Symbolbild Podcast Alle Bilder: © Christian Horz / Ekaterina Grigoreva / iStock / Getty Images Plus
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Podcasts

HIER GIBT’S WAS AUF DIE OHREN

Der Virologe Christian Drosten hat Podcasts mit seinem „Coronavirus-Update“ bekannt gemacht. Radio auf Abruf bietet noch mehr: Vom Heuschnupfen-Ratgeber über Demenzforschung bis zu den Waffeln einer Frau ist alles dabei.

Seite 1/1 6 Minuten

Seite 1/1 6 Minuten

Hand aufs Herz: Hätten Sie sich früher vorstellen können, täglich eine Stunde lang einem Virologen zuzuhören? Der ausführlich über Gedächtniszellen im Immunsystem spricht, die Feinheiten von PCR-Tests erklärt oder eine tolle Studie über den Kampf gegen die spanische Grippe vor hundert Jahren vorstellt? Viele hätten den Kopf geschüttelt – früher. Heute kennt nahezu jeder den Berliner Virologen Prof. Christian Drosten. Seit Beginn der Pandemie hören viele den Podcast mit ihm unter dem Titel „Coronavirus-Update“.

Allein die Folgen bis Ende Juni wurden 55 Millionen Mal abgerufen. Bei Redaktionsschluss der PTA IN DER APOTHEKE war gerade Folge 74 fertig. Inzwischen wechselt sich Drosten mit der Frankfurter Virologin Prof. Sandra Ciesek ab. Neuigkeiten, Fakten, Unwägbarkeiten rund um das berühmte Virus, darum geht es im Podcast mit den beiden Experten. Anfangs täglich, nun wöchentlich sprechen sie mit Moderatorinnen vom Norddeutschen Rundfunk. Längst geben einem weitere Virologen etwas auf die Ohren, so Prof. Alexander Kekulé in seinem „Corona-Kompass“, den der Mitteldeutsche Rundfunk produziert.

Von Kopf bis Fuß Wer hätte gedacht, dass Wissenschafts-Podcasts derart erfolgreich sein können? Und nicht nur die. Auch viele andere dieser Gesprächsformate zum Zuhören haben ihre Fans. Die einen Podcaster sprechen über das, worüber immer noch schwer zu sprechen ist: Über Leib und Liebe wie „Im Namen der Hose“ oder in „Paardiologie“. Oder auf ungewohnte Art über das Leben mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen wie in „Danke, gut“ oder „Jung und freudlos“. Andere greifen leichtere Themen auf, an denen viele aber schwer zu knabbern haben: Ob die Podcasts „Funkkolleg Ernährung“ vom Hessischen Rundfunk oder die FAZ-Podcasts Gesundheit mit Gesprächen über Heuschnupfen, Arthrose, Ausdauertraining und vieles mehr.

Über Innen und Außen Manche probieren sich einfach mal aus am Mikrofon. Zum Beispiel, weil sie Lust haben, über ihr Berufsfeld zu informieren, wie Hebammen mit „Am Nabel der Zeit“ oder Pflegekräfte in der „Übergabe“. Oder sie podcasten zu Themen, zu denen sie im Job regelmäßig um Rat gefragt werden wie Magen und Darm, Erkältungskrankheiten oder neuerdings Gesichtspflege, wenn man stundenlang Schutzmasken trägt. Schließlich gibt es noch Podcasts von Promis, die sich und wechselnde Gäste im Gespräch halten, so wie Barbara Schöneberger „Mit den Waffeln einer Frau“. „Podcast“ ist ein Begriff, der noch gar nicht so lange zu unserem Wortschatz gehört. Das Team des New York Oxford American Dictionary wählte ihn 2005 zum Wort des Jahres.

Die Duden-Redaktion schreibt, dass für „Podcast“ zwei Begriffe kombiniert wurden: Der Handelsname des MP3-Players iPod und die Hälfte des englischen Verbs to broadcast gleich senden, übertragen. Öfters liest man aber auch, dass „Pod“ für „Play on demand“ stehen würde. Wer auch immer Recht hat: Podcasts sind digitale Aufzeichnungen, die man von unterschiedlichen Plattformen herunterladen kann und hören, wann und wo immer man Lust dazu hat. Viele sind kostenfrei. Für manche hat man schon bezahlt, beispielsweise weil man einen Streamingdienst wie Spotify nutzt. Etliche Podcasts sind gesponsert. Bei den seriösen wird das am Anfang deutlich mitgeteilt. Zwar sagen nach einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom rund zwei Drittel der Bundesbürger und Bundesbürgerinnen, dass sie noch nicht auf den Podcastgeschmack gekommen sind. Doch jeder Zehnte, vor allem unter den Jüngeren, nutzt einmal oder mehrmals täglich Podcasts.

