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Fit für die Beratung - Mai 2017

Menschen mit Diabetes haben ein hohes Risiko für Zahnfleischerkrankungen. Sensibilisieren Sie diese Kunden für das Thema Mundgesundheit und zeigen Sie ihnen Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung von Gingivitis und Parodontitis auf.

Bei Diabetes leidet die Mundgesundheit mit

Viele Erkrankungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen können die Mundgesundheit in Mitleidenschaft ziehen. Eine davon: Diabetes mellitus, im Volksmund als Zuckerkrankheit bekannt. Schätzungen zufolge sind deutschlandweit über sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, rund 90 Prozent von ihnen leiden unter Typ-2-Diabetes. Typisch dafür: Die Körperzellen reagieren zunehmend unempfindlich auf das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer Insulinresistenz. Die Bauchspeicheldrüse versucht, die verminderte Wirkung auszugleichen, indem sie immer mehr Insulin produziert. Diese Mehrbelastung führt auf Dauer zu einer Erschöpfung der körpereigenen Insulinproduktion. Folge: Die Blutzuckerwerte klettern in die Höhe, der Arzt stellt die Diagnose „Diabetes“.

Bekannt ist, dass Diabetes zahlreiche Folgekrankheiten nach sich ziehen kann – Nervenschädigungen, Durchblutungsstörungen, Augenerkrankungen und das diabetische Fußsyndrom gehören dazu. Dass die erhöhten Blutzuckerwerte auch die Mundgesundheit ernsthaft gefährden – und umgekehrt bestehende Zahnfleischerkrankungen die Stoffwechseleinstellung bei Diabetes verschlechtern können, wissen jedoch bei weitem nicht alle Betroffenen. Selbst Vertreter von Fachkreisen haben diese Tatsache nur selten „auf dem Schirm“. Aufklärung über das unheilvolle Wechselspiel zwischen Diabetes und Erkrankungen in der Mundhöhle tut Not. Hier können Sie als PTA einen wichtigen Beitrag leisten, indem Sie Apothekenkunden mit Diabetes informieren und hinsichtlich notwendiger zahnmedizinischer Betreuung sowie erstklassiger Mund- und Zahnpflege mit hochwertigen Produkten aus dem Apothekensortiment beraten.

Hohes Parodontitis-Risiko Fakt ist, dass Diabetes-Patienten ein drei Mal höheres Risiko für Zahnfleischerkrankungen haben als stoffwechselgesunde Menschen. Ursache dafür sind die bei Diabetes erhöhten Blutzuckerwerte, die Entzündungen des Zahnfleischs und am Zahnhalteapparat fördern. Ist der Blutzuckerspiegel zu hoch, verändern sich die Prozesse des Immunsystems. Die Folge: Eine Zahnfleischentzündung, medizinisch als Gingivitis bezeichnet, entwickelt sich schneller, verläuft heftiger und die Regeneration des Zahnfleisches wird verlangsamt.

Zur Erinnerung: Bei einer Gingivitis handelt es sich um eine reversible Zahnfleischentzündung, die durch bakteriellen Zahnbelag (Plaque), gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch sowie verstärke Neigung zu Zahnfleischbluten – etwa beim Zähneputzen – auf sich aufmerksam macht. Wird die Zahnfleischentzündung nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich das entzündete Gewebe nicht schnell genug wieder erneuern. Und daraus kann sich – in einem schleichenden Prozess – eine Parodontitis entwickeln.

Die Parodontitis ist eine schwere, meist chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, die mit Gewebeverlust einhergeht. Im Erwachsenenalter ist sie die häufigste Ursache für Zahnverlust. Der Grund: Parodontitis zerstört den Zahnhalteapparat. Das bedeutet, Zahnfleisch, Bindegewebe, und im weiteren Verlauf auch der Kieferknochen, bilden sich zurück, die Zähne können sich lockern und in Folge dessen ausfallen. Parodontitis ist aus mehreren Gründen ein tückisches Übel: Zum einen verläuft die Erkrankung meist völlig schmerzfrei, sodass sie mitunter erst diagnostiziert wird, wenn tiefe Zahnfleischtaschen entstanden sind und möglicherweise die Zähne schon anfangen zu wackeln.

