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Vom Gesetz in die Vorsorge:

PHARMAZEUTISCHE DIENSTLEISTUNG „RAUCHENTWÖHNUNGSBERATUNG“ ALS CHANCE FÜR AUFHÖRWILLIGE UND APOTHEKE

Kenvue setzt sich für eine Gesundheitsvorsorge ein, die im Alltag der Menschen beginnt und Prävention noch deutlicher in den Lebensrealitäten aller Menschen verankert – hierfür gilt es, eigenständige Selbstfürsorge und verantwortungsvolle Selbstmedikation zu stärken, sowie etablierte Versorgungsstrukturen, um wichtige Maßnahmen und Werkzeuge zu ergänzen.

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Pharmazeutische Dienstleistungen (pDL), die im Mai 2026 mit dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) erweitert wurden, bieten eine Chance, neue Präventionsangebote über die Apotheken zu verankern und so die Gesundheitsvorsorge zu stärken. Als wohnortnahe, niedrigschwellig erreichbare Gesundheitspartner mit rund einer Milliarde Kundenkontakten im Jahr, bieten Apotheken ein enormes Potenzial und übernehmen eine Schlüsselrolle in der Gesundheitsversorgung. Sie verbinden Arzneimittelkompetenz mit persönlicher Beratung, können individuelle Präventionsbedarfe frühzeitig ansprechen und begleiten Menschen bei konkreten Gesundheitszielen.

Das gilt auch für die Rauchentwöhnung: Jeder erfolgreiche Rauchstopp senkt das Risiko tabakassoziierter Erkrankungen und kann dazu beitragen, die Rauchquote sowie die Belastung des Gesundheitssystems zu reduzieren.

Die neue pDL zur Rauchentwöhnungsberatung macht diese Rolle unmittelbar sichtbar: Apothekenteams sprechen Menschen mit Tabakabhängigkeit gezielt an, beraten leitliniengerecht und begleiten wirksam beim Rauchstopp. Beratung durch Apothekenteams erhöht die Erfolgschancen um 70% im Vergleich zu keinem Kontakt.1

Damit die neue pDL schnell in den Apothekenalltag integriert und den Patient:innen angeboten werden kann, müssen jetzt die Voraussetzungen für eine zügige und praxistaugliche Umsetzung geschaffen werden. Dazu gehören klare Rahmenbedingungen, eine angemessene Vergütung, praktikable Abläufe und eine breite Information an Raucherinnen und Raucher.

Repräsentative Marktforschung: Apothekenteams sehen großes Potenzial in der Rauchentwöhnungsberatung

Um die Perspektive der Apotheken auf die neue pharmazeutische Dienstleistung zur Rauchentwöhnung zu erfassen, hat Kenvue eine eigene repräsentative Marktforschung unter Apotheker:innen und pharmazeutisch-technischen Assistent:innen (PTA) in Deutschland durchgeführt.2 Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zustimmung: 72 % befürworten pharmazeutische Dienstleistungen insgesamt, 70 % sehen in der pDL Rauchentwöhnungsberatung das Potenzial, die Rauchquote in Deutschland zu senken, und 69 % würden die Beratung selbst anbieten.

Selbstfürsorge entlastet das Gesundheitssystem

Eine alternde Bevölkerung, mehr chronische Erkrankungen und knappe Ressourcen erhöhen den Druck auf die Gesundheitsversorgung. Verantwortungsvolle Selbstfürsorge ermöglicht frühes Handeln und hält ärztliche Kapazitäten für komplexe Fälle frei. Weltweit spart Selbstmedikation (OTC) nach Berechnungen der Global Self-Care Federation jährlich rund 144 Milliarden US-Dollar und setzt etwa 2,2 Milliarden ärztliche Arbeitsstunden frei.3 Wie dringend eine stärkere Verankerung selbstbestimmter Selbstfürsorge im Alltag ist, sei es durch alltägliche Routinen oder durch Selbstmedikation, zeigt auch die vermeidbare Krankheitslast: Verhaltensbedingte Risikofaktoren sind hierzulande für rund vier von zehn Todesfällen verantwortlich; knapp 190.000 Sterbefälle pro Jahr gelten als vermeidbar.4 Selbstmedikation ersetzt dabei keine medizinische Behandlung, sondern ergänzt sie – auf Basis evidenzbasierter Produkte, qualifizierter Beratung und klarer Grenzen für die Weiterleitung in die ärztliche Versorgung.

Repräsentative Befragung
Apotheken befürworten pharmazeutische Dienstleistungen

Apotheken sollen künftig eine stärkere Rolle in der Gesundheitsversorgung übernehmen und pharmazeutische Dienstleistungen (pDL) wie beispielsweise zur Rauchentwöhnung anbieten. Doch was sagen Apotheker:innen und PTAs dazu?
Eine aktuelle repräsentative, quantitative Befragung in deutschen Apotheken (n=250) zeigt, dass die Mehrheit der Apotheken pDL positiv sehen. Außerdem befürworten zwei Drittel die pDL zur Rauchentwöhnung und sehen in ihr eine Chance, die Raucherquote in Deutschland zu senken.

 

Allgemeines

72 % der Befragten befürworten pharmazeutische Dienstleistungen.

61 % der Apotheken in Deutschland sehen in pharmazeutischen Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention.   

 

Rauchstopp

71 % fordern einen höheren öffentlichen Druck, um mehr Raucher:innen in Deutschland zum Aufhören zu motivieren.

 

pDL zur Rauchentwöhnung

69 % der Apotheken sind bereit, die pDL zur Rauchentwöhnung anzubieten.

70 % glauben daran, dass die pDL zur Rauchentwöhnung einen Beitrag zur Senkung der Raucherquote in Deutschland leisten können. Und 74 % sehen in der pDL zur Rauchentwöhnung die Chance auf eine bessere Versorgung und Begleitung von Raucher:innen.

84 % der Apotheker:innen fordern evidenzbasierte Empfehlungen zur Rauchentwöhnung nach den Vorgaben der S3-Leitlinie.

TOP2 Die größten Hürden für die Umsetzung pharmazeutischer Dienstleistungen sind Personalmangel und bürokratischer Aufwand.

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Stichprobe: Bonsai Research im Auftrag von Kenvue: Repräsentative Onlinebefragung zu pharmazeutischen Dienstleistungen; n = 250 Apotheken in Deutschland, Erhebungszeitraum Jan.-Feb. 2026.

Quellen:

1 Fiore et al., Am J Prev Med 2008; 35:158-176
2 Bonsai Research im Auftrag von Kenvue: Repräsentative Onlinebefragung zu pharmazeutischen Dienstleistungen; n = 250 Apotheken, Erhebungszeitraum Jan.-Feb. 2026.
3 Self-Care Socio-Economic Research 2.0_ The Global Social and Economic Value of Self-Care. Self-Care at the Forefront of Prevention, Global Self-Care Federation 2026.
4 Public Health Index 2025_Letztes Abrufdatum 11.09.2026 Public Health Index | AOK Presse 
 

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