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Fit für die Beratung | Riopan® Teil 3

SODBRENNEN? SOFORT UND NACHHALTIG LINDERN

Viele Menschen leiden immer wieder unter Sodbrennen. Bei den typischen Beschwerden nach dem Essen hilft Riopan® Magengel nicht nur schnell und langanhaltend, es unterstützt auch aktiv die Regeneration der Magenschleimhaut.

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Wenn es hinter dem Brustbein brennt, führt der erste Weg meist direkt zu Ihnen in die Apotheke. Viele Ihrer Kunden suchen dann schnelle Hilfe und lassen sich zu Mitteln gegen Sodbrennen beraten. Sodbrennen entsteht durch den Rückfluss von saurem Magensaft in die Speiseröhre und kann von Person zu Person unterschiedliche Auslöser haben. Häufige Faktoren sind fettreiche Speisen, Stress, Alkoholkonsum oder Spätmahlzeiten. Auch übermäßiger Genuss von Kaffee, stark sauren, süßen oder gewürzten Lebensmitteln können Sodbrennen begünstigen. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen und Übergewicht. Ursache ist meist ein geschwächter Ösophagussphinkter – der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen: Dieser verhindert im Normalfall, dass Speisebrei und überschüssige Magensäure in die Speiseröhre aufsteigen und dort Beschwerden verursachen. Die typischen Auslöser für Sodbrennen schwächen entweder direkt den Schließmuskel oder sie erhöhen den Druck aus dem Magen auf den Schließmuskel. Beispielsweise führt ein stark gedehnter Magen, etwa durch große Mahlzeiten, zu einer vermehrten Säureproduktion oder bei einer organischen Ursache wie einem Zwerchfellbruch (Hiatushernie) kann der Ösophagussphinkter nicht mehr ausreichend schließen. In beiden Fällen kann saurer Magensaft in die Speiseröhre aufsteigen. Im Gegensatz zum Magen ist die Speiseröhre nicht mit einer schützenden Schleimschicht ausgestattet.

So äußert sich Sodbrennen

Typischerweise macht sich Sodbrennen als brennendes Gefühl hinter dem Brustbein bemerkbar, oft begleitet von saurem Aufstoßen. Vor allem nachts im Liegen nehmen die Beschwerden zu, da der saure Mageninhalt leichter in die Speiseröhre zurückfließen kann. Gelangt Magensäure in die Atemwege, kann dies Husten und Heiserkeit verursachen. Aber auch die Magenschleimhaut selbst kann angegriffen werden. Manche Betroffene berichten über Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit oder Völlegefühl. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass zusätzlich zum Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre auch säurebedingte Magenbeschwerden vorliegen. Eindeutig ist die Abgrenzung anhand der Symptome jedoch leider nicht, da die Symptome bei Reflux und säurebedingten Magenbeschwerden unspezifisch sind. Im Zweifel sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Gemäß Leitlinie liegt eine gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) vor, wenn der Rückfluss von Mageninhalt störende Symptome mit oder ohne Läsionen der Speiseröhre auslöst.1 Kommt es nur gelegentlich zu Sodbrennen, ist dies meist unbedenklich.

Warum Magensäure gebraucht wird

Der Magensaft besteht größtenteils aus Wasser und Salzsäure, enthält aber auch Elektrolyte, Schleim und Verdauungsenzyme. Die Magensäure erfüllt wichtige Aufgaben in der Verdauung: Sie schützt vor Infektionen, indem sie die Nahrung desinfiziert, leitet die Eiweißverdauung ein und erleichtert die Aufnahme bestimmter Nährstoffe, wie Vitamin B12.

