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Viruserkrankungen/Zecken

FSME: WENIGER NEUERKRANKUNGEN

2012 wurden dem Robert Koch Institut (RKI) 195 Fälle von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) bundesweit gemeldet. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich damit im Vergleich zu 2011 mehr als halbiert.

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Das ist so wenig wie noch nie seit Beginn der Meldepflicht 2001 und eine deutlich geringere Zahl als im Vorjahr: Damals erkrankten 423 Menschen an FSME.

„Schwankungen sind nicht ungewöhnlich“, sagte eine RKI-Sprecherin. In den vergangenen zehn Jahren bewegten sich die FSME-Erkrankungen durch Zeckenstiche zwischen 260 und 546 Fällen. Die Zahl der FSME-Fälle ist unter anderem abhängig von der Impfrate, von der Verbreitung der Zecken im jeweiligen Jahr und davon, wie oft sich Menschen wetterbedingt draußen aufhalten.

Vor allem Menschen in den Risikogebieten wie Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen und Thüringen sollten über die Impfung nachdenken, empfiehlt die Ständige Impfkommission . Vor dem Frühsommer sei der richtige Zeitpunkt dafür, rät die Techniker Krankenkasse. Denn für die Grundimmunisierung sind drei Spritzen notwendig.

Das Risiko einer Infektion lässt sich nach RKI-Angaben mindern, indem hohes Gras gemieden und die Haut oft nach Zecken abgesucht wird. Zecken sind in der Zeit zwischen März und November aktiv. Schätzungsweise tragen je nach Region bis zu 5 Prozent von ihnen das FSME-Virus. Quelle: apotheke-adhoc.de

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