Regen an Remigius

Der Oktober ist da. Ein wettertechnisch zweischneidiger Monat, der sowohl regenlastig als auch farbenprächtig sein kann: „Regen an St. Remigius bringt für den ganzen Monat Verdruss“ lautet ein alter Spruch.

Gleich der 1. Oktober steht für den Heiligen, der mit 22 jüngster Bischof von Reims wurde. Das ist zwar 1600 Jahre her, aber Bauernregeln gelten ja immer sehr lange. Ach, und selbst wenn: Finden Sie es auch schön, dass man jetzt abends immer einen Tick früher die Kerzen anzünden kann?

Wenn es so richtig stürmt und windet, bei eklig kaltem Wetter sogar den Ofen. Das steigert die Gemütlichkeit und da macht es doppelt Spaß, „DIE PTA IN DER APOTHEKE“ mit den Puschen an und im Ohrenbackensessel genüsslich zu lesen. Unsere Fortbildung handelt diesmal von Stress und was man dagegen tun kann, das Repetitorium behandelt die Venenerkrankungen und eine schöne lange Geschichte, vor Ort recherchiert, erzählt von der „Pest in Venedig“.

Eine vergessene Krankheit, genau so vergessen wie der junge Bischof aus Reims. Vielleicht erinnert sich ja nicht mal der Oktober an die alte Bauernregel und wir haben allen Unkenrufen zum Trotz einen wunderschönen Herbst.

Ihre Alexandra Regner

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