Die Produktion der Säure übernehmen die Belegzellen in der Magenschleimhaut. Diese sezernieren unter ATP-Verbrauch über die Protonenpumpe (H⁺/K⁺-ATPase) Protonen in das Magenlumen, wo sie zusammen mit Chloridionen die Salzsäure bilden.2 Im Normalfall wird die Magenschleimhaut vor der Säure geschützt: Die Oberflächenepithelzellen produzieren eine Schleimschicht, die auch Bicarbonat (HCO3-) enthält. Dieses puffert Protonen ab, sodass der pH-Wert direkt an der Zelloberfläche deutlich höher, nämlich annähernd neutral ist und die Zellen nicht schädigen kann.

Welche Reize die Säuresekretion ankurbeln

Gesteuert wird die Magensäuresekretion durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus nervalen, parakrinen und hormonellen Reizen. Die drei zentralen Stimulatoren sind Acetylcholin, Histamin und Gastrin, deren Freisetzung im Magen in drei Phasen erfolgt und so die Säureproduktion reguliert. In der ersten, sogenannten kephalen Phase wird die Säuresekretion durch Sinneseindrücke angeregt: Das Sehen, Riechen oder auch die Vorstellung von Nahrung aktiviert über das Gehirn vor allem den Nervus vagus und führt zur Freisetzung der stimulierenden Botenstoffe. Dadurch steigt die Säureproduktion bereits an, noch bevor Nahrung den Magen erreicht. Mit der Nahrungseinnahme beginnt die zweite, gastrale Phase. Gelangen Speisen in den Magen und dehnen diesen, fördert dies ebenfalls die Ausschüttung der drei Stimulatoren. Während in der ersten Phase vor allem Acetylcholin eine Rolle spielt, dominieren nun Gastrin und Histamin. So regen unter anderem Eiweißbestandteile der Nahrung die G-Zellen im Magenantrum zur vermehrten Freisetzung des Hormons Gastrin an,3 das zusätzlich die Histaminabgabe aus enterochromaffin- ähnlichen Zellen stimuliert.3

Damit die Säureproduktion nicht außer Kontrolle gerät, verfügt der Köper über wirksame Gegenregulationsmechanismen, die in der dritten, intestinalen Phase überwiegen, sobald der Mageninhalt in den Darm weitertransportiert wird. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der hemmende Botenstoff Somatostatin, der aus gastralen D-Zellen freigesetzt wird und unter anderem die weitere Gastrinfreisetzung bremst.Insgesamt sorgt dieses mehrstufige Regulationssystem dafür, dass Magensäure bedarfsgerecht produziert wird: ausreichend für eine effektive Verdauung, zugleich aber begrenzt, um die Schleimhaut von Magen und Darm zu schützen.

Mit Riopan® Magengel: Säure stoppen & Schleimhaut schützen

  • stärkster Säurebinder mit 45,2 mval pro Dosierung
  • schützt lang anhaltend vor erneutem Übersäuern
  • fördert die Schleimbildung im Magen
  • unterstützt die Selbstheilungskräfte des Magens
  • bindet zusätzlich Pepsin, Gallensäuren und Lysolecithin

Kundenzufriedenheit bestätigt: Über 98 % der Anwender beurteilten die Wirksamkeit von Riopan® in einer nicht-interventionellen, apothekenbasierten Anwendungsbeobachtung als „sehr gut“ oder „gut“ und würden Riopan® bei akutem Sodbrennen weiterempfehlen.9

Riopan® wirkt schnell und langanhaltend

Wenn die Magensäure nicht bleibt, wo sie hingehört oder der Prozess der Säuresekretion gestört ist und zu viel Säure gebildet wird, können Sodbrennen, Refluxbeschwerden oder säurebedingte Magenbeschwerden entstehen.

Antazida eignen sich hier besonders zur raschen symptomatischen Linderung akuter Beschwerden, da ihre Wirkung direkt an der Magensäure ansetzt und daher sowohl bei Sodbrennen und Reflux als auch säurebedingten Magenbeschwerden helfen können. Empfehlen Sie für die kurzfristige Behandlung Riopan® Magengel mit dem Wirkstoff Magaldrat. Das Schichtgitterantazidum mit der stärksten Säurebindungskapazität (45,2 mval pro Einmaldosis)4 unter den Antazida neutralisiert Magensäure nicht nur schnell und effektiv, sondern unterstützt auch die Schleimproduktion und fördert die Selbstheilung der Magenschleimhaut.