Wie der Schnabel gewachsen ist Dass die Geschmäcker so verschieden sind, ist nachvollziehbar. Wer sich möglichst schnell informieren will, für den sind Podcasts ungeeignet. Unter 20, 30 Minuten Länge geht meist gar nichts. Häufig wird eine Stunde oder mehr miteinander gesprochen. Und eher so, wie wir privat miteinander reden: Schon mal ein bisschen ausufernd, teilweise etwas durcheinander, mit, ehem, also, naja, Pausen und Versprechern. Zwar sind vor allem bei den Rundfunk-Podcasts professionelle Moderatorinnen und Moderatoren am Werk. Doch zumindest die Gäste reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Wer das erfrischend findet, wer andern gern beim lauten Denken zuhört oder sich überraschen lassen möchte – der wird oder ist schon Podcast-Fan. Die Auswahl ist groß. Geld oder Liebe, Promitrash oder Expertentalk, Aufregerthema oder Einschlafimpuls – es gibt fast nichts, wozu es keinen Podcast gibt. Ein paar Tipps, wie man die richtigen für sich findet:

  • Freundinnen, Kollegen, Familie fragen – macht man ja bei Büchern, Serien und Kochrezepten auch.
  • Wer Streamingdienste fürs Musikhören nutzt, findet darüber oft auch Podcast-Angebote.
  • Die Rundfunksender bieten einiges, gerade im Bereich Wissenschaft und Gesundheit. Teilweise labeln sie normale Sendungen zu Podcasts um. Für die Suche, Name des Senders und „Podcast“ angeben, dann weist das Internet den Weg.
  • Auch manche Tages- und Wochenzeitungen bringen es auf eine ganz ordentliche Zahl von Wissens-Podcasts oder geben Tipps, sich anderswo umzuschauen, wie beispielsweise einmal monatlich die „Süddeutsche Zeitung“.
  • Wer sein Spezialthema, einen Expertennamen oder eine Organisation plus „Podcast“ eingibt, wird oft fündig. Manches ist ein bisschen brav gemacht, aber das kann ja noch werden.

Den Artikel finden Sie auch in DIE PTA IN DER APOTHEKE 03/2021 ab Seite 102.

Sabine Rieser, freie Journalistin

Tipps zum Hineinhören

Podcasts Medizin und Gesundheit:
+ Früher Lernplattform für Medizinstudierende, heute breiter aufgestelltes Unternehmen, unter anderem mit Podcasts zu Forschung, Gesundheitspolitik, klinischem Alltag: https://www.amboss.com/de/podcast
+ Podcast ÄrzteTag: Der stellvertretende Chefredakteur Hauke Gerloff im Gespräch mit wechselnden Gesprächspartnern. Häufig ein Mix auf Medizin und Politik: https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/
+ Hirn&Heinrich: Journalistin Sabine Heinrich spricht mit Experten übers Denken, Vergessen, Hirnerkrankungen: https://www.dzne.de/aktuelles/podcast/
+ Demenzpodcast des Verlags Medhochzwei: Praktische Tipps fürs Leben mit dementen Menschen: https://www.demenz-podcast.de/

Podcasts Wissenschaft:
+ Christian Drosten und Sandra Ciesek mit „Corona-Update“: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html#items
+ Prof. Alexander Kekulé mit „Kekulés Corona-Kompass“: https://www.ardaudiothek.de/kekul-s-corona-kompass/73248430
+ Ein Ex-Notfallsanitäter im Gespräch mit denen, die die Pandemie im Gesundheitswesen bewältigen müssen: https://www.ndr.de/der_ndr/Fighting-Corona-N-JOY-Podcast-mit-Tobias-Schlegl,fightingcorona106.html

Apotheken-Podcasts:
+ „Apotheken Stories mit Danny“: Hier spricht die Chefin; Podcast aus Stuttgart: https://nordbahnhof-apotheke.de/podcast
+ „Das A-Team“: Podcast eines Teams aus Bad Neuenahr-Ahrweiler: https://www.ahrtor-apotheke.de/show/

Podcasts für die Freizeit:
+ „Paardiologie“: Oft empfohlener Podcast von „Feuchtgebiete“-Autorin Charlotte Roche und Martin Keß-Roche zu allem, was langjährige Paare umtreibt und aufreibt: https://open.spotify.com/show/5gPesw6C0rJwuzNiSeGrol
+ „Mit den Waffeln einer Frau“: Podcast von Barbara Schöneberger mit wechselnden Gästen: https://www.barbaradio.de/barbara-schoeneberger-voll-modern-podcast/programm/mit-den-waffeln-einer-frau/podcast
+ „Frauenstimmen“: Podcast der Bestseller- Autorin Ildikó von Kürthy: https://www.ildikovonkuerthy.de/storage/app/media/H%C3%B6rproben/es-wird-zeit-x-doris-dorriefinalv1.mp3

Feierabend! - Lifestyle-Themen für PTA

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Der Virologe Christian Drosten hat Podcasts mit seinem „Coronavirus-Update“ bekannt gemacht. Radio auf Abruf bietet noch mehr: Vom Heuschnupfen-Ratgeber über Demenzforschung bis zu den Waffeln einer Frau ist alles dabei.

