Wilde Blumen und Kräuter vor blauem Himmel.
Im Sommer sind besonders viele Wildkräuter bereit geerntet zu werden. © Muenz / iStock / Getty Images Plus

Sammeln | Tee

WILDKRÄUTERTEE-WEGWEISER

Wer Tee selbst machen will – das Sammeln der Zutaten mit inbegriffen – muss die Pflanzen eindeutig bestimmen können. Wenn Sie das können, steht Ihnen nicht mehr im Weg, die Kraft der Wildkräuter für sich zu nutzen – das tun wir Menschen schon seit Jahrtausenden.

Seite 1/1 2 Minuten

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Die Kräuterpädagogin Elfie Courtenay rät Einsteigern, zunächst einige angeleitete Kräuterwanderungen zu besuchen und immer ein gutes Bestimmungsbuch bei sich zu haben. Arten wie Brennnessel oder Spitzwegerich sind zwar schnell und eindeutig zu erkennen, aber es gibt auch einige Kräuter, die sich nicht auf den ersten Blick bestimmen lassen.

Wann sollten Sie losziehen?
Blätter und Blüten sollten gesammelt werden, wenn sie am meisten Wirkstoffe enthalten. Dies gilt für Blätter vor und während der Blütezeit. Im Sommer warten viele Wildkräuter erntereif in der Natur. Wurzeln erntet man am besten im Frühjahr oder Herbst. Nicht nur die Jahreszeit, sondern auch die Tageszeit sollte beim Sammeln beachtet werden. Die späten Vormittagsstunden sonniger Tage eignen sich besonders, da die Kräuter dann trocken sind.

Wichtig: Nicht alles aufsammeln, was Sie finden, damit sich die Bestände regenerieren können. Und Pflanzen, die in Naturschutzgebieten wachsen, oder geschützte Pflanzen wie das Tausendgüldenkraut oder die Arnika dürfen auf keinen Fall in der Tasche landen.

Am besten sollte man Wildkräuter frisch genießen. Doch im Winter tut auch ein heißer Tee ganz gut. Deshalb ist das Trocknen der Kräuter eine attraktive Alternative zum frischen Verzehr. Dazu sollten sie klein geschnitten und auf Tüchern ausgelegt werden. Kräuter mit ätherischen Ölen sollten gebündelt aufgehängt werden, sodass sie ihre Aromastoffe behalten. Kräuter und Wurzeln müssen schnell und gut trocknen. Dabei sollte die Temperatur nicht über 40 Grad Celsius steigen. Zum Trocknen eignen sich schattige, luftige und trockene Orte, etwa auf dem Dachboden oder auf Schränken.

Wo und wie bewahrt man den Tee am besten auf?
Sind die Kräuter getrocknet, bewahrt man diese am besten dunkel und kühl auf – zum Beispiel in verschließbaren dunklen Gläsern. So ist der Tee ist am längsten haltbar. Und: Wildkräutertees sollten nicht zusammen mit Lebensmitteln aufbewahrt werden, die Aroma abgeben, wie beispielsweise Kaffee oder Gewürzen.

Zubereitung und Wirkung
Grob lässt sich sagen, dass etwa ein bis zwei Teelöffel ganzes oder zerkleinertes Kraut auf eine Tasse Wasser kommt. Die bekannteste Zubereitungsart ist der Aufguss mit kochendem Wasser. Kaltauszüge werden für Kräuter gewählt, die bei Aufguss oder Abkochen ihre Wirkung verlieren.

Sabrina Peeters,
freie Journalistin

Quelle: Nabu.de

Feierabend! - Lifestyle-Themen für PTA

Wilde Blumen und Kräuter vor blauem Himmel.
Im Sommer sind besonders viele Wildkräuter bereit geerntet zu werden. © Muenz / iStock / Getty Images Plus

Sammeln | Tee

WILDKRÄUTERTEE-WEGWEISER

Wer Tee selbst machen will – das Sammeln der Zutaten mit inbegriffen – muss die Pflanzen eindeutig bestimmen können. Wenn Sie das können, steht Ihnen nicht mehr im Weg, die Kraft der Wildkräuter für sich zu nutzen – das tun wir Menschen schon seit Jahrtausenden.

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Die Kräuterpädagogin Elfie Courtenay rät Einsteigern, zunächst einige angeleitete Kräuterwanderungen zu besuchen und immer ein gutes Bestimmungsbuch bei sich zu haben. Arten wie Brennnessel oder Spitzwegerich sind zwar schnell und eindeutig zu erkennen, aber es gibt auch einige Kräuter, die sich nicht auf den ersten Blick bestimmen lassen.

Wann sollten Sie losziehen?
Blätter und Blüten sollten gesammelt werden, wenn sie am meisten Wirkstoffe enthalten. Dies gilt für Blätter vor und während der Blütezeit. Im Sommer warten viele Wildkräuter erntereif in der Natur. Wurzeln erntet man am besten im Frühjahr oder Herbst. Nicht nur die Jahreszeit, sondern auch die Tageszeit sollte beim Sammeln beachtet werden. Die späten Vormittagsstunden sonniger Tage eignen sich besonders, da die Kräuter dann trocken sind.

