Video des Monats

Im Reich der Mitte

Was passiert, wenn der Darm träge wird

Stress, unregelmäßige Nahrungsaufnahme oder Medikamente – die Ursachen für Obstipation sind vielfältig. Doch was passiert eigentlich, wenn die Verdauung träge wird und was können Sie Ihren Kunden raten, damit sie sich wieder wohlfühlen? Ratiopharm zeigt im neuen Animationsfilm alles rund um unser Reich der Mitte…

Gerät unser empfindliches Verdauungssystem aus dem Gleichgewicht, kann sich dies z. B. in Form von Obstipation äußern. Der Darminhalt ist verhärtet und besitzt ein zu geringes Volumen, um die Darmmotilität anzuregen. Dies ist nicht nur unangenehm, es kann auch zu einem gesundheitlichen Problem werden. Patienten suchen dann Rat in der Apotheke.

Empfehlen Sie zunächst Entspannungs- und Bewegungstechniken, wie beispielsweise Qi Gong. Daneben helfen gesunde, ballaststoffreiche, regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit dabei, dem Verdauungssystem seinen Takt zurückzugeben.

Gerade chronische Obstipation ist allerdings zumeist Folge anderer Grunderkrankungen, wie beispielsweise Diabetes mellitus. Die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, wie Opioiden oder hormonelle Schwankungen, z. B. in der Schwangerschaft, können weitere Ursachen sein. Eine individuelle Beratung Ihrer Kunden steht daher an erster Stelle, denn nicht jedes Mittel ist für jeden Kunden geeignet.

Bei leichter Obstipation helfen natürliche Füll- und Quellstoffe, wie Floh- oder Leinsamen, die bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr im Darm quellen und den natürlichen Reflex zur Darmentleerung anregen. Ist diese Hilfe aus der Natur nicht ausreichend, können Patienten auf Stimulanzien, wie beispielsweise Laxans-ratiopharm® 7,5 mg/ml Pico Tropfen zurückgreifen. Sie beleben die Darmbewegung und wirken der Eindickung des Stuhls entgegen. Bei dieser sanften Abführhilfe können Patienten den Wirkeintritt besonders gut planen, er tritt etwa 10 bis 12 Stunden nach Einnahme ein. Die praktische ratiopharm- Tropfflasche erlaubt dabei eine einfache sowie individuell genaue Dosierung der Tropfen, die bei akuter und chronischer Verstopfung sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab 4 Jahren geeignet sind und auch in der Reiseapotheke nicht fehlen sollte.

Eine weitere Klasse bilden die Osmolaxanzien, wie Lactulose-ratiopharm® Sirup oder Macrogol-ratiopharm® Balance, mit deren Hilfe Wasser im Körper gebunden und in den Dickdarm transportiert wird. Dadurch wird der Stuhl aufgeweicht und schließlich der Entleerungsreflex ausgelöst. Lactulose wirkt innerhalb von 2 bis 10 Stunden und ist besonders gut geeignet für Kinder ab 2 Jahren sowie Schwangere und Stillende. Die Wirkung von Macrogol tritt dagegen etwas verzögert nach etwa 1 bis 3 Tagen ein. Durch einen geringen Wasser- und Nährstoffverlust, ist Macrogol gut verträglich und auch langfristig ohne Toleranzentwicklung. Es eignet sich daher besonders bei Opioid-Patienten mit Verstopfung sowie bei chronischer Obstipation.


ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Straße 3
D-89079 Ulm
 Telefon: +49 (0)731 402 - 02
Telefax: +49 (0)731 402 - 78 32
E-Mail: info@ratiopharm.de