Seite 1/1 6 Minuten

Seite 1/1 6 Minuten

Hand aufs Herz: Hätten Sie sich früher vorstellen können, täglich eine Stunde lang einem Virologen zuzuhören? Der ausführlich über Gedächtniszellen im Immunsystem spricht, die Feinheiten von PCR-Tests erklärt oder eine tolle Studie über den Kampf gegen die spanische Grippe vor hundert Jahren vorstellt? Viele hätten den Kopf geschüttelt – früher. Heute kennt nahezu jeder den Berliner Virologen Prof. Christian Drosten. Seit Beginn der Pandemie hören viele den Podcast mit ihm unter dem Titel „Coronavirus-Update“.

Allein die Folgen bis Ende Juni wurden 55 Millionen Mal abgerufen. Bei Redaktionsschluss der PTA IN DER APOTHEKE war gerade Folge 74 fertig. Inzwischen wechselt sich Drosten mit der Frankfurter Virologin Prof. Sandra Ciesek ab. Neuigkeiten, Fakten, Unwägbarkeiten rund um das berühmte Virus, darum geht es im Podcast mit den beiden Experten. Anfangs täglich, nun wöchentlich sprechen sie mit Moderatorinnen vom Norddeutschen Rundfunk. Längst geben einem weitere Virologen etwas auf die Ohren, so Prof. Alexander Kekulé in seinem „Corona-Kompass“, den der Mitteldeutsche Rundfunk produziert.

Von Kopf bis Fuß Wer hätte gedacht, dass Wissenschafts-Podcasts derart erfolgreich sein können? Und nicht nur die. Auch viele andere dieser Gesprächsformate zum Zuhören haben ihre Fans. Die einen Podcaster sprechen über das, worüber immer noch schwer zu sprechen ist: Über Leib und Liebe wie „Im Namen der Hose“ oder in „Paardiologie“. Oder auf ungewohnte Art über das Leben mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen wie in „Danke, gut“ oder „Jung und freudlos“. Andere greifen leichtere Themen auf, an denen viele aber schwer zu knabbern haben: Ob die Podcasts „Funkkolleg Ernährung“ vom Hessischen Rundfunk oder die FAZ-Podcasts Gesundheit mit Gesprächen über Heuschnupfen, Arthrose, Ausdauertraining und vieles mehr.

Über Innen und Außen Manche probieren sich einfach mal aus am Mikrofon. Zum Beispiel, weil sie Lust haben, über ihr Berufsfeld zu informieren, wie Hebammen mit „Am Nabel der Zeit“ oder Pflegekräfte in der „Übergabe“. Oder sie podcasten zu Themen, zu denen sie im Job regelmäßig um Rat gefragt werden wie Magen und Darm, Erkältungskrankheiten oder neuerdings Gesichtspflege, wenn man stundenlang Schutzmasken trägt. Schließlich gibt es noch Podcasts von Promis, die sich und wechselnde Gäste im Gespräch halten, so wie Barbara Schöneberger „Mit den Waffeln einer Frau“. „Podcast“ ist ein Begriff, der noch gar nicht so lange zu unserem Wortschatz gehört. Das Team des New York Oxford American Dictionary wählte ihn 2005 zum Wort des Jahres.

Die Duden-Redaktion schreibt, dass für „Podcast“ zwei Begriffe kombiniert wurden: Der Handelsname des MP3-Players iPod und die Hälfte des englischen Verbs to broadcast gleich senden, übertragen. Öfters liest man aber auch, dass „Pod“ für „Play on demand“ stehen würde. Wer auch immer Recht hat: Podcasts sind digitale Aufzeichnungen, die man von unterschiedlichen Plattformen herunterladen kann und hören, wann und wo immer man Lust dazu hat. Viele sind kostenfrei. Für manche hat man schon bezahlt, beispielsweise weil man einen Streamingdienst wie Spotify nutzt. Etliche Podcasts sind gesponsert. Bei den seriösen wird das am Anfang deutlich mitgeteilt. Zwar sagen nach einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom rund zwei Drittel der Bundesbürger und Bundesbürgerinnen, dass sie noch nicht auf den Podcastgeschmack gekommen sind. Doch jeder Zehnte, vor allem unter den Jüngeren, nutzt einmal oder mehrmals täglich Podcasts.

