Wer steckt eigentlich hinter …

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Ziel der weltweiten Initiative ist es, das Verständnis für Hämophilie in der breiten Öffentlichkeit zu erhöhen. Der Zugang zu Diagnose, Versorgung und Behandlung soll verbessert und Innovationen weiter optimiert werden.

Gemeinsam Hämophilie verändern: Changing Haemophilia® - mit der weltweiten Initiative nimmt sich Novo Nordisk viel vor. Denn ein Großteil der von der Bluterkrankheit betroffenen Menschen wird bislang entweder nicht erkannt oder nur unzureichend behandelt. Oft leiden Patienten auch unter einer Medikation an chronischen Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit, die hauptsächlich durch Blutungen in den Gelenken verursacht werden.

Wird allerdings keine Behandlung durchgeführt, kann es zu lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Eine bessere Wahrnehmung der Erkrankung Hämophilie und ein verbesserter Zugang zu medizinischer Versorgung ist daher zwingend notwendig. Hämophilie ist eine schwerwiegende Erkrankung, die überwiegend Männer betrifft.

Mit einer Häufigkeit von etwa 1 von 10 000 Einwohner, gehört sie zu den weltweit selten auftretenden Erkrankungen. Durch einen erblich bedingten Defekt in der Gerinnungskaskade bluten Hämophilie-Patienten länger als gesunde Menschen.

©  dermatzke / stock.adobe.com
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Die Blutungen können, auch spontan, überall auftreten, typisch und ebenso kritisch sind jedoch Gelenkeinblutungen. Die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und ein breites Spektrum an innovativen Produkten in der Pipeline sind natürlich zentraler Aspekt des Unternehmens. Um die Zukunft dieser Patienten wirklich verändern zu können, muss allerdings mehr getan werden. Mit Changing Haemophilia® möchte Novo Nordisk sein Bekenntnis zur Hämophilie und den Behandlungsbedürfnissen der Patienten über das rein Medizinische hinaus zeigen.

Das bedeutet eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Physiotherapeuten, Hämophilie-Krankenschwestern, Psychologen und Patientenorganisationen. Dabei soll vor allem die Gelenkgesundheit, die Mobilität und damit das Wohlbefinden der Patienten verbessert werden.

Dazu können sich zum Beispiel Physiotherapeuten im Rahmen der „HaemAcademy“ gezielt auf dem Gebiet der Behandlung von Menschen mit Hämpohilie weiterbilden. Die klinische Praxis zeigt, dass regelmäßiges physiotherapeutisches Training, neben einer medikamentösen Therapie, den Gelenkstatus verbessert, die Blutungshäufigkeit reduziert und einen präventiven Effekt auf die Blutungsneigung haben kann.

Den Artikel finden Sie auch in die PTA IN DER APOTHEKE 01/18 auf Seite 122.

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