selber machen laut der Expertin eine einfache Faustregel:

„Alle Beläge müssen die gleiche Dicke haben.“

Richtig heiĂź backen fĂĽr den knusprigen Boden

„Der Ofen muss richtig heiß sein, am besten 300 Grad“, so Tolles Erfahrung. Sie empfiehlt allen, die Flammkuchen selber machen, einen Pizzastein zu nutzen. Zuvor maximal aufgeheizt könne er enorme Wärme speichern und gibt diese beim Backen schlagartig an den Teig ab.

Das poröse, aber feuerfeste Material aus Schamotte oder Cordierit entzieht zudem Feuchtigkeit. Das führt zu einem besonders knusprigen Flammkuchen-Boden.

Quelle: dpa

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