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ZEHN-MINUTEN-TRAINING | BLASENENTZÜNDUNG

Schon wieder eine Blasenentzündung: Antibiotika sind bei unkomplizierten Verläufen oft nicht nötig. Pflanzliche Arzneimittel mit Bärentraubenblätterextrakt sind ebenfalls wirksam gegen die bakteriellen Erreger, aber ohne die Gefahr von Resistenzen.

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Einsendeschluss ist der 31. Juli 2021.


 

Die Zeichen stehen auf grün

Ganz besonders für Frauen sind Blasenentzündungen ein häufiger Grund, um die Apotheke oder den Arzt aufzusuchen: Jede Fünfte hat mehr als einmal im Jahr mit der vielfach sehr schmerzhaften Infektion zu kämpfen1. Männer sind hingegen deutlich seltener betroffen. Ihre längere Harnröhre schützt sie vor dem Aufsteigen der Erreger in die Harnwege. Die infektauslösenden Übeltäter kommen überwiegend aus dem eigenen Darmtrakt. Meist handelt es sich um die Darmkeime Escherichia coli, manchmal auch Staphylococcus saprophyticus2.

Klare Ansage in der S3-Leitlinie
Die 2017 aktualisierte deutsche S3-Leitlinie zu HWI erteilt den Antibiotika zwar keine Absage. Doch sie plädiert explizit mit starkem Konsens dafür, alternative Therapien zu erwägen, um die Symptome eines Harnwegsinfekts rasch zu beseitigen. Ohne Antibiose.3

Immer mehr multiresistente E. coli Bakterielle Resistenzen sind stetig auf dem Vormarsch. Viele Antibiotika können vor allem E. coli-Bakterien nichts mehr anhaben: Die Zahl der multiresistenten Vertreter dieser Bakterienart wächst zunehmend3,4. Dass sich E. coli ihrer Zerstörung durch Antibiose immer besser und trickreicher widersetzen, liegt an dem hohen Selektionsdruck, unter dem sie stehen4. Denn als einer der Hauptverursacher der so häufigen Harnwegsinfekte (HWI) werden sie schließlich sehr oft mit Antibiotika behandelt5.

Neue Studienerkenntnisse liefern zudem Indizien dafür, dass die Darmkeime offensichtlich inzwischen sogar Enzyme produzieren und freisetzen, die einer Reihe gängiger Antibiotika ihre Wirksamkeit nehmen6. Diese besorgniserregenden Entwicklungen haben dazu geführt, dass der Einsatz von Antibiotika – nicht nur bei HWI – zusehends kritischer gewertet wird3. Zumal sie neben der Resistenzproblematik aufgrund ihrer Nebenwirkungen mit weiteren gesundheitlichen Risiken behaftet sind, unter anderem für die Darmflora.

Bärentraube: die grüne Alternative Einen Ausweg aus der gefährlichen Resistenzspirale eröffnen pflanzliche, antibakteriell wirksame Therapien. Zu den wichtigsten zählen Präparate mit einem Extrakt aus Bärentraubenblättern (Arctostaphylos uva-ursi) wie in Cystinol akut®. Der enthaltene Wirkstoff tötet die uropathogenen Erreger ab und hemmt ihre Adhäsion an der Blasenwand7. Darüber hinaus besitzt er antiphlogistische Effekte8.

Mit diesem Wirkspektrum können die überaus unangenehmen Symptome wie Brennen und Schmerzen rasch und nachhaltig gelindert werden. Zudem kann die Heilung der angegriffenen Blasenschleimhaut gefördert werden. Und das alles ohne die Gefahr einer Bildung von Resistenzen. Denn, obwohl Zubereitungen aus Bärentraubenblättern wie Cystinol akut® Dragees antibakteriell wirken, sind bei dem Präparat keine Resistenzen bekannt.

