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Den Darm bei lebensstilbedingter Dysbiose unterstützen*

SYMBIOLACT® COMP. - DARM IN BALANCE

Diffuse gastrointestinale Beschwerden wie Meteorismus, Flatulenzen oder eine veränderte Stuhlkonsistenz sind ein häufiger Beratungsanlass im Praxisalltag. Als Ursache kommen insbesondere Einflüsse des modernen Lebensstils – darunter psychischer Stress, unausgewogene Ernährungsgewohnheiten oder die Einnahme bestimmter Pharmaka – in Betracht, die die Stabilität und Funktion der intestinalen Mikrobiota maßgeblich beeinträchtigen können.

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In der Folge entwickeln sich nicht selten eine Dysbiose sowie strukturelle und funktionelle Störungen der intestinalen Barrierefunktion („Leaky-Gut-Syndrom“).1,2  Hier setzt SymbioLact® Comp. an: Das seit Jahrzehnten bewährte Nahrungsergänzungsmittel bietet mit einer wissenschaftlich fundierten Kombination aus vier charakterisierten Milchsäurebakterienstämmen und Biotin eine praxisnahe Option zur ernährungsphysiologischen Unterstützung eines entgleisten Darmmikrobioms und des gesamten Darms.*

Dysbiose: Ursachen und klinische Relevanz

Eine intakte Darm-Mikrobiota ist für die Gesundheit von zentraler Bedeutung. Sie erfüllt nicht nur metabolische Funktionen wie die Synthese von Vitaminen und kurzkettigen Fettsäuren, sondern ist auch für die Kolonisationsresistenz gegenüber potenziell pathogenen Keimen sowie für die Reifung und Modulation des Immunsystems unerlässlich.3 Dieses homöostatische Gleichgewicht ist jedoch sehr anfällig gegenüber störenden Einflüssen. Chronischer Stress etwa aktiviert die Darm-Hirn-Achse und kann über eine erhöhte Ausschüttung von Cortisol die Permeabilität der Darmschleimhaut steigern.4 Dies schwächt die epitheliale Barrierefunktion und begünstigt das Eindringen unerwünschter Substanzen.1 Ebenso hat die Ernährung einen tiefgreifenden Einfluss. Zunehmend rückt der Konsum ultra-hochverarbeiteter Lebensmittel (UPFs) in den Fokus.5 Diese sind typischerweise ballaststoffarm, was zu einer verminderten Produktion antiinflammatorisch wirksamer kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat führen und mit negativen Veränderungen der Mikrobiota-Zusammensetzung assoziiert sein kann.6

SymbioLact® Comp.: Synergistische Unterstützung für Dünn- und Dickdarm*

Die pathophysiologischen Zusammenhänge bilden eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden wie Meteorismus, Flatulenz oder Veränderungen der Stuhlkonsistenz plausibel einzuordnen. SymbioLact® Comp. wurde entwickelt, um den Darm in seiner gesamten Funktion ernährungsphysiologisch zu begleiten.

Im Mittelpunkt der vier wissenschaftlich charakterisierten Milchsäurebakterienstämme mit komplementären Eigenschaften für Dünn- und Dickdarm steht das Duo aus Lactobacillus acidophilus (LA-5®) und Bifidobacterium animalis subsp. lactis (BB-12®). Beide zählen zu den weltweit am besten dokumentierten probiotischen Stämmen. Während der aerotolerante Lactobacillus acidophilus LA-5® vor allem den sauerstoffreicheren Dünndarm adressiert, bevorzugt das strikt anaerobe Bifidobacterium animalis subsp. lactis BB-12® den anoxischen Dickdarm. BB-12® zeichnet sich durch ein hohes Adhärenzvermögen an Darmepithelzellen und eine robuste Toleranz gegenüber Magen- und Gallensäure aus.7 LA-5® wiederum kann Wasserstoffperoxid (H₂O₂) bilden, was ein Milieu schafft, das für potenziell pathogene Keime ungünstig ist. Ergänzt werden diese beiden Stämme durch die bewährten Begleitstämme Lactococcus lactis (R-707-1TM) und Lactobacillus paracasei (L. CASEI 01 TM). Diese unterstützen die Funktion der Hauptstämme und können nachweislich das Wachstum nützlicher Bifidobakterien sowie butyratproduzierender Bakterien fördern, die für die Ernährung der Darmschleimhaut essentiell sind.8 Dieser breit angelegte Ansatz wird entscheidend durch das Vitamin Biotin (Vitamin B7) ergänzt. Biotin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei, wertvoll bei Dysbiosen und einem möglichen „Leaky Gut“.

Ganzheitlicher Ansatz: Lebensstil als Basis

Neben der gezielten Supplementierung ist die Vermeidung auslösender Faktoren ein entscheidender Baustein für den nachhaltigen Erfolg. Dazu gehört an erster Stelle die Ernährungsumstellung hin zu einer ballaststoffreichen, pflanzenbetonten Kost, die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dient.9 Da die Darm-Hirn-Achse bidirektional wirkt, können zudem die Reduktion von chronischem Stress durch achtsamkeitsbasierte Verfahren, regelmäßige, moderate Bewegung sowie die Verbesserung der Schlafhygiene das Wohlbefinden des Darms spürbar unterstützen und die ernährungsphysiologischen Maßnahmen sinnvoll ergänzen.


*Biotin trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute (z.B. Darmschleimhaut) bei.
1 König J. et al. 2016: Human Intestinal Barrier Function in Health and Disease. Clinical and Translational Gastroenterology. 2016;7:e196.
2 Löwe B. et al. 2016: The development of irritable bowel syndrome: A prospective community based cohort study. Am J Gastroenterol 111:1320.
3 Ramirez et al. 2020: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33330122/ 
4 Cryan JF et al. 2012: Mind-altering microorganisms: the impact of the gut microbiota on brain and behaviour. Nat Rev Neurosci. 2012 Oct;13(10):701-12.
5 Monteiro, CA et al. 2025: Ultra-processed foods and human health: the main thesis and the evidence. https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)01565-X/abstract 
6 Reviere A et al. 2016:  Bifidobacteria and Butyrate-Producing Colon Bacteria: Importance and Strategies for Their Stimulation in the Human Gut. Front Microbiol 2016 Jun 28:7:979.doi: 10.3389/fmicb.2016.00979. eCollection 2016.
7 Jungersen et al. 2014: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27682233/ 
8 Zhang et al. 2013: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24385355/ 
9 Maier T. V. et al. 2017: Impact of Dietary Resistant Starch on the Human Gut Microbiome, Metaproteome, and Metabolome. mBio/ASM 8:e01343-17.

 

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