EMS® Halsschmerz Spray Akut überzeugt in neuer Studie

Gegen eine der weltweit häufigsten Erkrankungen, die Pharyngitis, steht nun ein völlig neues Produkt von EMS® zur Verfügung. Die natürliche Zusammensetzung auf Basis von Glycerol überzeugte mit dem multifaktoriellen Wirkansatz in einer aktuellen Studie. Signifikante, schnelle Verbesserungen der Schmerzen konnten nachgewiesen werden. Ein Rückgang der Antibiotika-Verschreibung wird nun – im Sinne der DEGAM-Leitlinie – erhofft.

© EMS

Hals- und Rachenschmerzen belasten unser Leben ganz erheblich: Erwachsene sind zwei- bis dreimal pro Jahr betroffen; Kleinkinder kämpfen bis zu acht Mal im Jahr mit den lästigen Schmerzen und Schluckbeschwerden. Zwar sind die gesundheitlichen Belastungen bei der Überzahl der Betroffenen nach einer Woche stark rückläufig, doch hängt das in der Regel nicht mit dem oftmals voreiligen Antibiotika-Einsatz zusammen: Meist sind schließlich Viren und nicht Bakterien die Krankheitsverursacher.

Pharyngitis mit viraler Ursache: Multifaktorieller Therapieansatz sinnvoll
Häufig sind es sogenannte Influenza-, Parainfluenza- oder Adenoviren, die die Halsschmerzen und Schluckbeschwerden einer Pharyngitis bedingen: Seltener kommen Bakterien, wie die β-hämolysierende Streptokokken, die u.a. sehr hohes Fieber verursachen, als Verursacher in Frage. Bei der Therapie der häufigsten, viralen Pharyngitis-Form macht ein multifaktorieller Wirkansatz Sinn: Es gilt, dem virusbedingten Angriff auf die Mund- und Rachenschleimhaut Einhalt zu gebieten. Die daraus resultierende Infektion und Schädigung der Schleimhäute führt sonst zu weiteren Verunreinigungen der Schleimhautoberfläche, etwa durch lysierte Zellen und anhaftende Viren, aber vor allem auch zu bakteriellen Folgeinfektionen. Viele Medikamente bieten hier nur partielle Therapieansätze und wenig befriedigende Erleichterung.

Dagegen sorgt das hypertonische, osmotisch aktive und filmbildende EMS® Halsschmerz Spray Akut für die schnelle Linderung der Symptome und die Entfernung anhaftender Erreger. Der zellfreundliche Wirkstoff Glycerol hilft bei der Bildung eines Schutzfilms auf der Schleimhaut, löst aufgrund eines osmotischen Effekts im Rachen vorhandene, unerwünschte Bakterien, freie virale Partikel und Zellreste. Die Filmbildung sorgt für eine bessere Befeuchtung der strapazierten Schleimhaut, fördert die Regeneration und leistet so einen Beitrag zur Schmerzverminderung.

Schnelle Linderung und weniger Antibiotikaeinsatz
Die aktuelle Doppelblindstudie1 liefert den Beweis für die schnelle Wirksamkeit des neuen Sprays: Schon fünf Minuten nach Anwendung des EMS® Halsschmerz Spray Akut wurde eine signifikante Linderung der Halsschmerzen und nach zwei Stunden eine deutliche Verbesserung der Schluckbeschwerden nachgewiesen. Die Halsschwellung und Halsrötung der Probanden ging signifikant nach dem zweiten Tag der Anwendung zurück, ebenso die weißen Ablagerungen auf den Schleimhäuten. Besonders erfreulich ist der Rückgang des Antibiotika-Einsatzes um rund 70% im Rahmen der Studie.

Das ist im Sinne der DEGAM (Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin)-Leitlinie bei Halsschmerzen, die den Einsatz von Lokalantiseptika, - antibiotika und –anästhetika ausdrücklich nicht oder nur unter ganz besonderen Prämissen empfiehlt. Insbesondere von einem präventiven Antibiotika-Einsatz ohne vorherige bakteriologische Differenzierung wird eindringlich abgeraten, weil diese in „Studien keine oder klinisch nicht relevante Effekte auf den Krankheitsverlauf (hatten)“2. Im Sinne der DEGAM-Leitlinie3 kommen Produkte und Verfahren in Frage, die auf unsinnige oder kontraproduktive Inhaltsstoffe verzichten und ggf. sogar einen nachhaltigen Beitrag zur Reduktion sinnloser Antibiotika-Einsätze bedeuten. Das EMS® Halsschmerz Spray Akut ist so auf dem Weg zu einer Minderung des Antibiotika-Einsatzes ein guter, moderner Schritt.


1Rousse M, Schütte H, Guy M, Clairefond G, Shrivastava R, A randomized,
  double-blind, controlled study to evaluate clinical efficacy and safety of novel
  filmogen osmotic treatment for pharyngitis.Clin.Invest. (London) 2017; 7 (2):075-088
2 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM),
  Halsschmerzen, Leitlinie Nr. 14, Oktober 2009 S. 38 f. (Aktuellere Leitlinie liegt
  nicht vor, DEGAM-Leitlinie befindet sich in Überarbeitung)
3 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM),
  Halsschmerzen, Leitlinie Nr. 14, Oktober 2009 S. 71

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