Der clevere Schachzug von Arbutin Was macht Cystinol akut® zu einem solch effektiven Akut-Therapeutikum und zum Mittel der Wahl bei Blasenentzündung? Der relevante Inhaltsstoff von Bärentraubenblättern, das Arbutin. Dabei handelt es sich um ein Prodrug, welches vom Dünndarm fast vollständig resorbiert wird und über die Pfortader in die Leber gelangt. Hier erfolgt seine Spaltung durch Enzyme aus der Gruppe der ß-Glukosidasen.

Die Spaltprodukte werden umgehend an Schwefelsäure und Glukuronsäure gebunden, sind nun wasserlöslich und gelangen über die Niere in die Harnwege. Nun geht es den HWI-Erregern an den Kragen: In der Harnblase nehmen sie die sogenannten Konjugate in sich auf und spalten sie, wodurch im Bakterieninneren der eigentliche antibakterielle Wirkstoff entsteht. Da diese enzymatische Spaltung intrabakteriell erfolgt, also die Erreger von innen heraus abtötet, ist die Wirkung unabhängig vom pH-Wert des Urins9.

S3-Leitlinie: Deutliche Worte auch zur Bärentraube
In der überarbeiteten S3-Leitlinie wird bei den pflanzlichen Harnwegsdesinfizienzien erstmals sogar die vorbeugende Behandlung mit Präparaten aus den Blättern der Bärentraube über einen Zeitraum von bis zu vier Wochen empfohlen.2 Damit hat das Phytopharmakon Cystinol akut® seinen Segen als leitliniengerechte Therapie erhalten. Zudem ist es monographiekonform dosiert10.

Synthetischen Antibiotika ebenbürtig Die antibakterielle Wirkung des Bärentraubenblätterextrakts in Cystinol akut® Dragees hat eine Studie auf den wissenschaftlichen Prüfstand gestellt: In der Untersuchung wurden der Extrakt aus den Bärentraubenblättern mit Antibiotika wie z.B. Gentamicin verglichen. Das Resultat: Sowohl gegenüber Staphylococcus-Spezies wie auch E. coli ist der bakterizide Effekt des pflanzlichen Wirkstoffs nahezu ebenso hoch wie bei den Antibiotika. Die grüne antibakterielle Alternative steht den untersuchten synthetischen Antibiotika nicht nach.11

Echte Goldrute zur Vorbeugung Damit der Harnwegsinfekt nicht ständig wiederkehrt, gibt es ebenfalls eine pflanzliche Lösung. Sie heißt echtes Goldrutenkraut. Das Präparat Cystinol long® enthält einen Trockenextrakt aus dieser „Durchspülungspflanze“. Es ist ein bewährtes Langzeit-Therapeutikum zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und zur Vorbeugung. Goldruten-Trockenextrakt wirkt diuretisch, erhöht also das Harnvolumen, und hemmt Entzündungen12. Zudem hat es krampflösende Effekte. Ein ideales Wirkspektrum also, um den so häufigen lästigen Problemen mit den Harnwegen schon im Vorfeld zu begegnen.