Die langanhaltende, rasche Wirkung von Riopan® Magengel beruht auf der Kombination aus höchster Säurebindungskapazität und cleverer Schichtgitterstruktur. Die Struktur besteht aus Schichten positiv geladener Magnesiumund Aluminium-Ionen und negativ geladener Sulfat- und Hydroxid- Ionen. Im stark sauren Milieu reagieren Letztere mit den Protonen der Magensäure und neutralisieren so rasch überschüssige Säure. Es ist eine stoffspezifische Eigenschaft von Magaldrat, dass die negativ geladenen Ionen zum Neutralisieren von Magensäure besonders schnell abgegeben werden können. Gleichzeitig kommt es nicht zu einer Beeinträchtigung der Verdauungsfunktionen. Denn Schichtgitterantazida wie Riopan® besitzen eine pH-abhängigen Löslichkeit, weshalb die Neutralisationsreaktion nur bis zu einem pHWert von etwa 5 abläuft. Das bedeutet, es wird nur so viel Wirkstoff verbraucht, wie zur Neutralisation erforderlich ist. Eine Überneutralisation bleibt aus, der pH-Wert im Magen wird nach dem Wirkeintritt in einem physiologischen Bereich von etwa 3 bis 5 stabilisiert. Nicht verbrauchter Arzneistoff wird in der Schichtgitterstruktur gespeichert und erst dann wieder freigesetzt, wenn der pH-Wert erneut unter 3 zu fallen droht. Dies wird auch als Depot- Effekt von Schichtgitterantazida bezeichnet, da nicht direkt verbrauchter Wirkstoff, solange er im Magen verfügbar ist, vor erneuten Säureschüben schützt. Da sich der Depot-Effekt zu jedem Zeitpunkt aus der noch verfügbaren Säurebindungskapazität des eingesetzten Schichtgitterantazidums speist, verfügt Riopan® Magengel als Produkt mit der höchsten Säurebindungskapazität über einen besonders ausgeprägten Depot-Effekt. So profitieren Ihre Kunden nicht nur von einer schnellen, sondern auch langanhaltenden Wirkung. In einer In-vitro-Analyse konnte Riopan® Magengel den pH-Bereich von 3 bis 5 bereits nach sieben Sekunden erreichenund durch eine In-vivo gemessene Halbwertszeit der Magenverweildauer von Magaldrat nach einer standardisierten Mahlzeit von ca. 90 Minuten ist eine Wirkdauer des Produkts gegen erneute Säureschübe von einigen Stunden möglich.6

Riopan® fördert die Selbstheilung des Magen

Ein weiterer Vorteil von Riopan® Magengel: Es fördert auch die Schleimproduktion im Magen, indem es die Synthese von Prostaglandinen in der Magenschleimhaut anregt und um bis zu 200 Prozent steigert.7 Auf diese Weise trägt Riopan® zusätzlich zur Regeneration und natürlichen Selbstheilung der Magenschleimhaut bei. Darüber hinaus werden auch weitere aggressive Substanzen wie Pepsin, Gallensäuren und Lysolecithin gebunden,wodurch eine zusätzliche Schädigung der Speiseröhre oder von nicht ausreichend geschützter Magenschleimhaut vermieden wird.

Welche nichtmedikamentösen Maßnahmen können Sie empfehlen?

