Vitamin D: Beratungswissen kompakt
8 Minuten 50 Punkte
- 1Lernziele
- 2Vitamin oder nicht?
- 3Vitamin D im Körper
- 4Mangel: Risikogruppen
- 5Die richtige Dosis
- 6Das passende Produkt
- 7Tipps zur Einnahme
- 8Abschlussquiz
01. Februar 2027
Warum Vitamin D außerdem eigentlich kein Vitamin ist
Wir wissen jetzt, dass Vitamin D eine Sonderstellung unter den Vitaminen einnimmt, weil der Körper es selbst herstellen kann. Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Die meisten Vitamine wirken als Coenzyme an katalytischen Reaktionen mit. Vitamin D aber wirkt eher hormonähnlich.
Die meisten Menschen denken bei Vitamin D vor allem an den Knochenstoffwechsel. Denn zusammen mit dem Parathormon sorgt es für eine ausreichende Calciumaufnahme aus dem Darmlumen ins Blut, sodass es ins Skelett eingebaut werden kann. Der Vitamin-D-Haushalt ist also ursächlich für Rachitis (bei Kindern) sowie Osteoporose und Osteomalazie (bei Erwachsenen).
Die wichtigsten Aufgaben von Vitamin D sind aber die Autophagie und die Rolle bei DNA-Reparaturprozessen. Es spielt bei mindestens drei Prozent der Gene im menschlichen Genom eine Rolle. Vitamin-D-Mangel-Erscheinungen stehen auch in Zusammenhang mit:
🌤️Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD
🌤️Autoimmunerkrankungen
🌤️Diabetes
🌤️Herz-Kreislauf-Erkrankungen
🌤️Tumoren
🌤️Unfruchtbarkeit
Dieser Zusammenhang ist aktuell allerdings nur in der Korrelation, nicht in der Kausalität nachgewiesen: Viele Betroffene haben einen Vitamin-D-Mangel, aber es ist nicht klar, ob dieser wirklich ursächlich für die Erkrankung ist. Unbestritten ist jedoch, dass ein Vitamin-D-Mangel die generelle Gesundheit und auch das Funktionieren unseres Immunsystems beeinträchtigen kann.
Frage: Warum passt der Begriff „Vitamin“ nicht so recht zu Vitamin D?
A. Weil es ein Sammelbegriff für mehrere Stoffe ist
B. Weil der Körper es selbst bilden kann und es eher wie ein Hormon wirkt
C. Weil es fettlöslich ist