Zum anderen führt sie nicht nur zu Zahnverlust, sondern ist auch eine Gefahr für die Allgemeingesundheit. Denn die Bakterien aus den Zahnfleischtaschen verursachen schon beim Kauen, Zähneputzen oder Sprechen eine Bakteriämie, die sich über die Blutbahn im gesamten Körper verteilen kann. Dadurch erhöht sich bei einer chronischen Parodontitis beispielsweise das Risiko für arterielle Verschlusskrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Vorsicht, Folgeerkrankungen Für Menschen mit Diabetes hat Parodontitis noch andere schlimme Folgen: Sie kann Ursache dafür sein, dass sich die Blutzuckerwerte weiter verschlechtern. Denn Parodontitis als eine chronisch entzündliche Herderkrankung steigert die Insulinresistenz und erschwert die Einstellung des Blutzuckers. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c) mit zunehmender Tiefe der Zahnfleischtaschen und mit der Dauer der parodontalen Erkrankung ansteigt. Und bei Diabetes-Patienten erhöht eine Parodontitis nicht zuletzt auch das Risiko für ernsthafte Folgeerkrankungen, wie eine diabetesassoziierte Niereninsuffizienz.

Diese Zusammenhänge machen deutlich, warum regelmäßige Kontrollen durch einen Zahnarzt für Menschen mit Diabetes genauso wichtig sind, wie die jährliche Überweisung an einen Kardiologen oder Augenarzt. Um die Gesundheit des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates zu gewährleisten, ist eine konsequente und gute häusliche Mundhygiene unerlässlich – und das natürlich jeden Tag. Außerdem lässt sich durch eine erfolgreiche zahnärztliche Parodontitis- Therapie der Langzeitblutzucker um durchschnittlich 0,4 Prozent verringern und somit besser einstellen.

Beratung nach Maß Im Beratungsgespräch können Sie als PTA aktiv dazu beitragen, Kunden mit Diabetes für das Thema Mundhygiene zu sensibilisieren und ihnen die bestmöglichen Produkte für die tägliche Zahnpflege/ Mundhygiene empfehlen. Dabei gilt es, jeden Patienten individuell zu beraten – gleich, ob es sich um die medikamentöse Einstellung handelt oder die Empfehlung geeigneter Mundhygieneprodukte. Dazu zählt unter Umständen auch der Rat, einen Kontrolltermin beim Zahnarzt zu vereinbaren.

WUSSTEN SIE, DASS

+ …eine Parodontitis den Blutglukosespiegel erhöhen kann – und das sogar bei Nicht-Diabetikern – und somit ein Risikofaktor für die Entstehung eines Diabetes mellitus ist?
+ …eine Parodontitis eine Insulinresistenz steigern und die Einstellung des Blutzuckers erschweren kann?
+ …eine Parodontitis die Gefahr von Diabetes-Folgeerkrankungen deutlich erhöht?
+ …eine effektive Parodontitis-Therapie die Blutzuckereinstellung bei Typ-2- Diabetikern verbessern kann?

Prävention: Kunden, die (noch) keine Zahnfleischprobleme haben und, wenn überhaupt, nur gelegentlich unter Zahnfleischbluten leiden, können vieles tun, damit chronische Entzündungen erst gar nicht entstehen. Neben der Verwendung geeigneter Zahnbürsten und Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume ist auch die tägliche Verwendung von Zahnpasten und Mundspülungen empfehlenswert. Dabei ist darauf zu achten, dass Diabetes-Patienten nur Zahnpasten mit Fluorid und antibakteriell wirkenden Inhaltsstoffen empfohlen werden. Diese hemmen das Plaque-Wachstum zusätzlich und unterstützen damit die Mundhygiene.

Eine gute Wahl zur Vorbeugung von Zahnfleischproblemen ist die Kombination von meridol® Zahnpasta, meridol® Mundspülung mit 2-fach Wirkformel und einer meridol® Zahnbürste (sanft oder mittel). Erläutern Sie Ihren Kunden im Beratungsgespräch, dass die regelmäßige Verwendung von meridol® Zahnpasta und Mundspülung vor Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischbluten, Plaque-Bildung und Parodontitis schützen kann.

