Orthomol Neuro in der gynäkologischen Praxis
ENDOMETRIOSE UND NEUROPATHISCHE SCHMERZEN: NERVENREGENERATION MULTIMODAL UNTERSTÜTZEN
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Endometriose wird heute verstärkt als Erkrankung mit systemischen Einflüssen verstanden, die über den Beckenraum hinausreichen können.1 Dazu zählt eine Beteiligung des peripheren Nervensystems (PNS): Endometriotische Läsionen können nervennahe Strukturen infiltrieren oder komprimieren und so neuropathische Beschwerden auslösen.1 Direkt betroffene Nerven – etwa der Nervus ischiadicus – können durch entzündliche Prozesse, Infiltration oder Kompression irritiert werden.1 Patientinnen berichten dann über einschießende, brennende oder stechende Schmerzen, Parästhesien, Taubheitsgefühle oder motorische Schwäche. Solche Symptome können im Praxisalltag zunächst als muskuloskelettale oder spinale Beschwerden fehlgedeutet werden.
Neuropathische Komponenten bei Endometriose im Blick
Hinzu kommen Mechanismen der peripheren und zentralen Sensibilisierung, die zu einer anhaltend gesteigerten Schmerzempfindlichkeit beitragen können.1
„Für Gynäkolog:innen ist es wichtig, dass sie neuropathische „Red Flags“ bei Patientinnen mit bekannter oder vermuteter Endometriose gezielt abfragen – etwa zyklisch betonte Ischias- oder Beinschmerzen mit sensiblen Ausfällen oder motorischen Defiziten“,
so Alexander Davids, Apotheker und Scientific Manager bei Orthomol. Eine frühzeitige neuro- und schmerzmedizinische Mitbeurteilung könne helfen, längerfristige Funktionseinschränkungen zu vermeiden und Therapiestrategien interdisziplinär abzustimmen, erklärt Davids.
Periphere Nerven: Regenerationspotenzial nutzen
Im Unterschied zum zentralen Nervensystem verfügt das PNS grundsätzlich über eine Regenerationsfähigkeit. Voraussetzungen dafür sind, dass wesentliche Anteile von Axon und Zellkörper erhalten bleiben, die Ursache der Schädigung adressiert wird und die für Reparaturprozesse benötigten Bausteine bereitstehen.3–5 Hier setzen ernährungsmedizinische Überlegungen an: Bestimmte Mikronährstoffe wie Thiamin (Vitamin B1), Vitamin B6, Vitamin B12, Folsäure und Magnesium sowie die Nukleotide Uridinmonophosphat und Cytidinmonophosphat sind an der Nervenfunktion und -regeneration beteiligt 3–6
Eine wachsende Zahl klinischer Daten legt nahe, dass Nukleotide wie Uridinmonophosphat und Cytidinmonophosphat in Kombination mit B-Vitaminen die Nervenregeneration unterstützen und positiv auf neuropathische Symptome wirken könnten.7–9 „Aus ernährungsmedizinischer Sicht sprechen viele Argumente dafür, bei Patientinnen mit neuropathischen Beschwerden an eine gezielte Kombination aus Mikronährstoffen und Nukleotiden zu denken – immer eingebettet in ein leitliniengerechtes, multimodales Therapiekonzept“, so Davids.

Orthomol Neuro: Mikronährstoffe und Nukleotide gezielt kombinieren
Orthomol Neuro ist ein Nahrungsergänzungsmittel auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Es enthält ausgewählte Mikronährstoffe sowie die Nukleotide Uridinmonophosphat und Cytidinmonophosphat. Die Zusammensetzung ist so gewählt, dass sich die enthaltenen Nährstoffe in ihrer Funktion ergänzen und synergetisch wirken können.4,6 Neben einer ausgewogenen Ernährung können die Vitamine B1, B6, B12 sowie Magnesium die normale Funktion des Nervensystems und den normalen Energiestoffwechsel unterstützen; Folsäure, Vitamin B12 und Magnesium haben außerdem eine Funktion bei der Zellteilung.
1 Prakash J et al. Curr Obstet Gynecol Rep. 2025;14:27.
2 van Hecke O et al. Pain 2014;155(4):654–662.
3 van den Berg F et al. Organsysteme verstehen und beeinflussen. 2. überarb. u. erw. Aufl., Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2000.
4 Manhães M et al. In: Colette-Mauricio A (Hrsg.). IntechOpen, London, UK 2017.
5 Baltrusch S. Biomed Res Int 2021:9968228.
6 Calderón-Ospina CA et al. CNS Neurosci Ther 2020;26(1):5–13.
7 Goldberg H et al. J Pain Res 2017;10:397–404.
8 Mibielli MAN et al. J Pain Res 2020;13:2531–2541.
9 Povedano M et al. Pain Manag 2019;9(2):123–129.












