Produkt des Monats

Neu! MometaHEXAL® Heuschnupfenspray – ein Meilenstein in der Selbstmedikation

Sobald im Frühling die ersten Pollen durch die Luft wirbeln, beginnt für die wachsende Zahl an Heuschnupfen-Geplagten wieder eine harte Leidenszeit. Viele von ihnen können über Wochen kaum schlafen, arbeiten, lernen oder ihre Freizeit genießen. Nach der ärztlichen Erstdiagnose gibt es für erwachsene Betroffene nun in der Apotheke eine neue Option für die symptomatische Selbstbehandlung, mit der sich die Beschwerden der saisonalen allergischen Rhinitis effektiv und langanhaltend lindern lassen. Im Oktober 2016 wurde der bewährte Wirkstoff Mometason, ein topisches Glukokortikoid, für die intranasale Anwendung, aus der Rezeptpflicht entlassen. Hexal ist der erste Arzneimittelhersteller, der Mometason für die intranasale Anwendung als apothekenpflichtiges Arzneimittel für die Selbstmedikation angeboten hat. MometaHEXAL® Heuschnupfenspray unterscheidet sich vom verschreibungspflichtigen Marktführer MometaHEXAL® Nasenspray in erster Linie hinsichtlich Indikation, Zielgruppe, Höchstdosierung und Verpackung.

Heuschnupfen ist die häufigste allergische Erkrankung mit stetig steigender Inzidenz. Sowohl die Clinical Practice Guideline: Allergic Rhinitis als auch die internationale ARIA-Arbeitsgruppe empfehlen nasale Glukokortikoide wie Mometason als effektivste Arzneisubstanzen bei der Behandlung der allergischen Rhinitis und damit als eine Therapie der ersten Wahl. 1,2 Im Vergleich zu anderen intranasalen Glukokortikoiden weist Mometason bei sehr guter Wirksamkeit ein gutes Nebenwirkungsprofil auf.3  Mometason wirkt sowohl antiallergisch als auch antientzündlich und reduziert dadurch effektiv die Symptome der allergischen Rhinitis einschließlich der nasalen Obstruktion. Nicht nur Histamin, sondern gleich eine Vielzahl entscheidender Entzündungsmediatoren werden durch Mometason gehemmt.

Die Entlassung von Mometason aus der Verschreibungspflicht stellt einen Meilenstein für den OTC-Bereich dar. Eine adäquate Diagnose und Behandlung von Allergien ist nach wie vor essenziell. Zusätzlich gewinnen durch den sogenannten OTC-Switch auch die Beratung und Aufklärung der Kunden in der Apotheke an Bedeutung.

Auf Kundenfragen richtig vorbereitet – Hilfestellung für die Beratung

Kunde: Ich habe schon viele Heuschnupfenmedikamente probiert, war aber mit der Wirkung nie richtig zufrieden und bin häufig sehr müde geworden. Können Sie mir eine Alternative empfehlen?

PTA: Ich empfehle Ihnen MometaHEXAL® Heuschnupfenspray, ein Kortison-Derivat. Es wirkt nicht nur antiallergisch, sondern auch antientzündlich. So werden gleichzeitig die Heuschnupfensymptome effektiv gelindert. Außerdem macht es nicht müde und kann durch den sogenannten Naso-okular-Reflex auch Symptome an den Augen, wie Jucken oder Tränen, verbessern.

Kunde: Das Heuschnupfenspray enthält aber Kortison, kann ich das bedenkenlos anwenden?

PTA: Grundsätzlich ja, denn MometaHEXAL® Heuschnupfenspray wirkt praktisch nur lokal in Ihrer Nase. Von der maximalen Tagesdosis von 200 Mikrogramm werden weniger als ein Prozent des Wirkstoffs vom Körper aufgenommen und sehr schnell in der Leber wieder abgebaut. Auch eine Langzeitanwendung wurde in mehreren Studien getestet und es besteht praktisch kein Risiko der Austrocknung oder Rückbildung der Nasenschleimhaut. Ebenso wenig führt der Wirkstoff zur Abhängigkeit.