Wie der Schnabel gewachsen ist Dass die Geschmäcker so verschieden sind, ist nachvollziehbar. Wer sich möglichst schnell informieren will, für den sind Podcasts ungeeignet. Unter 20, 30 Minuten Länge geht meist gar nichts. Häufig wird eine Stunde oder mehr miteinander gesprochen. Und eher so, wie wir privat miteinander reden: Schon mal ein bisschen ausufernd, teilweise etwas durcheinander, mit, ehem, also, naja, Pausen und Versprechern. Zwar sind vor allem bei den Rundfunk-Podcasts professionelle Moderatorinnen und Moderatoren am Werk. Doch zumindest die Gäste reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Wer das erfrischend findet, wer andern gern beim lauten Denken zuhört oder sich überraschen lassen möchte – der wird oder ist schon Podcast-Fan. Die Auswahl ist groß. Geld oder Liebe, Promitrash oder Expertentalk, Aufregerthema oder Einschlafimpuls – es gibt fast nichts, wozu es keinen Podcast gibt. Ein paar Tipps, wie man die richtigen für sich findet:

  • Freundinnen, Kollegen, Familie fragen – macht man ja bei Büchern, Serien und Kochrezepten auch.
  • Wer Streamingdienste fürs Musikhören nutzt, findet darüber oft auch Podcast-Angebote.
  • Die Rundfunksender bieten einiges, gerade im Bereich Wissenschaft und Gesundheit. Teilweise labeln sie normale Sendungen zu Podcasts um. Für die Suche, Name des Senders und „Podcast“ angeben, dann weist das Internet den Weg.
  • Auch manche Tages- und Wochenzeitungen bringen es auf eine ganz ordentliche Zahl von Wissens-Podcasts oder geben Tipps, sich anderswo umzuschauen, wie beispielsweise einmal monatlich die „Süddeutsche Zeitung“.
  • Wer sein Spezialthema, einen Expertennamen oder eine Organisation plus „Podcast“ eingibt, wird oft fündig. Manches ist ein bisschen brav gemacht, aber das kann ja noch werden.

Den Artikel finden Sie auch in DIE PTA IN DER APOTHEKE 03/2021 ab Seite 102.

Sabine Rieser, freie Journalistin

Tipps zum Hineinhören

Podcasts Medizin und Gesundheit:
+ Früher Lernplattform für Medizinstudierende, heute breiter aufgestelltes Unternehmen, unter anderem mit Podcasts zu Forschung, Gesundheitspolitik, klinischem Alltag: https://www.amboss.com/de/podcast
+ Podcast ÄrzteTag: Der stellvertretende Chefredakteur Hauke Gerloff im Gespräch mit wechselnden Gesprächspartnern. Häufig ein Mix auf Medizin und Politik: https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/
+ Hirn&Heinrich: Journalistin Sabine Heinrich spricht mit Experten übers Denken, Vergessen, Hirnerkrankungen: https://www.dzne.de/aktuelles/podcast/
+ Demenzpodcast des Verlags Medhochzwei: Praktische Tipps fürs Leben mit dementen Menschen: https://www.demenz-podcast.de/

Podcasts Wissenschaft:
+ Christian Drosten und Sandra Ciesek mit „Corona-Update“: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html#items
+ Prof. Alexander Kekulé mit „Kekulés Corona-Kompass“: https://www.ardaudiothek.de/kekul-s-corona-kompass/73248430
+ Ein Ex-Notfallsanitäter im Gespräch mit denen, die die Pandemie im Gesundheitswesen bewältigen müssen: https://www.ndr.de/der_ndr/Fighting-Corona-N-JOY-Podcast-mit-Tobias-Schlegl,fightingcorona106.html

Apotheken-Podcasts:
+ „Apotheken Stories mit Danny“: Hier spricht die Chefin; Podcast aus Stuttgart: https://nordbahnhof-apotheke.de/podcast
+ „Das A-Team“: Podcast eines Teams aus Bad Neuenahr-Ahrweiler: https://www.ahrtor-apotheke.de/show/

Podcasts für die Freizeit:
+ „Paardiologie“: Oft empfohlener Podcast von „Feuchtgebiete“-Autorin Charlotte Roche und Martin Keß-Roche zu allem, was langjährige Paare umtreibt und aufreibt: https://open.spotify.com/show/5gPesw6C0rJwuzNiSeGrol
+ „Mit den Waffeln einer Frau“: Podcast von Barbara Schöneberger mit wechselnden Gästen: https://www.barbaradio.de/barbara-schoeneberger-voll-modern-podcast/programm/mit-den-waffeln-einer-frau/podcast
+ „Frauenstimmen“: Podcast der Bestseller- Autorin Ildikó von Kürthy: https://www.ildikovonkuerthy.de/storage/app/media/H%C3%B6rproben/es-wird-zeit-x-doris-dorriefinalv1.mp3

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HIER GIBT’S WAS AUF DIE OHREN

Der Virologe Christian Drosten hat Podcasts mit seinem „Coronavirus-Update“ bekannt gemacht. Radio auf Abruf bietet noch mehr: Vom Heuschnupfen-Ratgeber über Demenzforschung bis zu den Waffeln einer Frau ist alles dabei.

