HENNIG ARZNEIMITTEL GmbH & Co. KG | Valsartan

KEINE VERUNREINIGUNG IN CANDESARTAN, IRBESARTAN UND LOSARTAN VON HENNIG ARZNEIMITTEL

Candesartan Hennig®, Irbesartan Hennig® und Losartan Hennig® sowie die entsprechenden Kombinationen mit HCT sind nicht von der produktionsbedingten Verunreinigung mit N-Nitrosodimethyl-amin betroffen. Für verunsicherte Patienten, die bisher Valsartan Hennig® oder Valsartan Hennig® plus HCT einnehmen, gilt der Rat, ihr Medikament zunächst nicht abzusetzen und sich mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin in Verbindung zu setzen.

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Der Wirkstoffhersteller, der weltweit viele Pharmaunternehmen beliefert, hat gegenüber Hennig Arzneimittel schriftlich bestätigt, dass aufgrund unterschiedlicher Synthesewege eine Verunreinigung mit N-Nitrosodimethylamin bei den anderen von ihm hergestellten Sartanen ausgeschlossen werden kann. Dazu wurden die Synthesewege genau analysiert.

Für verunsicherte Patienten, die bisher Valsartan Hennig® oder Valsartan Hennig® plus HCT einnehmen, gilt der Rat, ihr Medikament zunächst nicht abzusetzen und sich mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin in Verbindung zu setzen. Von ärztlicher Seite kann gegebenenfalls die Entscheidung getroffen werden, vorsorglich auf andere Sartane von Hennig Arzneimittel umzustellen. Candesartan Hennig®, Irbesartan Hennig® und Losartan Hennig® sowie die entsprechenden Kombinationen mit HCT stehen als sichere Alternativen zur Verfügung.

„Unser Anliegen ist es, Patienten wirksame und qualitativ einwandfreie Medikamente anzubieten. Wir werden weiterhin umfassend zu den aktuellen Entwicklungen zu Valsartan informieren und setzen alles daran, schnellstmöglich wieder Valsartan-haltige Präparate anbieten zu können“, versichert Dr. med. Kai Schleenhain, Inhaber und Geschäftsführer von Hennig Arzneimittel.

Hintergrund ist ein vorsorglicher europaweiter Rückruf Valsartan-haltiger Arzneimittel aufgrund einer produktionsbedingten Verunreinigung des Wirkstoffs Valsartan mit N-Nitrosodimethylamin durch den Wirkstoffhersteller. Dieser Stoff ist von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Er entsteht z. B. auch beim Grillen von gepökeltem Fleisch oder gepökelter Wurst.

Bislang liegen noch keine Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung in den hieraus hergestellten Arzneimitteln enthalten ist und ob dadurch eine Gesundheitsgefahr besteht. Der Rückruf aller betroffenen Chargen erfolgt daher vorsorglich europaweit bis zur Klärung des Sachverhaltes. Auch Hennig Arzneimittel ruft daher vorsorglich, wie viele andere Unternehmen, alle im Markt befindlichen Packungen von Valsartan Hennig® und Valsartan Hennig® plus HCT zurück. Der Rückruf erfolgt mittels APG-Formular nur über den pharmazeutischen Großhandel.

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