Häufig lässt sich auch mit einfachen Verhaltensänderungen eine spürbare Besserung erreichen. Die Leitlinie empfiehlt beispielsweise Übergewicht abzubauen, späte Mahlzeiten gerade bei nächtlichen Symptomen zu vermeiden, den Oberkörper im Bett erhöht zu lagern und auf Nicotin zu verzichten.1 Darüber hinaus kann es hilfreich sein, das Zwerchfell zu trainieren und eine individualisierte Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. Auch wenn die Auslöser für Sodbrennen unterschiedlich sein können, sehen die Leitlinienautoren es als ratsam an, die Zufuhr von Fett und Zucker zu senken und den Anteil an Ballaststoffen in der Ernährung zu erhöhen.1

Grenzen der Selbstmedikation

Nicht immer lässt sich Sodbrennen in der Selbstmedikation behandeln. Berichten Ihre Kunden von langanhaltenden, wiederkehrenden Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Bei einer dauerhaften Reizung der Speiseröhre kann es zu Komplikationen kommen, wie dem Barrett- Ösophagus, der auch mit einer erhöhten Krebsgefahr assoziiert ist.8 Klagen Ihre Kunden über Schluckbeschwerden, starke Schmerzen, einen ungewollten starken Gewichtsverlust, gastrointestinale Blutungen, Blut im Stuhl oder anhaltendes Erbrechen ist sofortiger ärztlicher Rat einzuholen.

Praktisch und gut verträglich

Riopan® Magengel ist gut verträglich und in praktischen 10-ml-Portionsbeuteln erhältlich. Das Magengel lässt sich auch ohne Wasser einnehmen und ist damit auch für unterwegs geeignet. Riopan® ist vegan, gluten- und lactosefrei und enthält keinen Alkohol. Damit können Sie Riopan® auch Kunden mit veganer Lebensweise oder Unverträglichkeiten empfehlen. Da es keinen Zucker enthält, ist es auch für Diabetiker geeignet.

Geschmacklich überzeugt das Magengel mit seinem angenehmen Sahne-Karamell-Geschmack. Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren nehmen bei Bedarf mehrmals
täglich einen Beutel ein. Die Tageshöchstdosis beträgt vier Beutel. Empfehlen Sie Ihren Kunden das Magengel vor der Einnahme kräftig zu schütteln. Für Kunden, die eine feste Darreichungsform bevorzugen, bietet Riopan® außerdem Magentabletten als Alternative zum Gel. Die Magentabletten sind in Sahne-Karamell und Mint erhältlich und können bequem gekaut oder gelutscht werden.

Da Antazida die Aufnahme anderer Wirkstoffe beeinträchtigen können, muss ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden zu anderen Medikamenten eingehalten werden. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen. Bleiben die Beschwerden während der Therapie länger als zwei Wochen bestehen, raten Sie zur ärztlichen Abklärung.


Quellen:

1 Madisch, A., Koop, H., Wielke, S., Leers, J., Lorenz, P., Lynen Jansen, P., Pech, O., Schilling, D., & Labenz, J. (2023). S2K-Leitlinie gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis der

Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). AMWF Online. 

2 Shin, J. M., Munson, K., Vagin, O., & Sachs, G. (2008). The gastric HK-ATPase: structure, function, and inhibition. Pflügers Archiv - European Journal of Physiology, 457(3), 609–622. 

3 Engevik AC, Kaji I, Goldenring JR. The Physiology of the Gastric Parietal Cell. Physiol Rev. 2020 Apr 1;100(2):573-602. doi: 10.1152/physrev.00016.2019. Epub 2019 Oct 31. PMID: 31670611; PMCID: PMC7327232.

4 Fachinformation RIOPAN®, Maaloxan®, Rennie® und Talcid®

5 InvitroAnalyse, durchgeführt vom unabhängigen Labor L&S, Bad Bocklet (2005)

6 Monés J, Carrió I, Roca M, Estorch M, Calabuig R, Sainz S, Martinez-Duncker C, Vilardell F. Gastric emptying of two radiolabelled antacids. Gut. 1991 Feb;32(2):147-50. doi: 10.1136/ gut.32.2.147. PMID: 1650740; PMCID: PMC1378796.