Seite 1/1 6 Minuten

Seite 1/1 6 Minuten

Hand aufs Herz: Hätten Sie sich früher vorstellen können, täglich eine Stunde lang einem Virologen zuzuhören? Der ausführlich über Gedächtniszellen im Immunsystem spricht, die Feinheiten von PCR-Tests erklärt oder eine tolle Studie über den Kampf gegen die spanische Grippe vor hundert Jahren vorstellt? Viele hätten den Kopf geschüttelt – früher. Heute kennt nahezu jeder den Berliner Virologen Prof. Christian Drosten. Seit Beginn der Pandemie hören viele den Podcast mit ihm unter dem Titel „Coronavirus-Update“.

Allein die Folgen bis Ende Juni wurden 55 Millionen Mal abgerufen. Bei Redaktionsschluss der PTA IN DER APOTHEKE war gerade Folge 74 fertig. Inzwischen wechselt sich Drosten mit der Frankfurter Virologin Prof. Sandra Ciesek ab. Neuigkeiten, Fakten, Unwägbarkeiten rund um das berühmte Virus, darum geht es im Podcast mit den beiden Experten. Anfangs täglich, nun wöchentlich sprechen sie mit Moderatorinnen vom Norddeutschen Rundfunk. Längst geben einem weitere Virologen etwas auf die Ohren, so Prof. Alexander Kekulé in seinem „Corona-Kompass“, den der Mitteldeutsche Rundfunk produziert.

Von Kopf bis Fuß Wer hätte gedacht, dass Wissenschafts-Podcasts derart erfolgreich sein können? Und nicht nur die. Auch viele andere dieser Gesprächsformate zum Zuhören haben ihre Fans. Die einen Podcaster sprechen über das, worüber immer noch schwer zu sprechen ist: Über Leib und Liebe wie „Im Namen der Hose“ oder in „Paardiologie“. Oder auf ungewohnte Art über das Leben mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen wie in „Danke, gut“ oder „Jung und freudlos“. Andere greifen leichtere Themen auf, an denen viele aber schwer zu knabbern haben: Ob die Podcasts „Funkkolleg Ernährung“ vom Hessischen Rundfunk oder die FAZ-Podcasts Gesundheit mit Gesprächen über Heuschnupfen, Arthrose, Ausdauertraining und vieles mehr.

Über Innen und Außen Manche probieren sich einfach mal aus am Mikrofon. Zum Beispiel, weil sie Lust haben, über ihr Berufsfeld zu informieren, wie Hebammen mit „Am Nabel der Zeit“ oder Pflegekräfte in der „Übergabe“. Oder sie podcasten zu Themen, zu denen sie im Job regelmäßig um Rat gefragt werden wie Magen und Darm, Erkältungskrankheiten oder neuerdings Gesichtspflege, wenn man stundenlang Schutzmasken trägt. Schließlich gibt es noch Podcasts von Promis, die sich und wechselnde Gäste im Gespräch halten, so wie Barbara Schöneberger „Mit den Waffeln einer Frau“. „Podcast“ ist ein Begriff, der noch gar nicht so lange zu unserem Wortschatz gehört. Das Team des New York Oxford American Dictionary wählte ihn 2005 zum Wort des Jahres.

Die Duden-Redaktion schreibt, dass für „Podcast“ zwei Begriffe kombiniert wurden: Der Handelsname des MP3-Players iPod und die Hälfte des englischen Verbs to broadcast gleich senden, übertragen. Öfters liest man aber auch, dass „Pod“ für „Play on demand“ stehen würde. Wer auch immer Recht hat: Podcasts sind digitale Aufzeichnungen, die man von unterschiedlichen Plattformen herunterladen kann und hören, wann und wo immer man Lust dazu hat. Viele sind kostenfrei. Für manche hat man schon bezahlt, beispielsweise weil man einen Streamingdienst wie Spotify nutzt. Etliche Podcasts sind gesponsert. Bei den seriösen wird das am Anfang deutlich mitgeteilt. Zwar sagen nach einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom rund zwei Drittel der Bundesbürger und Bundesbürgerinnen, dass sie noch nicht auf den Podcastgeschmack gekommen sind. Doch jeder Zehnte, vor allem unter den Jüngeren, nutzt einmal oder mehrmals täglich Podcasts.