Wichtig: Nicht alles aufsammeln, was Sie finden, damit sich die Bestände regenerieren können. Und Pflanzen, die in Naturschutzgebieten wachsen, oder geschützte Pflanzen wie das Tausendgüldenkraut oder die Arnika dürfen auf keinen Fall in der Tasche landen.

Am besten sollte man Wildkräuter frisch genießen. Doch im Winter tut auch ein heißer Tee ganz gut. Deshalb ist das Trocknen der Kräuter eine attraktive Alternative zum frischen Verzehr. Dazu sollten sie klein geschnitten und auf Tüchern ausgelegt werden. Kräuter mit ätherischen Ölen sollten gebündelt aufgehängt werden, sodass sie ihre Aromastoffe behalten. Kräuter und Wurzeln müssen schnell und gut trocknen. Dabei sollte die Temperatur nicht über 40 Grad Celsius steigen. Zum Trocknen eignen sich schattige, luftige und trockene Orte, etwa auf dem Dachboden oder auf Schränken.

Wo und wie bewahrt man den Tee am besten auf?
Sind die Kräuter getrocknet, bewahrt man diese am besten dunkel und kühl auf – zum Beispiel in verschließbaren dunklen Gläsern. So ist der Tee ist am längsten haltbar. Und: Wildkräutertees sollten nicht zusammen mit Lebensmitteln aufbewahrt werden, die Aroma abgeben, wie beispielsweise Kaffee oder Gewürzen.

Zubereitung und Wirkung
Grob lässt sich sagen, dass etwa ein bis zwei Teelöffel ganzes oder zerkleinertes Kraut auf eine Tasse Wasser kommt. Die bekannteste Zubereitungsart ist der Aufguss mit kochendem Wasser. Kaltauszüge werden für Kräuter gewählt, die bei Aufguss oder Abkochen ihre Wirkung verlieren.

Sabrina Peeters,
freie Journalistin

Quelle: Nabu.de

Wilde Blumen und Kräuter vor blauem Himmel.
Im Sommer sind besonders viele Wildkräuter bereit geerntet zu werden. © Muenz / iStock / Getty Images Plus

Sammeln | Tee

WILDKRÄUTERTEE-WEGWEISER

Wer Tee selbst machen will – das Sammeln der Zutaten mit inbegriffen – muss die Pflanzen eindeutig bestimmen können. Wenn Sie das können, steht Ihnen nicht mehr im Weg, die Kraft der Wildkräuter für sich zu nutzen – das tun wir Menschen schon seit Jahrtausenden.

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Die Kräuterpädagogin Elfie Courtenay rät Einsteigern, zunächst einige angeleitete Kräuterwanderungen zu besuchen und immer ein gutes Bestimmungsbuch bei sich zu haben. Arten wie Brennnessel oder Spitzwegerich sind zwar schnell und eindeutig zu erkennen, aber es gibt auch einige Kräuter, die sich nicht auf den ersten Blick bestimmen lassen.

Wann sollten Sie losziehen?
Blätter und Blüten sollten gesammelt werden, wenn sie am meisten Wirkstoffe enthalten. Dies gilt für Blätter vor und während der Blütezeit. Im Sommer warten viele Wildkräuter erntereif in der Natur. Wurzeln erntet man am besten im Frühjahr oder Herbst. Nicht nur die Jahreszeit, sondern auch die Tageszeit sollte beim Sammeln beachtet werden. Die späten Vormittagsstunden sonniger Tage eignen sich besonders, da die Kräuter dann trocken sind.

Wichtig: Nicht alles aufsammeln, was Sie finden, damit sich die Bestände regenerieren können. Und Pflanzen, die in Naturschutzgebieten wachsen, oder geschützte Pflanzen wie das Tausendgüldenkraut oder die Arnika dürfen auf keinen Fall in der Tasche landen.

Am besten sollte man Wildkräuter frisch genießen. Doch im Winter tut auch ein heißer Tee ganz gut. Deshalb ist das Trocknen der Kräuter eine attraktive Alternative zum frischen Verzehr. Dazu sollten sie klein geschnitten und auf Tüchern ausgelegt werden. Kräuter mit ätherischen Ölen sollten gebündelt aufgehängt werden, sodass sie ihre Aromastoffe behalten. Kräuter und Wurzeln müssen schnell und gut trocknen. Dabei sollte die Temperatur nicht über 40 Grad Celsius steigen. Zum Trocknen eignen sich schattige, luftige und trockene Orte, etwa auf dem Dachboden oder auf Schränken.

Wo und wie bewahrt man den Tee am besten auf?
Sind die Kräuter getrocknet, bewahrt man diese am besten dunkel und kühl auf – zum Beispiel in verschließbaren dunklen Gläsern. So ist der Tee ist am längsten haltbar. Und: Wildkräutertees sollten nicht zusammen mit Lebensmitteln aufbewahrt werden, die Aroma abgeben, wie beispielsweise Kaffee oder Gewürzen.