Laxans-ratiopharm® 7,5 mg/ml Pico Tropfen zum Einnehmen, Lösung Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Zusammensetzung: 15 Tr. (entspr. 1 ml) enth. 7,5 mg Natriumpicosulfat (als Natriumpicosulfat 1 H2O). Sonst. Bestandt.: Natriumbenzoat, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Natriumcitrat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Wie and. Abführmittel sollte dieses AM ohne differenzialdiagnostische Abklärung nicht tgl. od. über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, and. Triarylmethane od. einen der sonst. Bestandt., Ileus, Darmobstruktion, akute Bauchbeschwerden wie Appendizitis, akut entzündl. Erkrank. des Magen-Darm-Traktes, starke Bauchschmerzen in Verbind. mit Übelkeit und Erbrechen, schwere Dehydratation, Kdr. unter 4 J. Warnhinw.: AM enth. Sorbitol! Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen (einschl. Hautreaktionen und Angioödeme). Schwindel, Synkopen. Diarrhoe, abdominelle Beschwerden, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Bei unsachgemäßer Anw.: Verlust von Wasser, Kalium und and. Elektrolyten. Dies kann zu Stör. der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbes. bei gleichz. Einnahme von Diuretika od. Kortikosteroiden. Verkehrshinweis! Apothekenpflichtig. Stand: 5/14.

Lactulose-ratiopharm® Sirup 66,7 g/100 ml
Wirkstoff: Lactulose. Zusammensetzung: 100 ml Sirup enth. 66,7 g Lactulose (4-O-ß-D-Galactopyranosyl-DFructose). Sonst. Bestandt.: Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Obstipation, die durch ballaststoffreiche Kost und and. allg. Maßn. nicht ausreichend beeinflusst werden kann, Erkrank., die eine erleichterte Defäkation erfordern. Prophylaxe und Therapie bei portokavaler Encephalopathie. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Ileus, Darmperforation od. Risiko einer Darmperforation. Warnhinw.: AM enth. Lactose, Fructose, Galactose. Nebenwirkungen: Diarrhoe, Flatulenz, abdominale Schmerzen, Nausea, Erbrechen. Elektrolytstör. Apothekenpflichtig. Stand: 6/14.

Macrogol-ratiopharm® Balance Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Zusammensetzung: Jeder Beutel enth. Macrogol 3350 13,125 g, Natriumchlorid 0,3507 g, Natriumhydrogencarbonat 0,1785 g, Kaliumchlorid 0,0466 g. Der Gehalt an Elektrolytionen pro Beutel nach Rekonstitution in 125 ml Wasser ist wie folgt: Natrium 65 mmol/l, Chlorid 53 mmol/l, Hydrogencarbonat (Bicarbonat) 17 mmol/l, Kalium 5 mmol/l. Sonst. Bestandt.: Hochdisperses Siliciumdioxid, Saccharin-Natrium, Orangen-Aroma (enth.:Aromazubereitungen, Geschmacksstoffe, natürliche Geschmacksstoffe, Maltodextrin, Arabisches Gummi, α-Tocopherol), Zitronen-Limetten-Aroma (enth.: natürliches Zitronenöl, natürliches Pulver mit Zitronen-Aroma, Pulver mit Limetten-Aroma, Maltodextrin, Mannitol, Gluconolacton, Sorbitol [E 420], Arabisches Gummi, Hochdisperses Siliciumdioxid). Anwendungsgebiete: Chronische Verstopfung. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. die Wirkstoffe od. einen der sonst. Bestandt., intestinale Perforation od. Obstruktion aufgrund von strukturellen od. funktionellen Stör. der Darmwand, Ileus, schwere entzündl. Darm-Erkrank. wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, toxisches Megakolon. Warnhinw.: AM enth. 0,63 mmol (25 mg) Kalium pro Beutel, 8,1 mmol (187 mg) Natrium pro Beutel und Sorbitol! Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen, einschl. anaphylaktische Reaktionen, Dyspnoe und Hautreaktionen. Elektrolytverschiebungen, insbes. Hyper- und Hypokaliämie. Kopfschmerzen. Abdominalschmerzen, Diarrhoe, Erbrechen, Übelkeit, Dyspepsie, abdominelle Aufblähungen, Borborygmen (Darmgeräusche), Flatulenz, Beschwerden im Anorektalbereich. Allergische Hautreaktionen einschl. Angioödem, Urtikaria, Pruritus, Hautausschlag und Erythem. Periphere Ödeme. Apothekenpflichtig. Stand: 8/16.

Sind Sie Fachpersonal aus dem pharmazeutisch-technischen Umfeld?
Zur PTA Webseite