Birgit Frohn, Diplombiologin


Quellen
1 Zellner M (2014) Phytotherapie bei unkompliziertem Harnwegsinfekt und Reizblase: heute noch zeitgemäß? J Urol Urogynäkol 21:17-20
2 AWMF: Interdisziplinäre S3 Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten. Langversion 1.1.-2, 2017, AWMF-Registernummer: 043/044.
3 Robert Koch Institut. Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenz. (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Krankenhausinfektionen-und-Antibiotikaresistenz/FAQ_Liste.html)
4 EUROPÄISCHER ANTIBIOTIKA TAG. EINE EUROPÄISCHE INITIATIVE FÜR DIE GESUNDHEIT. Faktenblatt für Expertinnen und Experten. (https://antibiotic.ecdc.europa.eu/de/informationen-anfordernfaktenblatt/faktenblatt-fuer-expertinnen-und-experten)
5 Ganter, B., (2011), Informationen für die Gesundheitsberufe – Weltgesundheitstag 2011, Faktenblatt, Onlineartikel (https://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2012/11/self-prescription-of-antibioticsboosts-superbugs-epidemic-in-the-european-region/antibiotic-resistance/factsheets/information-for-healthprofessionals).
6 Multiresistenter E. coli-Stamm auf dem Vormarsch, MTA Dialog, 23.10.2017 (https://www.mta-dialog.de/artikel/multiresistenter-e-coli-stamm-auf-dem-vormarsch.html)
7 Türi M, Türi E, Koljalg S, Mikelsaar M., APMIS, 1997; 105 (12):956-962
8 Assessment report on Arctostaphylos uva-ursi (L.) Spreng., folium (europa.eu) AWMF: Detail
9 Garcia de Arriba S, Stammwitz U, Pickartz S, Coclik V, Bodinet C, Nolte KU. Änderungen des Urin-pH-Werts haben keinen Einfluss auf die Wirksamkeit von Uvae ursi folium. Zeitschrift für Phytotherapie. 2010;31(02):95-7.
10 HMPC Assessment Report on Arcotostaphylos uva-ursi (L.) Spreng., folium, EMA_ HMPC_750266_2016 (2018)
11 Nicken P et al. Uva-ursi Extrakt versus Antibiotika: In-vitro-Vergleich der antibakteriellen Wirksamkeit gegenüber Staphylococcus ssp. und E. coli. Conference Paper. Zeitschrift für Phytotherapie 2017; 38 (Suppl. 1).
12 HMPC Assessment Report on Solidago virgaurea L., herba, EMEA_HMPC_285759_2007 (2008)

Cystinol akut® Dragees, Wirkstoff: Bärentraubenblätter-Trockenextrakt. Zusammensetzung: 1 überzogene Tablette enthält 238,7–297,5 mg Trockenextrakt aus Bärentraubenblättern (3,5–5,5 : 1) entsprechend 70 mg Hydrochinonderivate, berechnet als wasserfreies Arbutin (Photometrie Ph. Eur. 1998), Auszugsmittel: Ethanol 60 % (V/V). Sonstige Bestandteile: mikrokristalline Cellulose, langkettige Partialglyceride, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Chinolingelb E 104, Indigocarmin E 132, Aluminiumhydroxid, Titandioxid E 171. Anwendungsgebiete: entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege. Gegenanzeigen: bekannte Überempfindlichkeit gegen Bärentraubenblätter oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels. Schwangerschaft und Stillzeit. Kinder unter 12 Jahren. Nebenwirkungen: selten bei magenempfindlichen Personen Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit und Erbrechen). Sehr selten allergische Reaktionen. Warnhinweis: enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 03/2021

Cystinol long® Kapseln, Wirkstoff: Trockenextrakt aus Echtem Goldrutenkraut. Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält: 424,8 mg Trockenextrakt aus Echtem Goldrutenkraut (5–7 : 1), Auszugsmittel: Ethanol 30 % (m/m). Sonstige Bestandteile: Cellulosepulver, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Siliciumdioxid, Siliciumdioxid (methyliert), Stärke; Kapselhülle: Gelatine, Natriumdodecylsulfat, Indigocarmin E 132, Titandioxid E 171, Eisenoxide E 172. Anwendungsgebiete: zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Harnsteinen und Nierengrieß. Zur vorbeugenden Behandlung bei Harnsteinen und Nierengrieß. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Hinweis: keine Durchspülungstherapie bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit. Nebenwirkungen: Sehr selten: Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Schwellung und Juckreiz). Stand 07/2020 Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG, Bahnhofstr. 35, 38259 Salzgitter

Mitmachen lohnt sich! Einfach die Frage weiter unten beantworten und abschicken. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir jeweils drei Best-Choice-Gutscheine im Wert von je 30,00 Euro und zwei Gutscheine im Wert von je 20,00 Euro.

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