Zubereitung und Wirkung
Grob lässt sich sagen, dass etwa ein bis zwei Teelöffel ganzes oder zerkleinertes Kraut auf eine Tasse Wasser kommt. Die bekannteste Zubereitungsart ist der Aufguss mit kochendem Wasser. Kaltauszüge werden für Kräuter gewählt, die bei Aufguss oder Abkochen ihre Wirkung verlieren.

Sabrina Peeters,
freie Journalistin

Quelle: Nabu.de

Tipps für die Freizeit

Auf unserer Seite bieten wir Ihnen aktuelle Themen, die für Sie als PTA beruflich interessant sind. Aber es gibt ja auch noch das Leben außerhalb der Apotheke! In unserer neuen Rubrik Feierabend! sammeln wir für Sie Tipps zu Freizeit-Aktivitäten.

Außerdem finden Sie hier Rezeptideen zum Kochen und Backen. Sie lesen gerne? Wir stellen Ihnen unterhaltsame Bücher vor. Reisen, Ausflüge und was Sie sonst noch unternehmen können, kommen ebenfalls nicht zu kurz. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Themen, die nichts mit Ihrem Arbeitsalltag zu tun haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern.

Schönen Feierabend!

Produkt des Monats

Wilde Blumen und Kräuter vor blauem Himmel.
Im Sommer sind besonders viele Wildkräuter bereit geerntet zu werden. © Muenz / iStock / Getty Images Plus

Sammeln | Tee

WILDKRÄUTERTEE-WEGWEISER

Wer Tee selbst machen will – das Sammeln der Zutaten mit inbegriffen – muss die Pflanzen eindeutig bestimmen können. Wenn Sie das können, steht Ihnen nicht mehr im Weg, die Kraft der Wildkräuter für sich zu nutzen – das tun wir Menschen schon seit Jahrtausenden.

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Die Kräuterpädagogin Elfie Courtenay rät Einsteigern, zunächst einige angeleitete Kräuterwanderungen zu besuchen und immer ein gutes Bestimmungsbuch bei sich zu haben. Arten wie Brennnessel oder Spitzwegerich sind zwar schnell und eindeutig zu erkennen, aber es gibt auch einige Kräuter, die sich nicht auf den ersten Blick bestimmen lassen.

Wann sollten Sie losziehen?
Blätter und Blüten sollten gesammelt werden, wenn sie am meisten Wirkstoffe enthalten. Dies gilt für Blätter vor und während der Blütezeit. Im Sommer warten viele Wildkräuter erntereif in der Natur. Wurzeln erntet man am besten im Frühjahr oder Herbst. Nicht nur die Jahreszeit, sondern auch die Tageszeit sollte beim Sammeln beachtet werden. Die späten Vormittagsstunden sonniger Tage eignen sich besonders, da die Kräuter dann trocken sind.

Wichtig: Nicht alles aufsammeln, was Sie finden, damit sich die Bestände regenerieren können. Und Pflanzen, die in Naturschutzgebieten wachsen, oder geschützte Pflanzen wie das Tausendgüldenkraut oder die Arnika dürfen auf keinen Fall in der Tasche landen.

Am besten sollte man Wildkräuter frisch genießen. Doch im Winter tut auch ein heißer Tee ganz gut. Deshalb ist das Trocknen der Kräuter eine attraktive Alternative zum frischen Verzehr. Dazu sollten sie klein geschnitten und auf Tüchern ausgelegt werden. Kräuter mit ätherischen Ölen sollten gebündelt aufgehängt werden, sodass sie ihre Aromastoffe behalten. Kräuter und Wurzeln müssen schnell und gut trocknen. Dabei sollte die Temperatur nicht über 40 Grad Celsius steigen. Zum Trocknen eignen sich schattige, luftige und trockene Orte, etwa auf dem Dachboden oder auf Schränken.

Wo und wie bewahrt man den Tee am besten auf?
Sind die Kräuter getrocknet, bewahrt man diese am besten dunkel und kühl auf – zum Beispiel in verschließbaren dunklen Gläsern. So ist der Tee ist am längsten haltbar. Und: Wildkräutertees sollten nicht zusammen mit Lebensmitteln aufbewahrt werden, die Aroma abgeben, wie beispielsweise Kaffee oder Gewürzen.

Zubereitung und Wirkung
Grob lässt sich sagen, dass etwa ein bis zwei Teelöffel ganzes oder zerkleinertes Kraut auf eine Tasse Wasser kommt. Die bekannteste Zubereitungsart ist der Aufguss mit kochendem Wasser. Kaltauszüge werden für Kräuter gewählt, die bei Aufguss oder Abkochen ihre Wirkung verlieren.

Sabrina Peeters,
freie Journalistin

Quelle: Nabu.de

Frage des Monats

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