7 Arnold, R., Häcki, W. H., Magaldrat Experimentelle und klinische Erfahrungen, Verlag Christian M. Silinsky, 1985.

8 Speiseröhrenkrebs. (n.d.). Deutsche Krebshilfe. 

9 Data on file: Nicht-interventionelle, apothekenbasierte Anwendungsbeobachtung zur Untersuchung der Wirksamkeit und der Verträglichkeit von RIOPAN® bei Patienten mit akutem Sodbrennen (AWB RIOPAN®), 30.08.2016

 

RIOPAN® Magen Gel 1600 mg Gel zum Einnehmen
RIOPAN® Magen Tabletten 800 mg Kautabletten
RIOPAN® Magen Tabletten Mint 800 mg Kautabletten

Wirkstoff: Magaldrat Zus.: RIOPAN Magen Gel: 1 Beutel zu 10 ml enth. 1600 mg wasserfreies Magaldrat. Sonst. Bestandt.: Silbersulfat, Chlorhexidindigluconat, Arabisches Gummi, Hypromellose, Natriumcyclamat, Simethicon-Emulsion, Karamell-Aroma, Sahne-Aroma, flüssig, 3-Hydroxy-2-methyl-pyran-4-on (Maltol), gereinigtes Wasser. RIOPAN Magen Tabletten: 1 Kautablette enth. 800 mg wasserfreies Magaldrat. Sonst. Bestandt.: Sorbitol, Macrogol 4000, Calciumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], 3-Hydroxy-2-methylpyran- 4-on (Maltol), Karamell-Aroma, Sahne-Aroma. RIOPAN Magen Tabletten Mint 800 mg Kautabletten: 1 Kautablette enth. 800 mg wasserfreies Magaldrat. Sonst. Bestandt.: Sorbitol, Macrogol 4000, Calciumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], 3-Hydroxy-2-methyl-pyran-4-on (Maltol), Krauseminzaroma, Menthol-Aroma, Aroma, Maltodextrin, Gummi arabicum (E 414), Propylenglycol (E 1520). Anw.: Sodbrennen u. säurebedingte Magenbeschwerden; symptomatische Behandlung von Magen- u. Zwölffingerdarmge-schwüren. Gegenanz.: RIOPAN Magen Gel, RIOPAN Magen Tabletten: Überempfindlichkeit gg. Magaldrat od. einen der sonstigen Bestandteile. RIOPAN Magen Tabletten Mint 800 mg Kautabletten: Überempfindlichkeit gg. Magaldrat, Menthol od. einen der sonstigen Bestandteile. Nebenw.: Sehr häufig: weicher Stuhl; sehr selten: Diarrhoe, Aluminium- und Magnesiumintoxikation bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder Langzeitanwendung (Sympto-me sind z.B. Hautrötung, Durst, Hypotonie, Schläfrigkeit, Verlust der Sehnenreflexe durch neuromuskuläre Blockade, Schwäche, Atemdepression, Herzrhythmusstörungen, Koma und Herzstillstand); nicht bekannt: Abdominalschmerzen, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Hypophosphatämie, Nierenrachitis, Osteomalazie (als Folge einer Aluminium- und/oder Magnesiumintoxikation), Neurotoxizität, Enzephalopathie (aufgrund der Einlagerung von Aluminium in das Zentralnervensystem) bei Langzeitanwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. RIOPAN Magen Tab-letten Mint 800 mg Kautabletten zusätzlich: Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Menthol Über-empfindlichkeitsreaktionen (einschl. Atemnot) ausgelöst werden. Warnhinw.: RIOPAN Magen Tabletten enthalten Sorbitol. RIOPAN Magen Tabletten Mint 800 mg Kautabletten enthalten Sorbitol und Menthol. Packungsbeilage be-achten. Stand: 10/2025 DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin

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