Wie der Schnabel gewachsen ist Dass die Geschmäcker so verschieden sind, ist nachvollziehbar. Wer sich möglichst schnell informieren will, für den sind Podcasts ungeeignet. Unter 20, 30 Minuten Länge geht meist gar nichts. Häufig wird eine Stunde oder mehr miteinander gesprochen. Und eher so, wie wir privat miteinander reden: Schon mal ein bisschen ausufernd, teilweise etwas durcheinander, mit, ehem, also, naja, Pausen und Versprechern. Zwar sind vor allem bei den Rundfunk-Podcasts professionelle Moderatorinnen und Moderatoren am Werk. Doch zumindest die Gäste reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Wer das erfrischend findet, wer andern gern beim lauten Denken zuhört oder sich überraschen lassen möchte – der wird oder ist schon Podcast-Fan. Die Auswahl ist groß. Geld oder Liebe, Promitrash oder Expertentalk, Aufregerthema oder Einschlafimpuls – es gibt fast nichts, wozu es keinen Podcast gibt. Ein paar Tipps, wie man die richtigen für sich findet:

  • Freundinnen, Kollegen, Familie fragen – macht man ja bei Büchern, Serien und Kochrezepten auch.
  • Wer Streamingdienste fürs Musikhören nutzt, findet darüber oft auch Podcast-Angebote.
  • Die Rundfunksender bieten einiges, gerade im Bereich Wissenschaft und Gesundheit. Teilweise labeln sie normale Sendungen zu Podcasts um. Für die Suche, Name des Senders und „Podcast“ angeben, dann weist das Internet den Weg.
  • Auch manche Tages- und Wochenzeitungen bringen es auf eine ganz ordentliche Zahl von Wissens-Podcasts oder geben Tipps, sich anderswo umzuschauen, wie beispielsweise einmal monatlich die „Süddeutsche Zeitung“.
  • Wer sein Spezialthema, einen Expertennamen oder eine Organisation plus „Podcast“ eingibt, wird oft fündig. Manches ist ein bisschen brav gemacht, aber das kann ja noch werden.

Den Artikel finden Sie auch in DIE PTA IN DER APOTHEKE 03/2021 ab Seite 102.

Sabine Rieser, freie Journalistin

Tipps zum Hineinhören

Podcasts Medizin und Gesundheit:
+ Früher Lernplattform für Medizinstudierende, heute breiter aufgestelltes Unternehmen, unter anderem mit Podcasts zu Forschung, Gesundheitspolitik, klinischem Alltag: https://www.amboss.com/de/podcast
+ Podcast ÄrzteTag: Der stellvertretende Chefredakteur Hauke Gerloff im Gespräch mit wechselnden Gesprächspartnern. Häufig ein Mix auf Medizin und Politik: https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/
+ Hirn&Heinrich: Journalistin Sabine Heinrich spricht mit Experten übers Denken, Vergessen, Hirnerkrankungen: https://www.dzne.de/aktuelles/podcast/
+ Demenzpodcast des Verlags Medhochzwei: Praktische Tipps fürs Leben mit dementen Menschen: https://www.demenz-podcast.de/

Podcasts Wissenschaft:
+ Christian Drosten und Sandra Ciesek mit „Corona-Update“: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html#items
+ Prof. Alexander Kekulé mit „Kekulés Corona-Kompass“: https://www.ardaudiothek.de/kekul-s-corona-kompass/73248430
+ Ein Ex-Notfallsanitäter im Gespräch mit denen, die die Pandemie im Gesundheitswesen bewältigen müssen: https://www.ndr.de/der_ndr/Fighting-Corona-N-JOY-Podcast-mit-Tobias-Schlegl,fightingcorona106.html

Apotheken-Podcasts:
+ „Apotheken Stories mit Danny“: Hier spricht die Chefin; Podcast aus Stuttgart: https://nordbahnhof-apotheke.de/podcast
+ „Das A-Team“: Podcast eines Teams aus Bad Neuenahr-Ahrweiler: https://www.ahrtor-apotheke.de/show/

Podcasts für die Freizeit:
+ „Paardiologie“: Oft empfohlener Podcast von „Feuchtgebiete“-Autorin Charlotte Roche und Martin Keß-Roche zu allem, was langjährige Paare umtreibt und aufreibt: https://open.spotify.com/show/5gPesw6C0rJwuzNiSeGrol
+ „Mit den Waffeln einer Frau“: Podcast von Barbara Schöneberger mit wechselnden Gästen: https://www.barbaradio.de/barbara-schoeneberger-voll-modern-podcast/programm/mit-den-waffeln-einer-frau/podcast
+ „Frauenstimmen“: Podcast der Bestseller- Autorin Ildikó von Kürthy: https://www.ildikovonkuerthy.de/storage/app/media/H%C3%B6rproben/es-wird-zeit-x-doris-dorriefinalv1.mp3

Tipps für die Freizeit

Auf unserer Seite bieten wir Ihnen aktuelle Themen, die für Sie als PTA beruflich interessant sind. Aber es gibt ja auch noch das Leben außerhalb der Apotheke! In unserer neuen Rubrik Feierabend! sammeln wir für Sie Tipps zu Freizeit-Aktivitäten.

Außerdem finden Sie hier Rezeptideen zum Kochen und Backen. Sie lesen gerne? Wir stellen Ihnen unterhaltsame Bücher vor. Reisen, Ausflüge und was Sie sonst noch unternehmen können, kommen ebenfalls nicht zu kurz. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Themen, die nichts mit Ihrem Arbeitsalltag zu tun haben. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern.

