Vitamin D
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Achtung! Fertig? Schlau!

Vitamin D: Beratungswissen kompakt

Zwischen „Vitamin D kann der Körper selbst bilden“ und „Im Winter sollte jede*r Vitamin D einnehmen“: Wie steht es um die Versorgung in Deutschland? Welchen Kund*innen können Sie proaktiv Vitamin D empfehlen, und sollte es ein Mono- oder Kombipräparat sein? Machen Sie sich schlau!

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Warum Vitamin D außerdem eigentlich kein Vitamin ist

Wir wissen jetzt, dass Vitamin D eine Sonderstellung unter den Vitaminen einnimmt, weil der Körper es selbst herstellen kann. Doch es gibt noch einen weiteren Grund: Die meisten Vitamine wirken als Coenzyme an katalytischen Reaktionen mit. Vitamin D aber wirkt eher hormonähnlich.

Die meisten Menschen denken bei Vitamin D vor allem an den Knochenstoffwechsel. Denn zusammen mit dem Parathormon sorgt es für eine ausreichende Calciumaufnahme aus dem Darmlumen ins Blut, sodass es ins Skelett eingebaut werden kann. Der Vitamin-D-Haushalt ist also ursächlich für Rachitis (bei Kindern) sowie Osteoporose und Osteomalazie (bei Erwachsenen).

Die wichtigsten Aufgaben von Vitamin D sind aber die Autophagie und die Rolle bei DNA-Reparaturprozessen. Es spielt bei mindestens drei Prozent der Gene im menschlichen Genom eine Rolle. Vitamin-D-Mangel-Erscheinungen stehen auch in Zusammenhang mit:

🌤️Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD
🌤️Autoimmunerkrankungen
🌤️Diabetes
🌤️Herz-Kreislauf-Erkrankungen
🌤️Tumoren
🌤️Unfruchtbarkeit

Dieser Zusammenhang ist aktuell allerdings nur in der Korrelation, nicht in der Kausalität nachgewiesen: Viele Betroffene haben einen Vitamin-D-Mangel, aber es ist nicht klar, ob dieser wirklich ursächlich für die Erkrankung ist. Unbestritten ist jedoch, dass ein Vitamin-D-Mangel die generelle Gesundheit und auch das Funktionieren unseres Immunsystems beeinträchtigen kann.


Frage: Warum passt der Begriff „Vitamin“ nicht so recht zu Vitamin D?

A. Weil es ein Sammelbegriff für mehrere Stoffe ist
B. Weil der Körper es selbst bilden kann und es eher wie ein Hormon wirkt
C. Weil es fettlöslich ist

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