Beraten mit Grips

BERATEN MIT GRIPS: IMODIUM® AKUT DUO

Durchfall kommt nicht immer allein! Typische Begleitsymptome bei Durchfall sind gasbedingte Beschwerden. Laut einer Umfrage leiden circa 61 Prozent der von akutem Durchfall Betroffenen zusätzlich unter Blähungen oder Krämpfen.1 Imodium® akut Duo mit der Wirkstoff-Kombination aus Loperamid und Simeticon hilft speziell bei akutem Durchfall mit Blähungen und Krämpfen.

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Hier können Sie sich das Kundengespräch anhören:

Die Imodium®-Kompletthilfe bei akutem Durchfall mit Blähungen und Krämpfen

PTA: Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?
Kunde: Guten Tag, ich habe seit zwei Tagen Magen-Darm-Beschwerden und bräuchte bitte dringend etwas gegen Durchfall. Haben Sie etwas, das schnell wirkt?

Bei akutem Durchfall haben sich die Imodium® akut Präparate bewährt, sie können schnell Abhilfe schaffen. Es gibt verschiedene Präparate für unterschiedliche Bedürfnisse. Haben Sie außer Durchfall noch weitere Beschwerden, zum Beispiel Blähungen oder Krämpfe?
Ja, ich habe so ein unangenehmes Druckgefühl und Luft im Bauch. Das schmerzt sehr, sodass ich manchmal auch Krämpfe bekomme.

Das sind ganz typische Begleitsymptome bei akutem Durchfall, die die ­Betroffenen zusätzlich stark belasten können. Sie werden häufig von Gasen verursacht, die bei akutem Durchfall vermehrt im Darm entstehen können. In diesem Fall würde ich Ihnen Imodium® akut Duo empfehlen. Dieses 2-in-1-Präparat lindert nicht nur akuten Durchfall, sondern zusätzlich auch Blähungen und Krämpfe. Es enthält zum einen wie alle Imodium® Präparate den Wirkstoff Loperamid, der bei akutem Durchfall die gesteigerte Darmbewegung reduziert. Außerdem ist ein zweiter Wirkstoff – Simeticon – enthalten, der die Gasblasen im Darm zerfallen lässt. Mit dieser Wirkstoffkombination hilft Imodium® akut Duo zudem schneller bei akutem Durchfall mit Blähungen und Krämpfen als Arzneimittel, die nur Loperamid enthalten.2
Das hört sich sehr gut an. Wie sind die Tabletten einzunehmen?

Erwachsene beginnen mit einer Dosis von 2 Tabletten. Nehmen Sie nach jedem weiteren ungeformten Stuhl erneut eine Tablette ein. Insgesamt sollten es jedoch nicht mehr als 4 Tabletten in 24 Stunden sein.
Muss ich sonst noch etwas beachten?

Wenn sich Ihre Beschwerden nach 2 Tagen nicht verbessert haben, hohes Fieber oder Blut- oder Schleim auf dem Stuhl auftritt, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Bei Jugendlichen ab 12 Jahren unterscheidet sich die Dosierung etwas von der bei Erwachsenen, sie beginnen nur mit einer Tablette statt mit zweien. Und für Kinder unter 12 Jahren ist das Präparat nicht geeignet.
Herzlichen Dank für Ihre Beratung!

Sehr gerne. Gute Besserung! 


Den Artikel finden Sie auch in DIE PTA IN DER APOTHEKE 09/2023 ab Seite 108.


Quellen
1 Umfrage zur letzten Durchfallepisode mit 437 Personen, Johnson & Johnson GmbH, 2020.
2 Kaplan MA et al. Loperamide-simethicone vs loperamide alone, simethicone alone, and placebo in the treatment of acute diarrhea with gas-related abdominal discomfort. A randomized controlled trial. Arch Fam Med. 1999 May-Jun; 8(3):243-8.


Pflichtangaben
Imodium® akut Duo.  Zusammensetzung: Arzneil. wirks. Bestandt.: 1 Tbl. enth. 2 mg Loperamidhydrochlorid u. Simeticon (entspr. 125 mg Dimeticon). Sonst. Bestandt.: Calciumhydrogenphosphat, mikrokristalline Cellulose, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Acesulfam-Kalium, Stearinsäure (Ph. Eur.) [pflanzlich], künstliches Vanille-Aroma (enth.: Maltodextrin (< 4,4 mg / Tbl.) (enth. Glucose), Ethanol, Propylenglycol u. Benzylalkohol (< 0,026 mg / Tbl.)). Anwendungsgebiet: Sympt. Behandl. akuter Durchfälle b. Erw. u. Jgdl. ≥ 12 J., wenn dabei auch abdom. Beschw. auftreten, d. durch eine vermehrte Gasbildung verursacht wurden u. einen aufgeblähten Bauch, Krämpfe od. Blähungen umfassen. Warnhinweis: Enth. Benzylalkohol u. Maltodextrin (enth. Glucose). Gegenanzeigen: Kdr. < 12 J.; Überempfindlichkeit geg. d. Wirkstoffe od. sonst. Bestandt.; akute Dysenterie m. Blut im Stuhl u. hohem Fieber; akute Schübe einer Colitis ulcerosa; Colitis pseudomembranosa durch Einn. v. Breitspektrum-Antibiotika; bakt. Enterocolitis durch invasive Mikroorganismen (z. B. Salmonellen, Shigellen u. Campylobacter); Pat. bei denen eine Hemmung d. Peristaltik wegen mögl. Folgeerkrankungen zu vermeiden ist, einschl. Ileus, Megacolon, tox. Megacolon. Sofort absetzen, wenn Obstipation, Ileus od. eine starke Aufblähung d. Bauches auftreten. Nebenwirkungen: Häufig: Kopfschmerzen, Dysgeusie; Übelk. Gelegentlich: Somnolenz, Schwindelgefühl; abdom. Schmerzen / Beschwerden, Schmerzen im oberen Abdominaltrakt, Erbrechen, Obstipation, aufgeblähter Bauch, Dyspepsie, Flatulenz, Mundtrockenheit; Hautausschlag; Asthenie. Selten: Überempfindlichkeitsreakt., anaphylaktische Reakt. (einschl. anaphylaktischer Schock), anaphylaktoide Reakt.; Bewusstlosigkeit, Bewusstseinsstörung, Stupor, Hypertonie, Koordinationsstörungen; Miosis; Ileus (einschl. paralytischem Ileus), Megacolon (einschl. tox. Megacolon); bullöse Reakt. (einschl. Stevens-Johnson-Syndrom, tox. epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme), Angioödem, Urticaria, Pruritus; Harnretention; Müdigkeit. Nicht bekannt: akute Pankreatitis.
Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss. Stand: 12/2022

Beratungswissen kompakt

In Beraten mit Grips finden Sie übersichtlich und gebündelt die wichtigsten Fakten zu einem bestimmten Arzneimittel, Medizinprodukt, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikprodukt. Diese Fakten können je nach Produkt ganz unterschiedlich sein, beispielsweise Antworten auf die Fragen: Wie erkenne ich den Kunden, dem dieses Produkt hilft? Welche Fragen muss ich dazu stellen? Was unterscheidet dieses Produkt von anderen? Was muss ich dem Kunden an Informationen mit auf den Weg geben? Welche Tipps kann ich ihm zusätzlich geben?

Sie finden hier auch einen beispielhaften Dialog zwischen PTA und Kunde, in dem das Wissen aus den Kästen in einem Beratungsgespräch umgesetzt wird. Diesen Dialog können Sie lesen oder als Audiodatei anhören.

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