Schönen Feierabend!

Produkt des Monats

Symbolbild Podcast Alle Bilder: © Christian Horz / Ekaterina Grigoreva / iStock / Getty Images Plus
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Der Virologe Christian Drosten hat Podcasts mit seinem „Coronavirus-Update“ bekannt gemacht. Radio auf Abruf bietet noch mehr: Vom Heuschnupfen-Ratgeber über Demenzforschung bis zu den Waffeln einer Frau ist alles dabei.

Seite 1/1 6 Minuten

Seite 1/1 6 Minuten

Hand aufs Herz: Hätten Sie sich früher vorstellen können, täglich eine Stunde lang einem Virologen zuzuhören? Der ausführlich über Gedächtniszellen im Immunsystem spricht, die Feinheiten von PCR-Tests erklärt oder eine tolle Studie über den Kampf gegen die spanische Grippe vor hundert Jahren vorstellt? Viele hätten den Kopf geschüttelt – früher. Heute kennt nahezu jeder den Berliner Virologen Prof. Christian Drosten. Seit Beginn der Pandemie hören viele den Podcast mit ihm unter dem Titel „Coronavirus-Update“.

Allein die Folgen bis Ende Juni wurden 55 Millionen Mal abgerufen. Bei Redaktionsschluss der PTA IN DER APOTHEKE war gerade Folge 74 fertig. Inzwischen wechselt sich Drosten mit der Frankfurter Virologin Prof. Sandra Ciesek ab. Neuigkeiten, Fakten, Unwägbarkeiten rund um das berühmte Virus, darum geht es im Podcast mit den beiden Experten. Anfangs täglich, nun wöchentlich sprechen sie mit Moderatorinnen vom Norddeutschen Rundfunk. Längst geben einem weitere Virologen etwas auf die Ohren, so Prof. Alexander Kekulé in seinem „Corona-Kompass“, den der Mitteldeutsche Rundfunk produziert.

Von Kopf bis Fuß Wer hätte gedacht, dass Wissenschafts-Podcasts derart erfolgreich sein können? Und nicht nur die. Auch viele andere dieser Gesprächsformate zum Zuhören haben ihre Fans. Die einen Podcaster sprechen über das, worüber immer noch schwer zu sprechen ist: Über Leib und Liebe wie „Im Namen der Hose“ oder in „Paardiologie“. Oder auf ungewohnte Art über das Leben mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen wie in „Danke, gut“ oder „Jung und freudlos“. Andere greifen leichtere Themen auf, an denen viele aber schwer zu knabbern haben: Ob die Podcasts „Funkkolleg Ernährung“ vom Hessischen Rundfunk oder die FAZ-Podcasts Gesundheit mit Gesprächen über Heuschnupfen, Arthrose, Ausdauertraining und vieles mehr.

Über Innen und Außen Manche probieren sich einfach mal aus am Mikrofon. Zum Beispiel, weil sie Lust haben, über ihr Berufsfeld zu informieren, wie Hebammen mit „Am Nabel der Zeit“ oder Pflegekräfte in der „Übergabe“. Oder sie podcasten zu Themen, zu denen sie im Job regelmäßig um Rat gefragt werden wie Magen und Darm, Erkältungskrankheiten oder neuerdings Gesichtspflege, wenn man stundenlang Schutzmasken trägt. Schließlich gibt es noch Podcasts von Promis, die sich und wechselnde Gäste im Gespräch halten, so wie Barbara Schöneberger „Mit den Waffeln einer Frau“. „Podcast“ ist ein Begriff, der noch gar nicht so lange zu unserem Wortschatz gehört. Das Team des New York Oxford American Dictionary wählte ihn 2005 zum Wort des Jahres.

Die Duden-Redaktion schreibt, dass für „Podcast“ zwei Begriffe kombiniert wurden: Der Handelsname des MP3-Players iPod und die Hälfte des englischen Verbs to broadcast gleich senden, übertragen. Öfters liest man aber auch, dass „Pod“ für „Play on demand“ stehen würde. Wer auch immer Recht hat: Podcasts sind digitale Aufzeichnungen, die man von unterschiedlichen Plattformen herunterladen kann und hören, wann und wo immer man Lust dazu hat. Viele sind kostenfrei. Für manche hat man schon bezahlt, beispielsweise weil man einen Streamingdienst wie Spotify nutzt. Etliche Podcasts sind gesponsert. Bei den seriösen wird das am Anfang deutlich mitgeteilt. Zwar sagen nach einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom rund zwei Drittel der Bundesbürger und Bundesbürgerinnen, dass sie noch nicht auf den Podcastgeschmack gekommen sind. Doch jeder Zehnte, vor allem unter den Jüngeren, nutzt einmal oder mehrmals täglich Podcasts.

