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Symbioflor®1 stärkt die Schleimhautabwehr

SOMMERGRIPPE IM FOKUS: DARMMIKROBIOM BEEINFLUSST INFEKTANFÄLLIGKEIT

Sonne, Wärme, Urlaub – und plötzlich Halsschmerzen oder Husten: Atemwegsinfekte machen auch vor den Sommermonaten nicht halt, obwohl die Häufigkeit akuter Atemwegserkrankungen außerhalb der Wintermonate deutlich geringer ist.Klimaanlagen, Temperaturschwankungen und eine erhöhte Reisetätigkeit können die Verbreitung viraler Erreger begünstigen.2

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Was häufig als „Sommergrippe“ bezeichnet wird, kann insbesondere bei unzureichender Ausheilung in wiederkehrende Verläufe übergehen. Gerade solche rezidivierenden Atemwegsinfekte stellen auch in der Apotheke eine häufige Beratungssituation dar.

Treten Atemwegsinfekte mehr als viermal pro Jahr auf, spricht man definitionsgemäß von einer rezidivierenden Form. Patient:innen mit geschwächter lokaler Immunabwehr gelten dabei als besonders anfällig.Neben klassischen Risikofaktoren rückt zunehmend auch das Darmmikrobiom in den Fokus: Über die sogenannte Darm-Lunge-Achse beeinflusst es die Immunabwehr der Atemwege.4

Immunmodulation über den Darm

Ein ausgewogenes intestinales Mikrobiom spielt eine zentrale Rolle für die Funktion des Immunsystems und somit auch für die Abwehr von Krankheitserregern. Ist dieses Gleichgewicht gestört, kann auch die Schleimhautabwehr beeinträchtigt sein 5,6

Hier entfaltet Symbioflor® 1 seine immunmodulierende Wirkung. Als einziges zugelassenes probiotisches Arzneimittel für wiederkehrende Atemwegsinfekte mit dem Bakterienstamm Enterococcus faecalis DSM 16440 unterstützt es die mukosale Immunabwehr über die Darm-Lunge-Achse: Immunzellen im Darm werden aktiviert. Diese migrieren anschließend in die Schleimhäute der Atemwege. Dadurch kann nachweislich die Anheftung von Viren und Bakterien an die Schleimhaut (und somit die Infekt-Häufigkeit) reduziert werden, ohne dass eine überschießende Entzündungsreaktion ausgelöst wird7 – ein zentraler Mechanismus der Infektabwehr.8

Prophylaxe statt Akuttherapie

Im Gegensatz zu rein symptomatisch wirkenden Erkältungspräparaten ist Symbioflor® 1 nicht zur Behandlung akuter Symptome, sondern zur Vorbeugung wiederkehrender Infekte vorgesehen, indem es an deren Ursache ansetzt.

Damit unterscheidet sich das Präparat klar von klassischen Erkältungsmitteln wie Phytotherapeutika oder Schleimlösern, die vorwiegend  symptomatisch wirken. Symbioflor® 1 adressiert die zugrunde liegende Infektanfälligkeit.

EXKURS: Klinische Daten zur Rezidivprophylaxe

Die klinische Relevanz dieses Ansatzes wurde in randomisierten, placebokontrollierten Studien untersucht:

  • Reduktion der Rezidivrate bei chronischer Bronchitis um ca. 40 %
  • Reduktion bei chronischer Sinusitis um fast 50 %
  • Verlängerung der rezidivfreien Intervalle.

Zudem traten Infekte unter Therapie weniger schwer auf.

Gut verträglich und für die Langzeitanwendung geeignet

Neben der symptomatischen Behandlung wiederkehrender akuter Infekte gewinnt deren Prävention zunehmend an Bedeutung. Mit Symbioflor® 1 steht hierfür ein evidenzbasierter Ansatz zur Verfügung, der gezielt die Schleimhautabwehr unterstützt und somit zur Reduktion wiederkehrender Atemwegsinfekte beitragen kann. Das Arzneimittel ist einzigartig und zur Verminderung der Rezidivrate bei wiederkehrenden Infektionen der oberen und unteren Atemwege, insbesondere bei Sinusitis und Bronchitis, zugelassen.

Symbioflor® 1 ist gut verträglich und eignet sich auch für Patient:innen mit Laktoseintoleranz: Die enthaltene Laktosemenge liegt unter der für Lebensmittel geltenden Grenze für „laktosefrei“.

Quellen:

1 RKI (2025): ARE-Bericht. In: www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Akute-respiratorische-Erkrankungen/ARE-Bericht/are-bericht-node.html 
2 Bogner, J. (2019): Flu-like disease in summer – what do we know about it? MMW Fortschr Med. 2019 Jun 22;161(12):39–43. 
3 Habermann W. et al.: Arzneimittelforschung 2001; 51(11): 931-937. 
4 Bauer, R. Die Bedeutung des Darms für unser Immunsystem. in (2021). doi:10.1055/s-0041-1731466. 
5 Donaldson GP et al.: Gut microbiota utilize immunoglobulin A for mucosal colonization. Science. 2018;360(6390):795–800. Science. 2018;360(6390):795–800. 
6 Macpherson AJ et al.: The functional interactions of commensal bacteria with intestinal secretory IgA. Nat Rev Immunol. 2007;7(5):367–378. Macpherson AJ & Slack E. The functional interactions of commensal bacteria with intestinal secretory IgA. Nat Rev Immunol. 2007;7(5):367–378. 
7 Faria et al.: Food components and the immune system. From tonic agents to allergens. Frontiers in Immunology 4: Artikel 102. 
8 McGhee JR, Fujihashi K.: Inside the mucosal immune system. PLoS Biol. 2012;10(9):e1001397. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23049482/ 

 

Pflichttext: Symbioflor®1 Tropfen zum Einnehmen, Suspension. Wirkstoff: Enterococcus faecalis-Bakterien. Zusammensetzung: 1 ml (12 Tropfen) Suspension enthält: Bakterienkultur (1,0 ml) mit Enterococcus faecalis Bakterien (DSM 16440, Zellen und Autolysat) entsprechend 1,5-4,5x107 lebenden Zellen. Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Cystin, Natriumcarbonat-Decahydrat, Natriumchlorid, Magnesiumsulfat-Heptahydrat, Kaliumchlorid, Calciumchlorid-Dihydrat, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, gereinigtes Wasser, Standard-I-Nährbouillon (Pepton [aus Casein], Hefe-Trockenextrakt, Natriumchlorid, Glucose-Monohydrat, gereinigtes Wasser). Anwendungsgebiete: Zur Verminderung der Rezidivrate bei wiederkehrenden Infektionen der oberen und unteren Atemwege, besonders bei Entzündungen der Nebenhöhlen (Sinusitis) und der Bronchien (Bronchitis). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Sehr selten: Hautreaktionen (Urticaria, Pruritus, Exantheme), Angioödem, Kopfschmerz, Mundtrockenheit, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe. Warnhinweis: Enthält Lactose und Glucose. SymbioPharm GmbH, 35745 Herborn.

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