Frau sitzt vor ihrem Laptop und macht mit ihren beiden HÀnden eine meditative Bewegung. Von rechts und links werden BlÀtter von Kollegen hingehalten.© fizkes / iStock / Getty Images Plus
Gibt es gerade keine Zeit fĂŒr eine Pause, kann ein kurzes Durchatmen zwischen Arbeitsaufgaben oder -schritten oder eine kleine Meditation helfen.

STRESS IM ARBEITSALLTAG REDUZIEREN: DIESE FÜNF STRATEGIEN HELFEN

Stress im Arbeitsalltag belastet viele BeschĂ€ftigte – doch oft helfen schon kleine VerĂ€nderungen, um gelassener durch den Tag zu kommen. Diese fĂŒnf einfachen Strategien zeigen, wie sich Stress im Job reduzieren und Multitasking vermeiden lĂ€sst.

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Nur noch dies und das erledigen, immer ansprechbar sein und dann auch noch Meetings: Viele Menschen leiden unter zermĂŒrbendem Stress im Job. Leider lĂ€sst sich Stress im Arbeitsalltag nicht immer vermeiden.

Aber: Mit ein paar einfachen Strategien lĂ€sst sich Stress im Arbeitsalltag besser managen. Die Arbeitnehmerkammer Bremen gibt Tipps.

Tipps gegen Stress: SelbstgesprÀche können helfen

Der erste der Tipps gegen Stress: SelbstgesprĂ€che fĂŒhren. Die können in stressigen Situationen dabei helfen, einen Plan zu entwickeln, um die Gedanken etwas zu beruhigen und in eine ĂŒbersichtlichere Struktur zu bringen.

Ein kurzes „Jetzt mache ich erst einmal das und danach dann das andere“, verhindert, dass gefĂŒhlt alles gleichzeitig passieren muss. Gerade bei Stress im Arbeitsalltag kann diese Technik helfen, die Kontrolle zurĂŒckzugewinnen.

Stress im Job mit Mini-Routinen reduzieren

Der zweite Tipp: Mini-Routinen einplanen. Gerade wenn viel los ist, sind feste Pausen oft nicht möglich. Stattdessen sollten Arbeitnehmer Mini-Routinen planen, rÀt die Arbeitnehmerkammer. Eine solche Routine kann etwa sein, dass man zu jeder vollen Stunde ein wenig trinkt oder einen kleinen Snack isst.

„Mini-Routinen im Job können helfen, den Stress zu reduzieren“

Solche kleinen Gewohnheiten können helfen, Stress im Job frĂŒhzeitig entgegenzuwirken. Wer regelmĂ€ĂŸig kleine Unterbrechungen einbaut, kann Stress im Arbeitsalltag oft besser bewĂ€ltigen.

Tipps gegen Stress: Kurz durchatmen hilft

Der dritte der Tipps gegen Stress: Durchatmen. Gibt es gerade keine Zeit fĂŒr eine Pause, kann auch ein kurzes Durchatmen zwischen Arbeitsaufgaben oder -schritten helfen. Zweimal tief einatmen, einmal in den Bauch, dann in die Brust, und wieder langsam ausatmen, rĂ€t die Arbeitnehmerkammer. Dadurch beruhigt sich das Nervensystem etwas.

Alternativ hilft es auch, die Schultern zu senken, den Kiefer zu lockern und kurz in die Ferne zu schauen.

Gerade bei akutem Stress im Arbeitsalltag können solche kurzen Momente der Ruhe einen Unterschied machen.

Multitasking vermeiden und Tempo herausnehmen

Der vierte Tipp: Dem Körper Stopp signalisieren. VerfĂ€llt man zu sehr in Hektik, macht das alles nur komplizierter. Deshalb lohnt es sich, in solchen Momenten zu fragen: Kann ich hier etwas Tempo herausnehmen? Vor allem in Situationen ohne Gefahr kann das dabei helfen, einen kĂŒhlen Kopf zu bewahren

„Bewusste Entschleunigung kann Multitasking vermeiden“

Zudem kann dem Körper auch physisch ein Stoppsignal gegeben werden. Dazu sollten Arbeitnehmer beide FĂŒĂŸe fest auf den Boden stellen, die HĂ€nde fĂŒr ein paar Sekunden krĂ€ftig gegeneinanderdrĂŒcken und dann atmen, empfiehlt die Arbeitnehmerkammer. Wer bewusst entschleunigt, kann leichter Multitasking vermeiden und den Stress im Arbeitsalltag reduzieren.

Multitasking vermeiden: Grenzen setzen und Nein sagen

Der fĂŒnfte Tipp: Nein sagen. Ebenso wichtig ist es aber auch, klare Grenzen zu setzen. Wenn man selbst gerade zu viel zu tun hat und dann von anderen nach UnterstĂŒtzung gefragt wird, sollte mit Klarheit geantwortet werden.

Das kann entweder einfach ein „Nein“ sein oder alternativ etwas wie „Ich komme in ein paar Minuten“ oder „Das mache ich, wenn ich hier fertig bin“, so die Arbeitnehmerkammer.

So staut sich kein zusĂ€tzlicher Stress durch Multitasking an, und gleichzeitig wird vermieden, unkollegial zu wirken. Wer lernt, Multitasking vermeiden zu können, schĂŒtzt sich langfristig besser vor Stress im Job.

Quelle: dpa

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