Erhaltung: Für Betroffene mit einem erhöhten Parodontitis- Risiko – und dazu gehören praktisch alle Diabetiker – wurde die Zahnpasta meridol® Parodont Expert entwickelt, die im Vergleich zur klassischen meridol® Zahnpasta eine höhere Konzentration antibakterieller Wirkstoffe aufweist. Sie stärkt die Widerstandskraft des Zahnfleischs gegen Parodontitis und unterstützt den natürlichen Heilungsprozess. Damit ergänzt meridol® Parodont Expert Zahnpasta nicht nur die zahnärztliche Parodontitis-Therapie zu Hause, sondern bietet auch einen täglichen Schutz in der lebenslangen Nachsorgephase.

Ergänzend eignen sich meridol® Parodont Expert Zahnbürste und meridol® Special Floss zur schonenden, aber sehr gründlichen Plaque-Entfernung. Denken Sie daran: Neben der Empfehlung hochwertiger Spezialprodukte für die tägliche Dentalhygiene sollten Sie allen Kunden mit Zahnfleischproblemen oder bereits bestehender Parodontitis unbedingt zum Zahnarztbesuch raten. Eine möglichst frühzeitige Parodontal- Behandlung ist unerlässlich, um dem gefährlichen Wechselspiel von Diabetes und Parodontitis ein Ende zu bereiten.

Behandlung: Bei akuten Zahnfleischproblemen sorgen Antiseptika mit dem bewährten Wirkstoff Chlorhexidin zuverlässig für eine kurzzeitige Keimzahlreduktion in der Mundhöhle. Geeignet als unterstützende Therapie bei Zahnfleischentzündungen und Mundschleimhautentzündungen sowie nach parodontalchirurgischen Eingriffen ist meridol® med CHX 0,2 % Lösung – der empfohlene Goldstandard.

Erläutern Sie Ihren Kunden im Beratungsgespräch, dass die Lösung keinen Alkohol enthält und die Packungsgröße von 300 Millilitern für eine zweiwöchige Behandlung reicht. Richtig ist es, die Mundhöhle zweimal täglich mit der unverdünnten Lösung zu spülen und diese anschließend auszuspucken. Die Anwendung sollte nach dem Zähneputzen erfolgen. Für die sanfte Reinigung des akut entzündeten und deshalb empfindlichen Zahnfleischs gut geeignet ist eine Zahnbürste mit mikrofeinen Borstenenden, wie die meridol® Spezialzahnbürste extra sanft.

UNENTDECKTER DIABETES?

Ein Apothekenkunde klagt über einen schlechten Mundgeschmack, über häufiges Zahnfleischbluten schon bei leichten Berührungen, über stark geschwollenes, gerötetes Zahnfleisch oder auch über sehr empfindliche Zähne? Diese Probleme in der Mundhöhle können nicht nur auf eine behandlungsbedürftige Parodontitis, sondern möglicherweise auch auf einen bisher unentdeckten Diabetes hinweisen. Mitunter liefern anhaltende Zahnfleischprobleme tatsächlich den ersten entscheidenden Hinweis auf eine noch nicht diagnostizierte Stoffwechselerkrankung. Raten Sie betroffenen Kunden deshalb nicht nur den Zahnarzt aufzusuchen, sondern auch zu einer Untersuchung beim Hausarzt.

Zahngesund leben Was können Menschen mit Diabetes grundsätzlich tun, um eine gute Blutzuckereinstellung zu erreichen und sich somit auch vor Parodontitis zu schützen? Experten raten zu einer gesunden, abwechslungsreichen und vollwertigen Ernährung – unter anderem mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und regelmäßigen Fischmahlzeiten. Maßvoll verzehrt werden sollten tierische Fette und Zucker. Wichtig ist es, auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralund Ballaststoffen zu achten. Ballaststoffe können Blutzucker- und Blutfettwerte günstig beeinflussen.

Diabetes-Patienten mit Übergewicht sollten die Kalorienzufuhr in Abstimmung mit dem Arzt begrenzen, um die überflüssigen Kilos allmählich loszuwerden. Denn Übergewicht erschwert die Stoffwechseleinstellung und begünstigt Folgeerkrankungen. Ebenfalls wichtig: Bewegung in den Alltag bringen, im Rahmen der individuellen Möglichkeiten Sport treiben und nicht rauchen. Wer zur Zigarette greift, hat ein höheres Risiko für Parodontitis. Das gilt übrigens nicht nur für Menschen mit Diabetes, sondern auch für stoffwechselgesunde Raucher.