Kunde: Muss ich bei der Anwendung etwas beachten?

PTA: Geben Sie in den ersten Tagen einmal täglich zwei Sprühstöße in jede Nasenöffnung. Bessern sich die Symptome, reicht ein Sprühstoß pro Tag und Nasenöffnung. Schütteln Sie das Spray vor der Anwendung gut und sprühen Sie nicht gegen die Nasenscheidewand, sondern parallel dazu. Am besten, Sie sprühen im Stehen und schauen dabei auf Ihre eigenen Füße.

Kunde: Ich nehme schon andere Arzneimittel ein, verträgt sich das?

PTA: Es sind in der Regel keine Wechselwirkungen zu befürchen, da MometaHEXAL® Heuschnupfenspray praktisch nur lokal in der Nase wirkt. Falls Sie allerdings andere kortikoidhaltige Arzneimittel einnehmen oder anwenden, sprechen Sie bitte vor Beginn der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Und noch ein Tipp: Fangen Sie in Zukunft schon bei den ersten Symptomen oder bei vorhergesagtem Pollenflug mit der Anwendung an. Denn MometaHEXAL® Heuschnupfen-spray wirkt frühestens nach 12 Stunden. Aus dem gleichen Grund ist es wichtig, dass Sie das Spray regelmäßig anwenden.

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HEXAL
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
www.hexal.de
service@hexal.com


MometaHEXAL® Heuschnupfenspray, 50 Mikrogramm/Sprühstoß Nasenspray, Suspension: Wirkstoff: Mometasonfuroat (als Mometason-17-(2-furoat) 1 H2O). Zusammensetz.: B. jeder Betätig. der Pumpe wird 1 Sprühst. m. einer abgemess. Dos. v. 50 μg Mometasonfuroat (als Mometason-17-(2-furoat) 1 H2O) abgegeben. Sonst. Bestandt.: Mikrokrist. Cellulose, Carmellose-Na (Ph.Eur.), Glycerol, Citronensäure-Monohydrat (Ph.Eur.), Na-Citrat (Ph.Eur.), Polysorbat 80, Benzalkoniumchlorid, Wasser f. Injektionszwecke. Anwendungsgeb.: Zur Anwend. b. Erw. zur symptomat. Behandl. einer saisonalen allerg. Rhinitis, sofern die Erstdiagnose der saisonalen allerg. Rhinitis durch einen Arzt erfolgt ist. Gegenanz.: Überempf. geg. Inhaltsst., unbehand. Infekt. im Bereich der Nasenschleimhaut (wie Herpes simplex), nach Nasen-OPs od. -verletz. bis zur Ausheil. Nebenwirk.: Pharyngitis, Infekt. der oberen Atemwege, Überempf. einschließl. anaphylakt. Reakt., Angioödem, Bronchospasmus, Dyspnoe, Kopfschmerzen, Glaukom, erhöh. Augeninnendruck, Katarakte, Epistaxis, Brennen in der Nase, Reiz. in der Nase, nasale Ulzerat., Nasenseptum-Perforat., Stör. des Geschmacks- u. Geruchssinns. Warnhinw.: Enth. Benzalkoniumchlorid. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Apothekenpflichtig. Mat.-Nr.: 3/51009405 Stand: Oktober 2016. Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de


1Seidmann M. et al., Clinical Practice Guideline: Allergic Rhinitis Otolaryngology–Head and
 Neck Surgery 2015; Vl. 152(1S); S.1–43
2Bousquet J et al., Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) 2008. Allergy 2008,
  63: 8–160
3Schäfer T. et al., Therapeutic Index (TIX) for intranasal corticosteroids in the treatment
 of allergic rhinitis. Rhinology 2011; 49; S.272-280

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