Wie der Schnabel gewachsen ist Dass die Geschmäcker so verschieden sind, ist nachvollziehbar. Wer sich möglichst schnell informieren will, für den sind Podcasts ungeeignet. Unter 20, 30 Minuten Länge geht meist gar nichts. Häufig wird eine Stunde oder mehr miteinander gesprochen. Und eher so, wie wir privat miteinander reden: Schon mal ein bisschen ausufernd, teilweise etwas durcheinander, mit, ehem, also, naja, Pausen und Versprechern. Zwar sind vor allem bei den Rundfunk-Podcasts professionelle Moderatorinnen und Moderatoren am Werk. Doch zumindest die Gäste reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Wer das erfrischend findet, wer andern gern beim lauten Denken zuhört oder sich überraschen lassen möchte – der wird oder ist schon Podcast-Fan. Die Auswahl ist groß. Geld oder Liebe, Promitrash oder Expertentalk, Aufregerthema oder Einschlafimpuls – es gibt fast nichts, wozu es keinen Podcast gibt. Ein paar Tipps, wie man die richtigen für sich findet:

  • Freundinnen, Kollegen, Familie fragen – macht man ja bei Büchern, Serien und Kochrezepten auch.
  • Wer Streamingdienste fürs Musikhören nutzt, findet darüber oft auch Podcast-Angebote.
  • Die Rundfunksender bieten einiges, gerade im Bereich Wissenschaft und Gesundheit. Teilweise labeln sie normale Sendungen zu Podcasts um. Für die Suche, Name des Senders und „Podcast“ angeben, dann weist das Internet den Weg.
  • Auch manche Tages- und Wochenzeitungen bringen es auf eine ganz ordentliche Zahl von Wissens-Podcasts oder geben Tipps, sich anderswo umzuschauen, wie beispielsweise einmal monatlich die „Süddeutsche Zeitung“.
  • Wer sein Spezialthema, einen Expertennamen oder eine Organisation plus „Podcast“ eingibt, wird oft fündig. Manches ist ein bisschen brav gemacht, aber das kann ja noch werden.

Den Artikel finden Sie auch in DIE PTA IN DER APOTHEKE 03/2021 ab Seite 102.

Sabine Rieser, freie Journalistin

Tipps zum Hineinhören

Podcasts Medizin und Gesundheit:
+ Früher Lernplattform für Medizinstudierende, heute breiter aufgestelltes Unternehmen, unter anderem mit Podcasts zu Forschung, Gesundheitspolitik, klinischem Alltag: https://www.amboss.com/de/podcast
+ Podcast ÄrzteTag: Der stellvertretende Chefredakteur Hauke Gerloff im Gespräch mit wechselnden Gesprächspartnern. Häufig ein Mix auf Medizin und Politik: https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/
+ Hirn&Heinrich: Journalistin Sabine Heinrich spricht mit Experten übers Denken, Vergessen, Hirnerkrankungen: https://www.dzne.de/aktuelles/podcast/
+ Demenzpodcast des Verlags Medhochzwei: Praktische Tipps fürs Leben mit dementen Menschen: https://www.demenz-podcast.de/

Podcasts Wissenschaft:
+ Christian Drosten und Sandra Ciesek mit „Corona-Update“: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html#items
+ Prof. Alexander Kekulé mit „Kekulés Corona-Kompass“: https://www.ardaudiothek.de/kekul-s-corona-kompass/73248430
+ Ein Ex-Notfallsanitäter im Gespräch mit denen, die die Pandemie im Gesundheitswesen bewältigen müssen: https://www.ndr.de/der_ndr/Fighting-Corona-N-JOY-Podcast-mit-Tobias-Schlegl,fightingcorona106.html

Apotheken-Podcasts:
+ „Apotheken Stories mit Danny“: Hier spricht die Chefin; Podcast aus Stuttgart: https://nordbahnhof-apotheke.de/podcast
+ „Das A-Team“: Podcast eines Teams aus Bad Neuenahr-Ahrweiler: https://www.ahrtor-apotheke.de/show/

Podcasts für die Freizeit:
+ „Paardiologie“: Oft empfohlener Podcast von „Feuchtgebiete“-Autorin Charlotte Roche und Martin Keß-Roche zu allem, was langjährige Paare umtreibt und aufreibt: https://open.spotify.com/show/5gPesw6C0rJwuzNiSeGrol
+ „Mit den Waffeln einer Frau“: Podcast von Barbara Schöneberger mit wechselnden Gästen: https://www.barbaradio.de/barbara-schoeneberger-voll-modern-podcast/programm/mit-den-waffeln-einer-frau/podcast
+ „Frauenstimmen“: Podcast der Bestseller- Autorin Ildikó von Kürthy: https://www.ildikovonkuerthy.de/storage/app/media/H%C3%B6rproben/es-wird-zeit-x-doris-dorriefinalv1.mp3

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