Jemand stellt eine Dose mit Nudelresten in den Kühlschrank.© towfiqu ahamed/iStock/Gety Images Plus
Ab in den Kühlschrank – aber wie lange bleiben die Nudeln darin gut?

KĂĽchenhygiene

NUDELN LAGERN: WIE LANGE HALTEN PASTA UND CO.?

Nudeln lagern klingt simpel – doch bei gekochter Pasta vermehren sich Keime schnell. Wie lange Reste im Kühlschrank halten, worauf es beim Aufwärmen ankommt und warum Trockenware Jahre überdauert.

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Nudeln, Spätzle und Gnocchi sind schnell gekocht und beliebt – oft gerät die Portion größer als geplant. Bleiben nach dem Essen Reste übrig, muss man sie nicht wegwerfen: Im Kühlschrank halten sie sich einige Tage, schreibt die Initiative „Zu gut für die Tonne“. Wer gekochte Nudeln lagern will, sollte sie deshalb zügig kühl stellen. Denn bei Zimmertemperatur können sich Bakterien schnell vermehren.

Um Nudeln zu lagern und Reste sicher zu verwerten, helfen ein paar einfache Regeln weiter. Den Grundstein legt schon das Kochen: Teigwaren sollten nur so lange garen, bis sie bissfest sind – am besten orientiert man sich an den Zeiten auf der Verpackung. Spätzle und Gnocchi sind fertig, wenn sie im Topf oben schwimmen.

Gekochte Nudeln aufbewahren: So bleibt Pasta weich

Damit die Teigwaren nicht zu einem Klumpen verkleben, beträufelt man sie nach dem Kochen mit etwas Öl. Gekochte Nudeln sollte man anschließend in einem geschlossenen Behälter aufbewahren – sonst werden sie im Kühlschrank hart. Wer gekochte Nudeln aufbewahren möchte, sollte sie außerdem möglichst rasch kühl stellen. Gut gekühlt sind die Reste einige Tage genießbar.

Kurz zusammengefasst gilt beim Nudeln-Lagern:

  • Nudeln nur bissfest kochen – Spätzle und Gnocchi schwimmen oben, wenn sie fertig sind.
  • Pasta nach dem Kochen mit etwas Ă–l beträufeln
  • Gekochte Nudeln im geschlossenen Behälter im KĂĽhlschrank aufbewahren
  • Nudelgerichte vor dem Verzehr durchgehend erwärmen

Nudeln aufwärmen: Keime durch Hitze vermeiden

Beim Aufwärmen der Nudeln kommt es darauf an, das Gericht durchgehend zu erhitzen. Nur so lassen sich Keime zuverlässig vermeiden. Vorsicht bei der Mikrowelle: Dort werden Nudelgerichte zum Teil nur punktuell erhitzt. Vor dem Verzehr sollte man sich immer auch auf den eigenen Geruchssinn verlassen.

Praktisch fürs Beratungsgespräch: Nudeln aufwärmen ist unproblematisch, solange die Reste vorher durchgehend gekühlt waren. Kommt der Nudelrest dem Geruchssinn verdächtig vor, sollte er nicht mehr gegessen werden.

Frische Nudeln haltbar lagern: drei bis vier Tage

Im Laden haben Sie die Wahl zwischen frisch hergestellten Nudeln und Trockenware – beide wollen unterschiedlich gelagert werden. Frische Nudeln bleiben im Kühlschrank drei bis vier Tage haltbar, ebenso Spätzle und Gnocchi. Weil frische Nudeln haltbar nur bleiben, wenn die Kühlkette stimmt, und sie sehr anfällig für Keime sind, sollte man sie gerade an warmen Tagen auch beim Transport möglichst kühlen.

Nudeln lagern: Trockenware trocken und kĂĽhl halten

Getrocknete Nudeln und Teigwaren bewahrt man am besten verschlossen und trocken bei Raumtemperatur auf, rät die Initiative. Das schützt auch davor, dass Schädlinge wie Lebensmittelmotten angelockt werden. Richtig gelagert ist Trockenware in der Regel sogar Jahre über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus haltbar. Die Verbraucherzentrale nennt aber Ausnahmen: Teigwaren aus Vollkorn, Eiern oder Gemüse sollte man gemäß dem Mindesthaltbarkeitsdatum verbrauchen.

Wichtig beim Nudeln-Lagern ist außerdem, Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen zu vermeiden. Lagerorte direkt neben dem Herd, der Spülmaschine oder in der Nähe des Fensters sollte man meiden, raten die Verbraucherschützer*innen. Am besten bewahrt man Trockenware in einem belüfteten Speiseschrank oder einer luftigen Vorratskammer bei einer Temperatur von 15 bis 20 Grad Celsius auf.

Quelle: dpa

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