Andrea Neuen-Biesold, Freie Journalistin

Den Artikel finden Sie auch in die PTA IN DER APOTHEKE 05/17 ab Seite 68.


Liebe PTA, mit diesem Beitrag informieren wir Sie gemeinsam mit der Firma CP GABA GmbH über Mund- und Zahngesundheit. Sie erfahren, welches Risiko insbesondere Diabetiker für Zahnfleischerkrankungen haben und wie Sie sie bei der Vorbeugung und der Behandlung von Gingivitis und Parodontitis unterstützen können. Und mit ein wenig Glück erweitern Sie nicht nur Ihr Fachwissen, sondern gewinnen auch noch eine Professionelle Zahnreinigung oder einen der anderen hochwertigen Preise.

Die Redaktion



Lesen Sie im Heft den Artikel „Bei Diabetes leidet die Mundgesundheit mit“ ab Seite 68, und beantworten Sie weiter unten im Formular die Fragen dazu. Einsendeschluss ist der 31.05.2017!

Teilnahmeberechtigt sind nur Angehörige der Heilberufe sowie Apothekenpersonal. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Pro Person wird nur eine Einsendung berücksichtigt. Mitarbeiter der Eduard Gerlach GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erkläre ich mich einverstanden, dass meine Adresse zum Zwecke des Gewinnversandes an die Eduard Gerlach GmbH weitergegeben wird.


 

MITMACHEN UND GEWINNEN!

Folgende Preise stellt unser Aktionspartner zur Verfügung:

1. Preis: Professionelle Zahnreinigung

Der/Die GewinnerIn des ersten Preises erhält eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) beim Zahnarzt seines/ihres Vertrauens. Beim täglichen Zähneputzen werden viele Bereiche der Zähne nicht gründlich genug gereinigt. Die PZR ist daher ein wichtiger Bestandteil der zahnärztlichen Leistung. Denn durch die Entfernung von Biofilm-Plaque lässt sich entzündlichen Prozessen im Mundraum wie Gingivitis oder Parodontitis, aber auch Karies vorbeugen.

2. Preis: 10 Einhorn- Lautsprecher

Damit Sie auch beim täglichen Zähneputzen nicht auf Ihre Lieblingsmusik verzichten müssen, winken für die zehn Gewinner des zweiten Preises Lautsprecher in trendiger Einhorn-Optik. Diese lassen sich problemlos an das Handy anschließen und sorgen dafür, dass Sie jederzeit Ihren Lieblingssong in perfekter Soundqualität hören können.

3. Preis: 20 individuell bedruckte Jutebeutel

Egal, ob als modisches Accessoire mit einem lustigen Spruch und einem ausgefallenen Motiv – ein individuell bedruckter Jutebeutel ist immer ein Hingucker, ungemein praktisch und ein umweltfreundliches Bekenntnis. Deswegen können die GewinnerInnen des dritten Preises nun selbst entscheiden, womit sie ihren hochwertigen, aus 100 Prozent Baumwolle bestehenden Jutebeutel bedrucken wollen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

DIE PTA IN DER APOTHEKE und CP GABA GmbH freuen sich auf Ihre Teilnahme.


Wenn Sie einen bestehenden Account haben, können Sie sich hier einloggen, um Ihre persönlichen Daten für das Gewinnspiel einzutragen. Zum Login
  1. Mitarbeiter des Umschau Zeitschriftenverlages und beteiligter Unternehmen sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  2. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  3. Unter allen richtigen Antworten entscheidet das Los.
  4. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.
  5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  6. Die Teilnahme über Gewinnspielvereine und automatisierte Dienste ist nicht möglich.

Diese Einverständniserklärung kann ich jederzeit unter Angabe meiner Adresse durch Mitteilung an die Umschau Zeitschriftenverlag GmbH, Postfach 57 09, 65047 Wiesbaden oder per E-Mail an service@uzv.de widerrufen.

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